US Open 2026: Spielplan, deutsche Spieler, Favoriten, TV & Preisgeld

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Die US Open 2026 bilden den Abschluss der Grand-Slam-Saison und bringen vom 23. August bis 13. September die Tennis-Elite nach New York. Das Einzel-Hauptfeld startet am 30. August im USTA Billie Jean King National Tennis Center. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick vor allem auf Alexander Zverev, aber auch weitere deutsche Profis stehen für das Turnier auf der Meldeliste. Dieser Guide bündelt den aktuellen Spielplan, Teilnehmer und Favoriten, die deutschen Spieler, TV- und Livestream-Optionen sowie Informationen zu Preisgeld, Austragungsort und wichtigen Terminen – jeweils auf Basis des aktuell bestätigten Stands.

1. US Open 2026: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Die US Open 2026 stehen unmittelbar bevor. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres findet im USTA Billie Jean King National Tennis Center in New York statt. Offiziell erstreckt sich das Event vom 23. August bis zum 13. September 2026. Dabei umfasst dieser Zeitraum nicht nur das klassische Hauptturnier, sondern bereits die vorgeschaltete Fan Week.

Für Tennisfans ist deshalb eine wichtige Unterscheidung nötig: Die US Open beginnen als Gesamtveranstaltung am 23. August, während die erste Runde der Damen- und Herren-Einzel erst am Sonntag, 30. August 2026, startet. Das Damenfinale ist für den 12. September angesetzt, das Herrenfinale für den 13. September.

US Open 2026 in Kürze
  • Gesamtzeitraum: 23. August bis 13. September 2026
  • Fan Week: beginnt am 23. August 2026
  • Qualifikation: beginnt am 24. August 2026
  • Start des Einzel-Hauptfelds: 30. August 2026
  • Damenfinale: 12. September 2026
  • Herrenfinale: 13. September 2026
  • Austragungsort: USTA Billie Jean King National Tennis Center, New York
  • Belag: Hartplatz

1.1 Kurz-Zusammenfassung: Was Fans jetzt wissen müssen

Die entscheidende Phase der US Open beginnt 2026 Ende August. Bereits in der Fan Week stehen die Qualifikation und weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Am 24. August startet die Qualifikation im Damen- und Herren-Einzel; außerdem ist für diesen Tag die Qualifikation des Mixed Doubles angesetzt.

Das Hauptfeld der Einzelkonkurrenzen startet eine Woche später am 30. August. Von diesem Sonntag an kämpfen die Spielerinnen und Spieler über zwei Wochen um den letzten Grand-Slam-Titel der Saison.

Kurzantwort: Wer mit „Beginn der US Open 2026“ den Start des Hauptfelds meint, sollte sich den 30. August merken. Die gesamte US-Open-Veranstaltung inklusive Fan Week beginnt dagegen bereits am 23. August 2026.

1.2 Termin, Austragungsort und Belag

Turnier US Open 2026
Gesamtzeitraum 23. August bis 13. September 2026
Einzel-Hauptfeld ab 30. August 2026
Austragungsort USTA Billie Jean King National Tennis Center, New York
Wichtigstes Stadion Arthur Ashe Stadium
Untergrund Hartplatz
Damenfinale 12. September 2026
Herrenfinale 13. September 2026

Gespielt wird traditionell im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows im New Yorker Stadtbezirk Queens. Zentrum der Anlage ist das Arthur Ashe Stadium. Die US Open werden auf Hartplatz ausgetragen.

Für das Turnier 2026 ist zudem der laufende Umbau des National Tennis Centers relevant. Die USTA hatte ein umfangreiches Modernisierungsprojekt für das Arthur Ashe Stadium und die Spielerbereiche angekündigt, das über mehrere Bauphasen bis zu den US Open 2027 abgeschlossen werden soll. Nach Angaben des Veranstalters sollen die Arbeiten den Spielbetrieb und den Zugang der Fans bei den Turnieren 2025 und 2026 nicht unterbrechen.

1.3 Was 2026 beim Zeitplan besonders ist

Der offizielle Turnierkalender macht deutlich, warum bei Datumsangaben zu den US Open zwischen Fan Week und Hauptfeld unterschieden werden sollte. Die Fan Week startet 2026 bereits am Sonntag, 23. August, mit dem Arthur Ashe Kids‘ Day. Einen Tag später beginnt die Qualifikation der Damen und Herren.

Auch das Mixed Doubles ist in die erste Turnierwoche eingebunden. Nach dem offiziellen Zeitplan findet dessen Qualifikation am 24. August statt, ehe am 25. August die ersten beiden Runden und am 26. August Halbfinals und Finale vorgesehen sind.

Das Einzel-Hauptfeld beginnt schließlich am Sonntag, 30. August. Damit setzt sich die seit 2025 geltende Ausdehnung der ersten Runde über drei Tage fort: Die erste Runde ist im offiziellen 2026-Spielplan für den 30. und 31. August sowie den 1. September angesetzt.

Hinweis zum Stand der Angaben: 19. August 2026

Die Rahmentermine und Sessions dieses Kapitels entsprechen dem aktuell veröffentlichten offiziellen Turnierplan. Der Veranstalter weist darauf hin, dass Termine und Spielplan Änderungen unterliegen können. Die konkreten täglichen Matchansetzungen für 2026 sind derzeit noch nicht vollständig veröffentlicht.

Entscheidend ist: Für die langfristige Planung sind die Rahmendaten bereits klar. Wer einzelne Spieler wie Alexander Zverev sehen möchte, benötigt dagegen den später veröffentlichten täglichen „Schedule of Play“, da erst daraus Court, Session und genaue Matchzeit hervorgehen.

2. US Open 2026: Termine und kompletter Spielplan

Der Spielplan der US Open 2026 gliedert sich in zwei klar getrennte Phasen: Zunächst läuft vom 23. bis 29. August die Fan Week mit Qualifikation, Trainings und Sonderveranstaltungen. Das Hauptfeld im Damen- und Herren-Einzel beginnt anschließend am Sonntag, 30. August 2026.

Die beiden Einzelturniere erstrecken sich bis zum Finalwochenende am 12. und 13. September. Dabei wird die erste Runde wie bereits im Vorjahr über drei Tage verteilt. Für Zuschauer in Deutschland ist außerdem die Zeitverschiebung wichtig: New York liegt während des Turniers sechs Stunden hinter der deutschen Sommerzeit.

Kurzantwort: Das Einzel-Hauptfeld der US Open 2026 beginnt am 30. August. Das Damenfinale findet am 12. September, das Herrenfinale am 13. September 2026 statt.

