Australian Open 2026 Ergebnisse: Sieger, Finale & Rückblick

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Australian Open 2026 · Rückblick
Alcaraz schreibt Geschichte, Rybakina gewinnt Melbourne – und Zverev verpasst das Finale hauchdünn

Carlos Alcaraz und Elena Rybakina sind die Einzel-Champions der Australian Open 2026. Aus deutscher Sicht bleibt vor allem das dramatische Halbfinale von Alexander Zverev gegen Alcaraz in Erinnerung: 5 Stunden und 27 Minuten dauerte das längste Halbfinale der Turniergeschichte.

Herren-Champion Carlos Alcaraz
besiegt Novak Djokovic im Finale
2:6, 6:2, 6:3, 7:5
Damen-Champion Elena Rybakina
besiegt Aryna Sabalenka im Finale
6:4, 4:6, 6:4
7 Grand-Slam-Titel für Alcaraz nach Melbourne
2 Grand-Slam-Titel für Rybakina
5:27 Dauer des Halbfinals Alcaraz–Zverev
1,368 Mio. Zuschauer über die drei Turnierwochen

Herrenfinale: Carlos Alcaraz besiegt Novak Djokovic

Herrenfinale

Carlos Alcaraz besiegt Novak Djokovic

2:6, 6:2, 6:3, 7:5

Carlos Alcaraz gewann erstmals die Australian Open und vollendete damit seinen Career Grand Slam.

Djokovic startete besser und holte den ersten Satz mit 6:2. Danach übernahm Alcaraz zunehmend die Kontrolle über das Match, gewann die folgenden drei Sätze und entschied das Finale nach vier Durchgängen für sich.

Mit dem Triumph in Melbourne hatte Alcaraz nun alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen.

Historischer Meilenstein: Mit 22 Jahren und acht Monaten wurde Alcaraz zum jüngsten Mann der Tennisgeschichte, der den Career Grand Slam vollendete.

Für Djokovic endete dagegen eine bemerkenswerte Serie: Der zehnmalige Australian-Open-Sieger verlor erstmals ein Finale in Melbourne.

Damenfinale: Elena Rybakina bezwingt Aryna Sabalenka

Damenfinale

Elena Rybakina besiegt Aryna Sabalenka

6:4, 4:6, 6:4

Elena Rybakina gewann ihren ersten Australian-Open-Titel und den zweiten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere.

Das Finale war zugleich die Neuauflage des Endspiels von 2023. Damals hatte Sabalenka gegen Rybakina gewonnen. Drei Jahre später drehte die Kasachin das Duell zu ihren Gunsten.

Rybakina gewann den ersten Satz, verlor den zweiten und lag im entscheidenden Durchgang zwischenzeitlich 0:3 zurück. Danach gewann sie sechs der folgenden sieben Spiele und entschied das Finale mit 6:4 im dritten Satz.

Wie knapp war das Finale? Beide Spielerinnen gewannen insgesamt jeweils 92 Punkte. Zusammen schlugen sie 63 Winner.

Alexander Zverev: 5:27 Stunden bis zur bitteren Halbfinal-Niederlage

Aus deutscher Sicht war das Herren-Halbfinale zwischen Alexander Zverev und Carlos Alcaraz das zentrale Match des Turniers.

Herren-Halbfinale

Carlos Alcaraz besiegt Alexander Zverev

6:4, 7:6(5), 6:7(3), 6:7(4), 7:5

Spielzeit: 5 Stunden und 27 Minuten

Alcaraz gewann die ersten beiden Sätze und schien zunächst klar auf Finalkurs. Zverev kämpfte sich jedoch zurück und gewann sowohl den dritten als auch den vierten Satz im Tiebreak.

Im fünften Satz servierte Zverev beim Stand von 5:4 sogar zum Matchgewinn. Alcaraz wehrte sich jedoch zurück, schaffte das Break und entschied schließlich auch den Entscheidungssatz mit 7:5 für sich.

