Elena Rybakina hat den Porsche Tennis Grand Prix 2026 in Stuttgart gewonnen. Die Kasachin setzte sich im Finale gegen Karolina Muchova mit 7:5, 6:1 durch und holte damit nach 2024 bereits ihren zweiten Titel in der Porsche-Arena.
Das WTA-500-Turnier wurde vom 13. bis 19. April 2026 auf Sand ausgetragen. Neben Rybakina und Muchova gehörten unter anderem Coco Gauff, Iga Swiatek, Elina Svitolina und Mirra Andreeva zum hochklassigen Teilnehmerfeld.
Siegerin: Elena Rybakina
Finalistin: Karolina Muchova
Finale: 7:5, 6:1
Austragungsort: Porsche-Arena Stuttgart
Kategorie: WTA 500
Belag: Sand
WTA Stuttgart 2026: Das Finale
Im Endspiel traf die topgesetzte Elena Rybakina auf die an Position sieben gesetzte Karolina Muchova. Der erste Satz blieb lange offen, ehe Rybakina ihn mit 7:5 für sich entschied.
Im zweiten Durchgang setzte sich die Kasachin deutlich ab. Mit 6:1 machte sie den Turniersieg nach insgesamt 1:18 Stunden perfekt.
Rybakina gewann dabei 78,1 Prozent der Punkte nach ihrem ersten Aufschlag und musste im gesamten Finale nur einen Breakball abwehren. Gleichzeitig erspielte sie sich selbst acht Breakchancen und nutzte vier davon.
Rybakinas Weg zum Titel
Der Turniersieg war keineswegs ein Selbstläufer. Besonders im Viertelfinale gegen Leylah Fernandez musste Rybakina hart kämpfen. Die Partie dauerte drei Stunden und ging über drei Sätze.
Im Halbfinale wurde es anschließend deutlich souveräner: Gegen Mirra Andreeva gewann Rybakina mit 7:5, 6:1 und zog damit ins Endspiel ein.
Mit dem Erfolg in Stuttgart gewann Rybakina erstmals in ihrer Karriere dasselbe WTA-Turnier ein zweites Mal. Ihren ersten Titel beim Porsche Tennis Grand Prix hatte sie bereits 2024 geholt.
Karolina Muchova erreicht das Finale
Muchova spielte ebenfalls ein starkes Turnier. Im Viertelfinale setzte sie sich gegen die Nummer zwei der Setzliste, Coco Gauff, mit 6:3, 5:7, 6:3 durch.
Im Halbfinale bezwang sie Elina Svitolina in drei Sätzen mit 6:4, 2:6, 6:4. Erst im Finale wurde Muchovas Lauf von Rybakina gestoppt.
Swiatek scheitert im Viertelfinale
Iga Swiatek erreichte in Stuttgart das Viertelfinale. Dort traf die Polin auf Mirra Andreeva.
Nach einem gewonnenen ersten Satz verlor Swiatek das Match noch mit 6:3, 4:6, 3:6. Andreeva zog damit ins Halbfinale ein, wo anschließend Rybakina wartete.
Coco Gauff unterliegt Muchova
Auch Coco Gauff schaffte es unter die letzten acht. Im Viertelfinale lieferte sie sich mit Karolina Muchova ein enges Match.
Muchova gewann den ersten Satz 6:3, Gauff glich mit 7:5 aus. Im entscheidenden dritten Satz setzte sich Muchova schließlich mit 6:3 durch.
So schnitten die deutschen Spielerinnen ab
Eva Lys erreicht das Achtelfinale
Eva Lys sorgte zum Auftakt für einen bemerkenswerten Erfolg. Gegen Paula Badosa drehte die Deutsche einen Satzrückstand und gewann mit 2:6, 7:5, 6:4.
Im Achtelfinale traf Lys anschließend auf Elina Svitolina. Dort war für die Deutsche Endstation: Svitolina gewann deutlich mit 6:1, 6:0.
Laura Siegemund verliert gegen Swiatek
Laura Siegemund erreichte ebenfalls das Achtelfinale. Gegen Iga Swiatek verlor die Stuttgarterin mit 2:6, 3:6.
Damit erreichten mit Lys und Siegemund zwei deutsche Spielerinnen die Runde der letzten 16, für das Viertelfinale reichte es jedoch nicht.
Jule Niemeier scheitert in der Qualifikation
Jule Niemeier verpasste das Hauptfeld. In der Qualifikation verlor sie das deutsche Duell gegen Anna-Lena Friedsam mit 5:7, 1:6.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
| Runde | Match | Ergebnis |
|---|---|---|
| Finale | Elena Rybakina – Karolina Muchova | 7:5, 6:1 |
| Halbfinale | Elena Rybakina – Mirra Andreeva | 7:5, 6:1 |
| Halbfinale | Karolina Muchova – Elina Svitolina | 6:4, 2:6, 6:4 |
| Viertelfinale | Karolina Muchova – Coco Gauff | 6:3, 5:7, 6:3 |
| Viertelfinale | Mirra Andreeva – Iga Swiatek | 3:6, 6:4, 6:3 |
Warum Rybakinas Stuttgart-Sieg besonders ist
Der Porsche Tennis Grand Prix gehört seit Jahrzehnten zu den traditionsreichsten Turnieren der WTA-Tour. Seit 2009 wird in Stuttgart auf Sand gespielt, seit 2006 ist die Porsche-Arena Austragungsort.
Rybakinas Erfolg 2026 ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Turnier zum zweiten Mal gewinnen konnte. Zuvor hatte sie ihre zwölf WTA-Titel jeweils bei unterschiedlichen Veranstaltungen geholt.
Mit ihrem zweiten Stuttgart-Sieg festigte sie damit ihre besondere Verbindung zum deutschen WTA-500-Turnier.
Doppelfinale: Melichar-Martinez und Samsonova gewinnen
Im Doppel setzten sich Nicole Melichar-Martinez und Liudmila Samsonova im Finale gegen Jelena Ostapenko und Zhang Shuai durch.
Das Endspiel war eine klare Angelegenheit: Melichar-Martinez und Samsonova gewannen mit 6:1, 6:1.
Fazit zum Porsche Tennis Grand Prix 2026
Der Porsche Tennis Grand Prix 2026 endete mit einem überzeugenden Turniersieg von Elena Rybakina. Die Kasachin überstand mit dem engen Viertelfinale gegen Leylah Fernandez ihre schwierigste Prüfung und dominierte anschließend Halbfinale und Finale.
Karolina Muchova bestätigte mit Siegen gegen Coco Gauff und Elina Svitolina ebenfalls ihre Stärke. Für die deutschen Spielerinnen endete das Turnier spätestens im Achtelfinale, wobei Eva Lys mit ihrem Auftaktsieg gegen Paula Badosa ein Ausrufezeichen setzte.
Damit bleibt Stuttgart auch 2026 eines der sportlich hochklassigsten Sandplatzturniere außerhalb der WTA-1000- und Grand-Slam-Kategorie.
Quellen
- WTA: Porsche Tennis Grand Prix 2026 – offizieller Turnierüberblick und Draw
- WTA: Rybakina vs. Muchova – offizielles Finalergebnis und Matchstatistik
- WTA: Spielergebnisse Eva Lys, Laura Siegemund und Jule Niemeier
Letzte inhaltliche Prüfung: 5. Oktober 2026. Dieser Beitrag dokumentiert den abgeschlossenen Porsche Tennis Grand Prix 2026 in Stuttgart.