Datum Phase Wichtigste Programmpunkte
23. August 2026 Fan Week Start der Fan Week und Arthur Ashe Kids‘ Day
24.–27. August 2026 Qualifikation Qualifikation für das Damen- und Herren-Einzel
24.–26. August 2026 Mixed Doubles Qualifikation sowie Hauptphase des Mixed-Doubles-Wettbewerbs
28.–29. August 2026 Fan Week Trainings, Fan-Aktivitäten und Vorbereitung auf das Hauptfeld
30. August–1. September 2026 1. Runde Erste Runde im Damen- und Herren-Einzel
2.–3. September 2026 2. Runde Zweite Runde im Damen- und Herren-Einzel
4.–5. September 2026 3. Runde Dritte Runde im Damen- und Herren-Einzel
6.–7. September 2026 Achtelfinale Round of 16 bei Damen und Herren
8.–9. September 2026 Viertelfinale Viertelfinals bei Damen und Herren
10. September 2026 Damen-Halbfinale Beide Halbfinals im Damen-Einzel
11. September 2026 Herren-Halbfinale Beide Halbfinals im Herren-Einzel
12. September 2026 Damenfinale Finale im Damen-Einzel
13. September 2026 Herrenfinale Finale im Herren-Einzel und Abschluss der US Open 2026

2.1 Fan Week und Qualifikation

Die US Open Fan Week 2026 beginnt am Sonntag, 23. August, und läuft bis Samstag, 29. August. Zum Auftakt steht unter anderem der Arthur Ashe Kids‘ Day auf dem Programm. Während dieser Woche können Fans außerdem Trainings der Profis verfolgen und die Qualifikationsspiele besuchen.

Die Qualifikation für das Damen- und Herren-Hauptfeld beginnt am Montag, 24. August. Sie ist vor allem für Spielerinnen und Spieler relevant, deren Weltranglistenposition nicht für einen direkten Platz im Hauptfeld ausgereicht hat. Über mehrere Runden werden die noch offenen Plätze für das 128er-Hauptfeld vergeben.

Parallel dazu wird auch das 2025 neu konzipierte Mixed Doubles bereits während der Fan Week ausgetragen. Die Qualifikation ist für den 24. August angesetzt. Die ersten Hauptrunden folgen am 25. August, Halbfinals und Finale am 26. August.

Hinweis zur Qualifikation

Welche deutschen Profis tatsächlich in der Qualifikation antreten, kann sich bis kurz vor Turnierbeginn durch Absagen, Nachrücker oder Wildcards verändern. Der aktuelle deutsche Stand wird deshalb in Kapitel 4 separat und tagesaktuell eingeordnet.

2.2 Start des Hauptfelds und erste Runden

Das Hauptfeld im Damen- und Herren-Einzel startet am Sonntag, 30. August 2026. Die erste Runde verteilt sich auf drei Tage und läuft bis Dienstag, 1. September. Damit treten nicht alle Topstars bereits am Eröffnungssonntag an.

Die zweite Runde folgt am 2. und 3. September, die dritte Runde am 4. und 5. September. Erst wenn der tägliche „Schedule of Play“ veröffentlicht ist, steht fest, welcher Spieler an welchem Tag, auf welchem Court und zu welcher Uhrzeit antreten wird.

Wichtig für Zverev-Fans: Aus dem allgemeinen Turnierplan lässt sich noch nicht ableiten, ob Alexander Zverev am 30. August, 31. August oder 1. September sein Auftaktmatch bestreitet. Maßgeblich ist erst die offizielle Tagesansetzung nach der Auslosung.

2.3 Achtelfinale und Viertelfinale

Nach Abschluss der dritten Runde beginnt die zweite Turnierwoche. Die Achtelfinals der Damen und Herren sind für den 6. und 7. September vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt befinden sich nur noch jeweils 16 Spielerinnen beziehungsweise Spieler im Einzelwettbewerb.

Die Viertelfinals folgen am 8. und 9. September. In dieser Phase konzentrieren sich die wichtigsten Einzelmatches zunehmend auf das Arthur Ashe Stadium, während parallel weiterhin andere Wettbewerbe auf der Anlage stattfinden.

2.4 Halbfinals der Damen und Herren

Am Donnerstag, 10. September 2026, stehen die beiden Halbfinals des Damen-Einzels auf dem Programm. Die offizielle Ticketplanung weist für diese Session einen Beginn um 19:00 Uhr New Yorker Zeit aus. Für deutsche Zuschauer entspricht das grundsätzlich 1:00 Uhr nachts am Freitag.

Die beiden Herren-Halbfinals folgen am Freitag, 11. September. Sie werden nicht zeitgleich angesetzt, sondern nacheinander in zwei Sessions gespielt. Dadurch kann sich eines der beiden Matches für Zuschauer in Deutschland bis tief in die Nacht beziehungsweise in den frühen Samstagmorgen ziehen.

Für Deutschland bedeutet das: Gerade ab dem Halbfinale liegen mehrere der wichtigsten Matches aufgrund der sechs Stunden Zeitverschiebung in der Nacht. Wer nur die frühen Day Sessions verfolgt, bekommt dagegen viele Begegnungen bereits am späten Nachmittag deutscher Zeit zu sehen.

2.5 Damenfinale und Herrenfinale

Das Damenfinale der US Open 2026 wird am Samstag, 12. September, ausgetragen. Einen Tag später folgt am Sonntag, 13. September, das Herrenfinale und damit der sportliche Abschluss des Turniers.

Für das Herrenfinale weist der aktuelle offizielle Ticketplan einen Beginn um 14:00 Uhr Eastern Time aus. Das entspricht 20:00 Uhr deutscher Sommerzeit. Da der Veranstalter sämtliche Session- und Matchzeiten grundsätzlich unter Änderungsvorbehalt stellt, sollte die endgültige Startzeit vor dem Finale noch einmal geprüft werden.

2.6 Uhrzeiten in New York und Deutschland

Während der US Open gilt in New York die Eastern Daylight Time (EDT), in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit. Deutschland ist New York während des gesamten Turnierzeitraums sechs Stunden voraus.

New Yorker Zeit Deutsche Zeit Typische Bedeutung
11:00 Uhr 17:00 Uhr Beginn vieler Day Sessions beziehungsweise Einlass-/Sessionzeiten
11:30 Uhr 17:30 Uhr Typischer Matchbeginn im Arthur Ashe Stadium an zahlreichen Turniertagen
13:00 Uhr 19:00 Uhr Früher Nachmittag in New York
15:00 Uhr 21:00 Uhr Spätere Day Session
19:00 Uhr 01:00 Uhr am Folgetag Typischer Beginn einer Evening Session

Der offizielle Event Schedule nennt für zahlreiche Tage im Arthur Ashe Stadium einen Matchbeginn um 11:30 Uhr Ortszeit. Ausnahmen gelten unter anderem für den Eröffnungstag des Hauptfelds sowie für die Schlussphase vom 10. bis 13. September. Für die konkrete Planung sollte deshalb immer zwischen allgemeiner Sessionzeit und tatsächlicher Matchansetzung unterschieden werden.

Stand: 19. August 2026

Der Rahmenspielplan ist offiziell veröffentlicht. Die vollständigen täglichen Matchansetzungen mit Spielern, Courts und exakten Startzeiten stehen dagegen noch nicht für das gesamte Hauptturnier fest. Der offizielle „Schedule of Play“ wird im Turnierverlauf fortlaufend aktualisiert.