Damit verpasste Zverev den erneuten Einzug ins Australian-Open-Finale denkbar knapp.

Rekordmatch: Die Partie war mit 5:27 Stunden das längste Halbfinale in der Geschichte der Australian Open und zugleich eines der längsten Matches, die je in Melbourne Park gespielt wurden.

Die übrigen Halbfinals

Herren Djokovic besiegt Jannik Sinner 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4
Damen Sabalenka besiegt Elina Svitolina 6:2, 6:3
Damen Rybakina besiegt Jessica Pegula 6:3, 7:6(7)

Djokovic stoppte damit den zweifachen Titelverteidiger Jannik Sinner in einem weiteren Fünfsatzmatch. Der 38-Jährige zog anschließend als ältester Herrenfinalist der Open Era in das Endspiel ein.

Im Damenfeld qualifizierten sich Sabalenka und Rybakina vergleichsweise souverän für die Neuauflage ihres Finals von 2023.

Australian Open 2026: Die Sieger im Doppel

Wettbewerb Sieger Finalgegner Ergebnis
Herrendoppel Christian Harrison / Neal Skupski Jason Kubler / Marc Polmans 7:6(4), 6:4
Damendoppel Elise Mertens / Zhang Shuai Anna Danilina / Aleksandra Krunic 7:6(4), 6:4
Mixed Olivia Gadecki / John Peers Kristina Mladenovic / Manuel Guinard 4:6, 6:3, [10:8]

Christian Harrison und Neal Skupski gewannen das Herrendoppel gegen die australischen Wildcards Jason Kubler und Marc Polmans. Elise Mertens und Zhang Shuai sicherten sich den Titel im Damendoppel.

Im Mixed verteidigten Olivia Gadecki und John Peers ihren Titel erfolgreich. Sie waren das erste Duo seit 1989, das die Mixed-Konkurrenz in Melbourne zweimal in Folge gewann. :chatgpt-content-reference{index=“1″}

Rekorde und historische Bedeutung

Jüngster Career-Grand-Slam-Sieger

Alcaraz vollendete mit 22 Jahren den Satz aus Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open.

Sieben Majors mit 22

Gleichzeitig wurde Alcaraz zum jüngsten Mann der Open Era mit sieben Grand-Slam-Titeln.

Erster AO-Titel für Rybakina

Nach Wimbledon 2022 gewann Rybakina ihren zweiten Major und als erste Spielerin Kasachstans den Australian-Open-Einzeltitel. :chatgpt-content-reference{index=“2″}

Zuschauerrekord

Insgesamt kamen 1.368.043 Zuschauer über die drei Turnierwochen nach Melbourne Park. :chatgpt-content-reference{index=“3″}

Fazit: Alcaraz macht Geschichte – Zverev war ganz nah dran

Die Australian Open 2026 werden vor allem wegen des historischen Erfolgs von Carlos Alcaraz in Erinnerung bleiben. Mit seinem ersten Titel in Melbourne vollendete er den Career Grand Slam und erreichte einen Meilenstein früher als jeder Mann vor ihm.

Aus deutscher Sicht war Alexander Zverev allerdings nur wenige Punkte davon entfernt, diese Geschichte zu verhindern. Sein Halbfinale gegen Alcaraz war eines der dramatischsten Matches des gesamten Turniers.

Bei den Frauen setzte Elena Rybakina mit ihrem Sieg gegen Aryna Sabalenka ein weiteres sportliches Ausrufezeichen. Drei Jahre nach der Finalniederlage von 2023 gewann sie die Neuauflage und sicherte sich ihren ersten Melbourne-Titel.

Der deutsche Blick auf AO 2026: Zverev verpasste das Finale nur knapp, zeigte aber in einem historischen Fünfsatzmatch erneut, dass er auf Grand-Slam-Niveau zu den absoluten Titelkandidaten gehört.

Quellen


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