3. Teilnehmer bei den US Open 2026: Wer spielt in New York?

Das Teilnehmerfeld der US Open 2026 nimmt wenige Tage vor Beginn der Fan Week konkrete Formen an. Die USTA veröffentlichte bereits am 21. Juli die initialen Entry Lists für das Damen- und Herren-Einzel. Grundlage für die direkte Aufnahme ins Hauptfeld waren die Weltranglisten vom 20. Juli 2026.

Bei den Herren lag die ursprüngliche Grenze für einen direkten Hauptfeldplatz bei Weltranglistenposition 101, bei den Damen bei Position 102. Zusätzlich kommen Wildcards und jeweils 16 erfolgreiche Qualifikanten hinzu. Bis zum Beginn des Hauptfelds können sich durch Absagen und Nachrücker weitere Änderungen ergeben.

Kurzantwort: Die wichtigsten Namen sind gemeldet. Bei den Herren gehören unter anderem Jannik Sinner, Alexander Zverev, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic zum angekündigten Feld. Bei den Damen führen Aryna Sabalenka, Elena Rybakina und Jessica Pegula die prominent besetzte Meldeliste an. Das endgültige Hauptfeld steht jedoch erst nach möglichen Rückzügen, Wildcards und der Qualifikation fest.

3.1 Teilnehmerfeld der Herren

Bei den Herren führt Jannik Sinner das initiale Feld als damalige Nummer 1 der Weltrangliste an. Direkt dahinter wurde Alexander Zverev als Nummer 2 geführt. Der Deutsche reist 2026 zudem als amtierender Roland-Garros-Champion nach New York und zählt damit zu den prominentesten Spielern im Feld.

Ebenfalls gemeldet ist Carlos Alcaraz. Der Spanier gewann die US Open 2025 und tritt damit als Titelverteidiger an. Zu den erfahrensten Namen gehört Novak Djokovic, der bereits viermal im Herren-Einzel von New York triumphiert hat.

Auch die US-amerikanischen Hoffnungen sind stark vertreten. Die USTA nennt unter anderem Ben Shelton und Taylor Fritz als Top-10-Spieler im initialen Feld. Insgesamt erhielten 14 US-Amerikaner über die ursprüngliche Entry List einen direkten Platz im Herren-Hauptfeld.

Spieler Einordnung vor den US Open 2026
Jannik Sinner Nr. 1 der Weltrangliste bei Veröffentlichung der Entry List; US-Open-Sieger 2024
Alexander Zverev Nr. 2 bei Veröffentlichung der Entry List; Roland-Garros-Sieger 2026 und US-Open-Finalist 2020
Carlos Alcaraz US-Open-Titelverteidiger; Sieger 2022 und 2025
Novak Djokovic Viermaliger US-Open-Champion und 24-maliger Grand-Slam-Sieger
Ben Shelton Top-10-Spieler im initialen Teilnehmerfeld; US-Open-Halbfinalist 2023
Taylor Fritz Top-10-Spieler im initialen Teilnehmerfeld; US-Open-Finalist 2024

Die Liste zeigt bereits, wie hoch die Leistungsdichte im Herrenfeld ist. Die detaillierte Bewertung der Titelchancen von Sinner, Alcaraz, Zverev, Djokovic und weiteren Kandidaten folgt bewusst erst in Kapitel 5, damit Teilnehmerstatus und Favoritenanalyse voneinander getrennt bleiben.

3.2 Teilnehmerfeld der Damen

Bei den Damen steht Aryna Sabalenka besonders im Fokus. Die Weltranglistenerste gewann die US Open sowohl 2024 als auch 2025 und kann 2026 den dritten Titel in Folge holen. Das gelang bei den Damen zuletzt Serena Williams, die zwischen 2012 und 2014 dreimal nacheinander triumphierte.

Als Nummer 2 der Welt wurde Elena Rybakina in der offiziellen US-Open-Vorschau geführt. Die Kasachin kommt 2026 zudem als amtierende Australian-Open-Siegerin nach New York. Dahinter gehört Jessica Pegula zu den wichtigsten US-amerikanischen Spielerinnen; sie stand 2024 im US-Open-Finale.

Auch Coco Gauff, US-Open-Siegerin von 2023, und Amanda Anisimova, Finalistin von 2025, sind Teil des hochkarätigen amerikanischen Aufgebots. Insgesamt erhielten ebenso wie bei den Herren 14 US-Spielerinnen über die ursprüngliche Entry List direkten Zugang zum Hauptfeld.

Spielerin Einordnung vor den US Open 2026
Aryna Sabalenka Nr. 1 bei Veröffentlichung der Entry List; Titelverteidigerin und Siegerin 2024 sowie 2025
Elena Rybakina Nr. 2 bei Veröffentlichung der Entry List; Australian-Open-Siegerin 2026
Jessica Pegula Nr. 3 bei Veröffentlichung der Entry List; US-Open-Finalistin 2024
Coco Gauff US-Open-Siegerin 2023 und Teil des starken US-Aufgebots
Amanda Anisimova US-Open-Finalistin 2025

Bemerkenswert ist zudem die Erfahrung im gesamten Teilnehmerfeld. Nach Angaben der USTA umfassten die initialen Damen- und Herrenlisten zusammen 17 ehemalige Grand-Slam-Einzelsieger. Zehn davon hatten bereits mindestens einmal einen US-Open-Titel gewonnen.

3.3 Titelverteidiger Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka

Die Titelverteidiger im Einzel heißen Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka. Alcaraz gewann 2025 das Herrenfinale gegen Jannik Sinner in vier Sätzen und sicherte sich damit nach 2022 seinen zweiten US-Open-Titel.

Sabalenka setzte sich im Damenfinale 2025 gegen Amanda Anisimova durch. Für die Belarussin war es bereits der zweite US-Open-Triumph in Folge, nachdem sie 2024 Jessica Pegula im Finale bezwungen hatte.

Die Titelverteidiger der US Open 2026
  • Herren: Carlos Alcaraz – US-Open-Sieger 2025 und 2022
  • Damen: Aryna Sabalenka – US-Open-Siegerin 2025 und 2024
  • Finalgegner 2025 Herren: Jannik Sinner
  • Finalgegnerin 2025 Damen: Amanda Anisimova
  • Besonderheit: Sabalenka spielt 2026 um den dritten US-Open-Titel in Serie.

Bei Alcaraz und Sabalenka geht es deshalb nicht nur um einen weiteren Grand-Slam-Titel. Beide könnten ihre bereits starke Bilanz in Flushing Meadows weiter ausbauen. Ob daraus eine Favoritenrolle abzuleiten ist, hängt jedoch auch von aktueller Form, Auslosung und möglichen Belastungen unmittelbar vor dem Turnier ab.

3.4 Wildcards, Qualifikanten und mögliche Änderungen

Eine veröffentlichte Entry List ist nicht mit dem endgültigen Hauptfeld gleichzusetzen. Zwischen Meldeschluss und Turnierbeginn können Spielerinnen und Spieler zurückziehen. In diesem Fall rücken andere Profis entsprechend den geltenden Zulassungsregeln nach.

Hinzu kommen die Qualifikanten. In New York treten ab dem 24. August jeweils 128 Männer und 128 Frauen in der Qualifikation an. Pro Einzelkonkurrenz werden dort 16 Plätze für das Hauptfeld vergeben.

Weitere Startplätze werden über Wildcards vergeben. Sie ermöglichen unter anderem ausgewählten Spielern ohne ausreichende Ranglistenposition die direkte Teilnahme am Hauptfeld. Deshalb kann die endgültige Zusammensetzung des Feldes von der bereits veröffentlichten initialen Entry List abweichen.

Teilnehmer-Update – Stand: 19. August 2026

Die USTA hat die initialen Direct-Entry-Listen bereits veröffentlicht. Gleichzeitig enthält der allgemeine Player-Bereich der offiziellen Website derzeit noch den Hinweis, dass das Damen- und Herrenfeld am 20. August präsentiert werde. Da diese Angaben auf derselben offiziellen Website nicht vollständig synchron sind, stützt sich dieses Kapitel auf die ausdrücklich als Entry Lists veröffentlichte USTA-Mitteilung vom 21. Juli. Kurzfristige Absagen, Nachrücker, Wildcards und Qualifikanten können das endgültige Hauptfeld weiterhin verändern.

Entscheidend ist: Eine Meldung für die US Open bedeutet zum jetzigen Zeitpunkt nicht automatisch, dass ein Spieler am 30. August tatsächlich auf dem Platz steht. Verletzungen oder kurzfristige Rückzüge können bis zum Turnierstart Veränderungen auslösen. Deshalb werden die deutschen Teilnehmer in Kapitel 4 nochmals separat nach ihrem dann aktuellen Status geprüft.

3.5 Wann findet die Auslosung statt?

Die Auslosung der US Open 2026 entscheidet darüber, auf welche Gegner die Topstars treffen können und in welcher Hälfte des Turnierbaums sie landen. Für Spieler wie Alexander Zverev ist sie deshalb ein wichtiger Faktor bei der Bewertung des möglichen Weges durch das Turnier.

Zum aktuellen Recherchestand am 19. August sollte für die Einzel-Auslosung noch kein konkreter Termin als gesichert angegeben werden, solange dieser nicht eindeutig im aktuellen offiziellen US-Open-Programm bestätigt ist. Der vollständige Turnierbaum wird nach seiner offiziellen Veröffentlichung auf der US-Open-Website abrufbar sein.

Erst mit der Auslosung lässt sich seriös beurteilen, welche gesetzten Spieler frühestens aufeinandertreffen können. Die exakten Spieltage und Uhrzeiten der einzelnen Begegnungen folgen anschließend über den täglichen „Schedule of Play“ und sind nicht automatisch bereits durch die Position im Draw festgelegt.

Kurzantwort: Das Teilnehmerfeld ist weitgehend absehbar, der entscheidende Turnierbaum aber noch nicht belastbar in die Preview einzubauen. Sobald die offizielle Einzel-Auslosung veröffentlicht ist, stehen mögliche Wege von Zverev, Sinner, Alcaraz, Sabalenka und den weiteren Topstars durch das 128er-Feld fest.

4. Deutsche Spieler bei den US Open 2026

Deutschland geht bei den US Open 2026 mit mehreren Profis an den Start. Nach der ursprünglich veröffentlichten Entry List haben bei den Herren Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann einen direkten Platz im Einzel-Hauptfeld. Bei den Damen gilt das für Laura Siegemund, Tatjana Maria, Tamara Korpatsch und Eva Lys.

Die größte Aufmerksamkeit richtet sich auf Zverev. Der Deutsche hat 2026 bei Roland Garros seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen und steht aktuell auf Platz 3 der ATP-Weltrangliste. Gleichzeitig ist New York für ihn ein besonderer Ort: 2020 erreichte er bei den US Open sein erstes Grand-Slam-Finale.

Kurzantwort: Nach dem aktuell bestätigten Stand sind zunächst acht deutsche Profis direkt für die Einzel-Hauptfelder eingeplant – vier Männer und vier Frauen. Weitere deutsche Teilnehmer können über Nachrücken, Wildcards oder die Qualifikation hinzukommen.

Spieler/in Wettbewerb Status / Einordnung
Alexander Zverev Herren-Einzel Direkter Hauptfeldplatz; Weltranglisten-Nr. 3 am 19. August; Roland-Garros-Sieger 2026
Jan-Lennard Struff Herren-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Daniel Altmaier Herren-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Yannick Hanfmann Herren-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Laura Siegemund Damen-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Eva Lys Damen-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Tatjana Maria Damen-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Tamara Korpatsch Damen-Einzel Direkter Hauptfeldplatz nach der veröffentlichten Entry List
Teilnehmer-Stand: 19. August 2026

Die genannten Hauptfeldplätze basieren auf der veröffentlichten Entry List. Bis zum Start des Hauptfelds am 30. August sind Veränderungen durch Rückzüge und Nachrücker möglich. Auch zusätzliche deutsche Qualifikanten stehen erst nach Abschluss der Qualifikation endgültig fest.

4.1 Alexander Zverev: Chancen auf den Titel

Alexander Zverev reist 2026 mit einer neuen Ausgangslage nach Flushing Meadows. Am 7. Juni gewann er in Paris gegen Flavio Cobolli das Finale von Roland Garros und holte damit im Alter von 29 Jahren seinen ersten Grand-Slam-Titel. Die jahrelange Frage, ob Zverev ein Major gewinnen kann, ist damit vor den US Open beantwortet.

In der aktuellen ATP-Weltrangliste liegt Zverev auf Platz 3 hinter Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Damit gehört er auch sportlich zur unmittelbaren Spitzengruppe. Wie sein konkreter Weg durch das Turnier aussehen könnte, lässt sich allerdings erst nach der Auslosung seriös beurteilen.

Hinzu kommt seine Erfahrung in New York. Zverev erreichte 2020 das US-Open-Finale und führte dort gegen Dominic Thiem bereits mit zwei Sätzen, bevor er die Partie noch im entscheidenden fünften Satz verlor. Seither blieb der Titel in Flushing Meadows eines der großen offenen Ziele seiner Karriere.

Alexander Zverev vor den US Open 2026
  • Weltrangliste: Platz 3 (Stand: 19. August 2026)
  • Größter Erfolg 2026: Sieg bei Roland Garros
  • Grand-Slam-Titel: 1
  • Bestes US-Open-Ergebnis: Finale 2020
  • Untergrund in New York: Hartplatz
  • Status: direkt für das Herren-Hauptfeld gemeldet

Einordnung: Zverev gehört aufgrund seines Grand-Slam-Titels, seiner Weltranglistenposition und seiner bisherigen New-York-Bilanz zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten. Ob er unmittelbar auf einer Stufe mit den stärksten Favoriten Sinner und Alcaraz einzuordnen ist, wird in Kapitel 5 anhand von Form, Hartplatzleistungen und möglicher Auslosung genauer analysiert.

4.2 Weitere deutsche Herren

Neben Zverev sind Jan-Lennard Struff, Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann über die veröffentlichte Entry List für das Hauptfeld vorgesehen. Damit verfügt Deutschland bei den Herren zunächst über vier direkte Starter.

Struff bringt dabei besonders interessante New-York-Erfahrung aus dem Vorjahr mit. 2025 kämpfte er sich zunächst durch die Qualifikation und erreichte anschließend das Achtelfinale. Auf seinem Weg schlug er unter anderem Holger Rune und Frances Tiafoe, ehe Novak Djokovic seine Serie beendete.

Auch Altmaier erzielte 2025 sein bis dahin bestes Ergebnis bei den US Open. Nach einem langen Erstrundenmatch besiegte er in Runde zwei Stefanos Tsitsipas über fünf Sätze und erreichte erstmals die dritte Runde in Flushing Meadows. Dort musste er gegen Alex de Minaur im vierten Satz aufgeben.

Hanfmann komplettiert das deutsche Herrenquartett. Für Struff, Altmaier und Hanfmann hängt die realistische Chance auf einen längeren Turnierlauf besonders stark von der Auslosung ab: Bei einem Grand Slam können ungesetzte Spieler bereits früh auf einen der Topfavoriten treffen.

Deutscher Spieler Einordnung für New York
Alexander Zverev Grand-Slam-Champion und deutscher Spieler mit den klar größten Titelchancen
Jan-Lennard Struff Erreichte 2025 aus der Qualifikation heraus das US-Open-Achtelfinale
Daniel Altmaier Stand 2025 erstmals in der dritten Runde der US Open
Yannick Hanfmann Direkt gemeldet; Auslosung dürfte für seine Perspektive besonders wichtig werden

4.3 Deutsche Spielerinnen im Hauptfeld

Auch bei den Frauen sind nach der veröffentlichten Entry List vier Deutsche direkt für das Hauptfeld vorgesehen: Laura Siegemund, Eva Lys, Tatjana Maria und Tamara Korpatsch. Das Quartett vereint sehr unterschiedliche Spielstile und Erfahrungsstufen.

Siegemund bringt die mit Abstand größte US-Open-Erfahrung mit. Im Einzel erreichte sie in New York mehrfach die dritte Runde. Noch erfolgreicher war sie im Doppel: Gemeinsam mit Vera Zvonareva gewann sie 2020 den Titel im Damen-Doppel und erreichte 2023 erneut das Finale.

Auch im Mixed hat Siegemund bereits in Flushing Meadows triumphiert. 2016 gewann sie gemeinsam mit Mate Pavic den Titel. Damit ist sie innerhalb des aktuellen deutschen Aufgebots die Spielerin mit den größten bisherigen Erfolgen in den Doppelwettbewerben der US Open.

Eva Lys erreichte 2025 im Einzel die zweite Runde und steht im aktuellen US-Open-Spielerprofil auf Weltranglistenposition 56. Für die 24-Jährige bietet New York damit erneut die Chance, ihre Entwicklung auf der Grand-Slam-Bühne fortzusetzen.

Tatjana Maria und Tamara Korpatsch komplettieren das deutsche Damenquartett. Wie bei den deutschen Herren sollte die sportliche Erwartung vor der Auslosung nicht zu eng gefasst werden: Gerade bei ungesetzten Spielerinnen kann ein günstiges oder schwieriges Erstrundenlos die Ausgangslage erheblich verändern.

Entscheidend ist: Deutschland ist nicht allein von Zverev abhängig. Acht direkte Einzelplätze sorgen bereits vor der Qualifikation für eine breite Präsenz. Die größten Titelchancen liegen zwar klar bei Zverev, doch gerade Struff, Altmaier, Siegemund oder Lys haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bei Grand Slams mehrere Runden überstehen können.

4.4 Deutsche Profis in der Qualifikation

Zusätzliche deutsche Teilnehmer können über die US-Open-Qualifikation ins Hauptfeld einziehen. Sie beginnt am 24. August und umfasst bei Damen und Herren jeweils ein 128er-Feld. Wer drei Qualifikationsrunden gewinnt, sichert sich einen der jeweils 16 zusätzlichen Hauptfeldplätze.

Welche Deutschen tatsächlich in der Qualifikation antreten, sollte zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus älteren Meldelisten als endgültig übernommen werden. Kurzfristige Rückzüge aus dem Hauptfeld können dazu führen, dass Spieler nachrücken und dadurch gar nicht mehr in der Qualifikation starten müssen.

Für den Artikel ist deshalb die robusteste Lösung, die Qualifikanten erst nach sportlich gesicherter Qualifikation als zusätzliche deutsche Hauptfeldteilnehmer zu zählen. So bleibt die Angabe auch bei kurzfristigen Veränderungen nachvollziehbar.

Hinweis zur Qualifikation

Die endgültige Zahl der deutschen Einzelstarter kann höher als acht ausfallen. Maßgeblich sind mögliche Nachrücker sowie die Ergebnisse der Qualifikation vom 24. bis 27. August. Die aktuell acht direkt gemeldeten Spielerinnen und Spieler sollten daher nicht mit der endgültigen deutschen Teilnehmerzahl gleichgesetzt werden.

4.5 Deutsche Doppelspieler und Mixed-Wettbewerb

Neben dem Einzel sind die Doppelwettbewerbe aus deutscher Sicht relevant. Die endgültigen Doppelkonstellationen sollten jedoch erst dann als bestätigt behandelt werden, wenn die entsprechenden offiziellen Felder veröffentlicht sind. Besonders im Doppel können sich Paarungen bis relativ kurz vor Turnierbeginn verändern.

Konkreter ist die Lage beim neu gestalteten Mixed Doubles Championship, das bereits vom 24. bis 26. August während der Fan Week ausgetragen wird. Auf der von der USTA veröffentlichten Meldeliste stehen zwei Teams mit deutscher Beteiligung: Alexander Zverev und Taylor Townsend sowie Tatjana Maria und Valentin Vacherot.

Bei Zverev ist die Paarung besonders prominent. Townsend gehört seit Jahren zur Weltspitze im Doppel und hat Grand-Slam-Titel bei den Australian Open, Roland Garros und Wimbledon gewonnen. Zverev bringt dagegen seine Qualitäten aus dem Einzel ein und kommt als frischgebackener Roland-Garros-Champion nach New York.

Die veröffentlichte Mixed-Meldeliste darf allerdings nicht mit einem garantierten Platz im 16er-Hauptfeld verwechselt werden. Nach den offiziellen Regeln werden nach Meldeschluss zunächst sechs Teams anhand ihrer kombinierten Einzel-Weltranglisten direkt aufgenommen. Acht weitere Teams erhalten Wildcards, zwei zusätzliche Paarungen qualifizieren sich über ein acht Teams umfassendes Qualifikationsturnier am 24. August.

Deutsche Beteiligung im Mixed – aktueller Meldestand
  • Taylor Townsend / Alexander Zverev: auf der veröffentlichten USTA-Meldeliste
  • Tatjana Maria / Valentin Vacherot: auf der veröffentlichten USTA-Meldeliste
  • Mixed-Qualifikation: 24. August 2026
  • 1. Runde und Viertelfinale: 25. August 2026
  • Halbfinale und Finale: 26. August 2026
  • Hauptfeld: 16 Teams
Wichtig zum Mixed – Stand: 19. August 2026

Die Nennung auf der veröffentlichten Entry List allein garantiert noch keinen Platz im 16er-Hauptfeld. Die endgültige Zulassung hängt von der Direct-Entry-Grenze, den Wildcards und gegebenenfalls der Mixed-Qualifikation ab. Deshalb werden Zverev/Townsend und Maria/Vacherot hier bewusst als gemeldete Teams und nicht pauschal als bestätigte Hauptfeldteams bezeichnet.

Für Laura Siegemund bleibt außerdem ihre besondere New-York-Bilanz erwähnenswert: Sie gewann 2016 das Mixed und 2020 das Damen-Doppel. Ob sie 2026 erneut in einem Doppelwettbewerb antritt und mit welcher Partnerin beziehungsweise welchem Partner, sollte erst nach Veröffentlichung der finalen Felder verbindlich angegeben werden.

5. Favoriten der US Open 2026: Wer gewinnt in New York?

Bei den Favoriten der US Open 2026 zeichnet sich wenige Tage vor Turnierbeginn eine hochkarätige Spitzengruppe ab. Bei den Herren führen Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Alexander Zverev aktuell die Weltrangliste an. Novak Djokovic bleibt trotz seines Alters und der stärkeren Konkurrenz ein Kandidat, den bei einem Grand Slam niemand vorschnell abschreiben sollte.

Bei den Damen startet Aryna Sabalenka als Weltranglistenerste und zweimalige Titelverteidigerin mit einer besonders starken Ausgangsposition. Elena Rybakina, Jessica Pegula, Coco Gauff und Iga Swiatek gehören jedoch ebenfalls zu den Spielerinnen, denen ein tiefer Lauf in New York zuzutrauen ist.

Kurzantwort: Vor der Auslosung bilden bei den Herren Jannik Sinner und Carlos Alcaraz die engste Favoritengruppe. Alexander Zverev folgt nach seinem Roland-Garros-Triumph 2026 als ernsthafter Herausforderer. Bei den Damen ist Aryna Sabalenka aufgrund ihrer Weltranglistenposition und ihrer beiden jüngsten US-Open-Titel besonders hervorzuheben, mit Elena Rybakina als einer der stärksten Konkurrentinnen.

Favoriten-Check – Stand: 19. August 2026

Diese Einordnung ist eine redaktionelle Analyse und keine Wettquoten-Rangliste. Die Cincinnati Open laufen zum Zeitpunkt dieser Bewertung noch. Ergebnisse, mögliche Verletzungen und die spätere US-Open-Auslosung können die Ausgangslage vor dem Start des Einzel-Hauptfelds am 30. August noch verändern.

5.1 Favoriten bei den Herren

Jannik Sinner geht als aktuelle Nummer 1 der ATP-Weltrangliste in die unmittelbare Vorbereitung auf New York. Der Italiener kennt das Gefühl, in Flushing Meadows zu gewinnen: 2024 holte er dort seinen ersten US-Open-Titel. Im Juli 2026 gewann Sinner zudem Wimbledon und damit seinen fünften Grand-Slam-Titel.

Carlos Alcaraz ist der Titelverteidiger. Er besiegte Sinner im US-Open-Finale 2025 und gewann nach 2022 zum zweiten Mal in New York. Seine Vorbereitung auf die Titelverteidigung verlief allerdings ungewöhnlich: Laut ATP hatte Alcaraz seit Barcelona im April wegen einer Handgelenksverletzung kein Turnier mehr bestritten, als die US-Open-Entry-List im Juli veröffentlicht wurde.

Genau deshalb ist die Bewertung des Spaniers komplizierter als sein Name und seine Grand-Slam-Bilanz vermuten lassen. Ein gesunder Alcaraz besitzt auf Hartplatz die spielerischen Mittel für den Titel. Nach einer längeren Wettkampfpause bleibt die Matchpraxis vor einem Best-of-five-Turnier aber ein relevanter Unsicherheitsfaktor.

Alexander Zverev komplettiert aktuell die Top 3 der Weltrangliste. Durch seinen Sieg bei Roland Garros hat er 2026 erstmals bewiesen, dass er ein Grand-Slam-Turnier über sieben Matches gewinnen kann. Sein US-Open-Finale von 2020 zeigt zusätzlich, dass ihm die Bedingungen in New York grundsätzlich liegen.

Bei Novak Djokovic ist die Lage anders. Der Serbe steht aktuell auf Weltranglistenplatz 5 und ist mit 39 Jahren nicht mehr automatisch der dominierende Favorit vergangener Spielzeiten. Seine Grand-Slam-Bilanz bleibt jedoch außergewöhnlich: Djokovic besitzt 24 Major-Titel und gewann die US Open zuletzt 2023.

Spieler ATP-Rang Argument für den Titel Offene Frage
Jannik Sinner 1 Wimbledon-Sieger 2026, US-Open-Champion 2024 und aktuelle Nr. 1 Form und Belastung unmittelbar vor New York
Carlos Alcaraz 2 Titelverteidiger und zweimaliger US-Open-Sieger Wettkampfpraxis nach der längeren Handgelenkspause
Alexander Zverev 3 Roland-Garros-Sieger 2026 und US-Open-Finalist 2020 Kann er seinen ersten Major-Titel direkt mit einem zweiten bestätigen?
Novak Djokovic 5 24 Grand-Slam-Titel und vier US-Open-Siege Belastbarkeit über sieben Best-of-five-Matches mit 39 Jahren

Zwischenfazit Herren: Sinner besitzt derzeit die stabilste Kombination aus Weltranglistenposition, jüngstem Grand-Slam-Erfolg und bewiesener US-Open-Stärke. Alcaraz hat als Titelverteidiger mindestens ebenso großes spielerisches Potenzial, bringt wegen seiner längeren Verletzungspause aber eine zusätzliche Unbekannte mit. Zverev ist nach Paris näher an diese beiden herangerückt.

5.2 Sinner, Alcaraz, Zverev und Djokovic im Vergleich

Die vier prominentesten Namen unterscheiden sich vor allem in ihrer Ausgangslage. Sinner bringt die aktuelle Nummer-1-Position und den Wimbledon-Titel mit. Alcaraz besitzt dagegen den Vorteil, bereits zweimal in New York gewonnen zu haben und als amtierender Champion anzutreten.

Bei Zverev hat sich 2026 vor allem die mentale Ausgangslage verändert. Jahrelang gehörte er zu den besten Spielern ohne Grand-Slam-Titel. Mit seinem Erfolg in Paris ist diese Belastung verschwunden. Gleichzeitig darf ein Sandplatz-Triumph nicht automatisch als Beleg dafür gewertet werden, dass er nun auch auf dem New Yorker Hartplatz vor Sinner und Alcaraz einzustufen wäre.

Djokovic bringt von allen vier Spielern die mit Abstand größte Grand-Slam-Erfahrung mit. Gleichzeitig zeigte die Saison 2026, dass die jüngere Generation ihn zunehmend unter Druck setzt. Bei Roland Garros unterlag er dem 19-jährigen João Fonseca, während er bei den Australian Open das Finale und in Wimbledon das Halbfinale erreicht hatte.

Kriterium Sinner Alcaraz Zverev Djokovic
Aktuelle Weltrangliste 1 2 3 5
US-Open-Titel 1 2 0 4
Bestes US-Open-Ergebnis Sieger 2024 Sieger 2022, 2025 Finale 2020 Vierfacher Sieger
Grand-Slam-Argument 2026 Wimbledon-Sieger Bewiesene Major- und US-Open-Klasse Roland-Garros-Sieger Australian-Open-Finalist
Redaktionelle Kategorie Topfavorit Topfavorit mit Fragezeichen bei der Matchpraxis Enger Herausfordererkreis Erweiterter Favoritenkreis

Diese Rangfolge ist bewusst keine mathematische Siegprognose. Bei einem Grand Slam können Auslosung, Tagesform, körperliche Belastung und einzelne Fünfsatzmatches die Kräfteverhältnisse deutlich verändern. Besonders Alcaraz‘ körperlicher Zustand und die Ergebnisse der letzten Vorbereitungstage bleiben vor New York zu beobachten.

5.3 Favoritinnen bei den Damen

Bei den Frauen beginnt jede Favoritendiskussion mit Aryna Sabalenka. Sie ist aktuell die Nummer 1 der WTA-Weltrangliste und hat die beiden vergangenen US Open gewonnen. Ein dritter Titel in Serie würde ihre außergewöhnliche Stellung auf dem New Yorker Hartplatz weiter unterstreichen.

Die Weltranglistenzweite Elena Rybakina gehört zum engsten Kreis der Herausforderinnen. Sie gewann 2026 die Australian Open und besitzt mit ihrem druckvollen Aufschlag- und Grundlinienspiel ein Profil, das grundsätzlich gut zu schnellen Hartplatzbedingungen passt.

Dahinter folgen mehrere Spielerinnen mit eigener US-Open-Erfahrung. Jessica Pegula steht aktuell auf Rang 3 und erreichte 2024 das Finale in New York. Coco Gauff, derzeit Nummer 4, gewann die US Open bereits 2023.

Auch Iga Swiatek darf nicht aus einer ernsthaften Favoritenbetrachtung verschwinden. Die aktuelle Nummer 5 hat 2022 bereits in Flushing Meadows gewonnen. Damit stehen allein unter den derzeitigen Top 5 mehrere Spielerinnen, die entweder einen US-Open- oder einen anderen Grand-Slam-Titel auf Hartplatz vorweisen können.

Spielerin WTA-Rang US-Open-/Major-Argument Einordnung
Aryna Sabalenka 1 US-Open-Siegerin 2024 und 2025 Topfavoritin
Elena Rybakina 2 Australian-Open-Siegerin 2026 Engste Herausforderin
Jessica Pegula 3 US-Open-Finalistin 2024 Favoritenkreis
Coco Gauff 4 US-Open-Siegerin 2023 Favoritenkreis
Iga Swiatek 5 US-Open-Siegerin 2022 Favoritenkreis
Amanda Anisimova 10 US-Open-Finalistin 2025 Gefährliche Herausforderin

5.4 Sabalenka und ihre wichtigsten Konkurrentinnen

Sabalenkas größte Stärke in dieser Vorschau ist die Kombination aus aktueller Weltranglistenführung und nachgewiesener Dominanz in New York. Sie muss nicht erst beweisen, dass ihr Spiel auf diesem Court und unter dem besonderen Druck der Night Sessions funktioniert – zwei Titel in Folge liefern dafür bereits einen starken Beleg.

Rybakina stellt aufgrund ihrer Aufschlagstärke und ihrer aktuellen Position als Nummer 2 eine besonders gefährliche Gegnerin dar. Das direkte Duell mit Swiatek war vor Cincinnati sogar ausgeglichen: Die WTA führte vor einem möglichen dortigen Viertelfinale zwölf Begegnungen mit einer 6:6-Bilanz; Rybakina hatte die beiden jüngsten Duelle gewonnen.

Pegula und Gauff profitieren zusätzlich von ihrer Erfahrung vor heimischem Publikum. Pegula erreichte bereits ein Finale in Flushing Meadows, Gauff hat das Turnier gewonnen. Gleichzeitig können die hohen Erwartungen an die US-Stars in New York auch zusätzlichen Druck erzeugen.

Bei Swiatek ist vor allem ihre Fähigkeit entscheidend, auf Hartplatz die Initiative früh in den Ballwechseln zu übernehmen. Ihr US-Open-Titel von 2022 zeigt, dass sie das Turnier gewinnen kann, auch wenn Sabalenka und Rybakina aktuell vor ihr in der Weltrangliste stehen.

Zwischenfazit Damen: Sabalenka startet aufgrund ihrer zwei Titel in Folge und ihrer aktuellen Nummer-1-Position mit dem stärksten Gesamtprofil. Rybakina ist die naheliegendste Herausforderin aus der Weltranglistenspitze. Pegula, Gauff und Swiatek besitzen genügend New-York-Erfahrung, um eine zu enge Zwei-Spielerinnen-Prognose riskant zu machen.

5.5 Außenseiter und mögliche Überraschungen

Hinter den engsten Favoriten gibt es bei beiden Turnieren Spieler, die weit kommen können. Bei den Herren gehört Ben Shelton dazu. Der US-Amerikaner steht aktuell auf Weltranglistenplatz 6 und erreichte bereits 2023 das Halbfinale der US Open. Sein kraftvoller Aufschlag und die Unterstützung des heimischen Publikums machen ihn zu einem gefährlichen Gegner.

Daniil Medvedev ist als aktuelle Nummer 7 ebenfalls nicht zu ignorieren. Der Russe gewann die US Open 2021 und besitzt damit mehr New-York-Erfahrung als viele höher gehandelte Herausforderer. Taylor Fritz, aktuell auf Rang 9, stand 2024 sogar im Finale.

Zu den spannendsten Namen der jüngeren Generation zählt João Fonseca. Der Brasilianer sorgte 2026 bei Roland Garros mit seinem Sieg gegen Djokovic für eines der auffälligsten Resultate der Saison. Ein solcher Erfolg macht ihn noch nicht automatisch zum US-Open-Favoriten, zeigt aber sein Potenzial gegen absolute Topspieler.

Bei den Damen verdient Amanda Anisimova besondere Beachtung. Sie steht aktuell zwar „nur“ auf Weltranglistenplatz 10, erreichte aber 2025 das US-Open-Finale. Damit hat sie bereits bewiesen, dass sie unter den Bedingungen von Flushing Meadows bis zum letzten Match des Turniers kommen kann.

Auch Mirra Andreeva auf Rang 6 und Karolina Muchova auf Rang 7 gehören zu jener Gruppe, die bei einer günstigen Auslosung tief ins Turnier vorstoßen kann. Bei einem 128er-Feld wäre es deshalb zu kurz gegriffen, die Titelentscheidung ausschließlich auf die ersten zwei oder drei Namen der Weltrangliste zu reduzieren.

Favoriten-Radar vor den US Open 2026
  • Herren – Topfavoriten: Jannik Sinner und Carlos Alcaraz
  • Deutscher Titelkandidat: Alexander Zverev
  • Erfahrung als Faktor: Novak Djokovic
  • Herren mit Überraschungspotenzial: Ben Shelton, Daniil Medvedev, Taylor Fritz und João Fonseca
  • Damen – Topfavoritin: Aryna Sabalenka
  • Engste Herausforderin: Elena Rybakina
  • Weitere starke Kandidatinnen: Jessica Pegula, Coco Gauff und Iga Swiatek
  • Spielerin mit besonderem New-York-Potenzial: Amanda Anisimova
Wichtig vor der endgültigen Prognose

Die US-Open-Auslosung ist in dieser Bewertung noch nicht berücksichtigt. Sie kann die Chancen einzelner Spieler erheblich verändern: Zwei Titelkandidaten können in derselben Turnierhälfte landen, während sich für einen Konkurrenten ein günstigerer Weg ergeben kann. Auch die noch laufende Cincinnati-Woche kann neue Erkenntnisse zu Form und Fitness liefern.

6. Analyse und Prognose zu den US Open 2026

Eine belastbare US-Open-Prognose 2026 muss mehr berücksichtigen als Weltrangliste und Namen. Auf dem Hartplatz von Flushing Meadows zählen Aufschlag und Return ebenso wie die Fähigkeit, über sieben Runden körperlich stabil zu bleiben. Hinzu kommen die besondere Atmosphäre der Night Sessions, mögliche Hitze sowie der konkrete Weg durch die noch ausstehende Auslosung.

Bei den Herren ist die Ausgangslage kurz vor Turnierbeginn zudem ungewöhnlich offen. Jannik Sinner führt die Weltrangliste an, musste seine Teilnahme in Cincinnati jedoch wegen Beschwerden am rechten Knie absagen. Carlos Alcaraz befindet sich nach einer Handgelenksverletzung ebenfalls noch im Comeback-Prozess. Alexander Zverev sammelt dagegen aktuell Matchpraxis in Cincinnati und hat 2026 mit seinem Sieg bei Roland Garros die größte noch offene Hürde seiner Karriere genommen.

Unsere Prognose vor der Auslosung: Bei den Herren besitzt Jannik Sinner bei voller Fitness weiterhin das stärkste Gesamtprofil, sein Knie ist aber ein relevantes Fragezeichen. Carlos Alcaraz bleibt aufgrund seiner Klasse und seiner zwei US-Open-Titel ein Topfavorit, während Alexander Zverev durch seinen Grand-Slam-Durchbruch und die aktuelle Matchpraxis eine realistische Titelchance besitzt. Bei den Damen ist Aryna Sabalenka aufgrund ihrer beiden US-Open-Titel in Folge die Spielerin, die es zu schlagen gilt.

Prognose-Stand: 19. August 2026

Die Cincinnati Open laufen noch, die US-Open-Auslosung steht aus und insbesondere bei Sinner und Alcaraz bleibt die körperliche Verfassung ein wichtiger Faktor. Die folgende Analyse beschreibt deshalb die Ausgangslage zum Veröffentlichungszeitpunkt und stellt keine späteren Ergebnisse oder eine noch unbekannte Auslosung als gegeben dar.

6.1 Welche Spielertypen profitieren vom Hartplatz in New York?

Die US Open werden auf Hartplatz gespielt. Dieser Untergrund belohnt grundsätzlich Spielerinnen und Spieler, die mit dem ersten Aufschlag direkten Druck erzeugen, früh die Initiative übernehmen und gleichzeitig beim Return genügend Qualität besitzen, um gegnerische Aufschlagspiele anzugreifen.

Ein großer Aufschlag allein reicht für einen Grand-Slam-Titel allerdings selten aus. Über sieben Best-of-five-Matches bei den Herren werden Beweglichkeit, Returnqualität und Stabilität von der Grundlinie immer wichtiger. Wer ausschließlich von kurzen Punkten abhängig ist, kann Probleme bekommen, sobald die Quote beim ersten Aufschlag sinkt.

Für Sinner und Alcaraz spricht ihre Fähigkeit, Ballwechsel früh zu kontrollieren und dennoch aus der Defensive heraus Punkte zu drehen. Sinner erzeugt mit seinen flachen, frühen Grundschlägen enormen Zeitdruck. Alcaraz besitzt zusätzlich große Variabilität und kann Tempo, Winkel und Rhythmus innerhalb eines Ballwechsels verändern.

Zverev bringt mit seinem ersten Aufschlag und seiner Rückhand ebenfalls zwei Waffen mit, die auf Hartplatz besonders wertvoll sind. Für ihn wird entscheidend sein, wie konsequent er mit der Vorhand selbst die Initiative übernimmt und ob er in engen Phasen genügend freie Punkte über den Aufschlag produziert.

Bei den Damen passt Sabalenkas offensiver Ansatz grundsätzlich hervorragend zu New York. Ihre beiden Titel 2024 und 2025 sind der stärkste praktische Beleg dafür. Auch Rybakina kann mit Aufschlag und ersten Grundschlägen früh dominieren, während Spielerinnen wie Gauff durch Athletik, Defensive und Return andere Wege zum Erfolg besitzen.

Faktor Warum er in New York wichtig ist Spieler mit passendem Profil
Aufschlag Freie Punkte reduzieren körperliche Belastung und helfen in engen Sätzen Zverev, Sinner, Rybakina, Sabalenka
Return Gerade gegen starke Aufschläger können wenige Breakchancen einen Satz entscheiden Sinner, Alcaraz, Djokovic, Gauff
Frühe Ballannahme Nimmt dem Gegner Zeit und ermöglicht offensive Kontrolle auf Hartplatz Sinner, Sabalenka
Variabilität Hilft gegen unterschiedliche Spielertypen über sieben Turnierrunden Alcaraz, Djokovic
Defensive und Bewegung Erlauben es, aus scheinbar verlorenen Ballwechseln wieder in den Punkt zu kommen Alcaraz, Gauff
Erfahrung Night Sessions, große Stadien und Drucksituationen verlangen mentale Stabilität Djokovic, Sabalenka, Alcaraz

6.2 Form, Auslosung und Belastung als Schlüsselfaktoren

Die größte Variable unmittelbar vor den US Open ist bei den Herren derzeit die körperliche Verfassung der Topfavoriten. Sinner zog am 9. August wegen Beschwerden am rechten Knie aus Cincinnati zurück. Nach Angaben der ATP erklärte er, noch nicht bereit für einen Wettkampf zu sein und sich nun auf die Vorbereitung für die US Open zu konzentrieren.

Auch bei Alcaraz ist die Vorbereitung nicht ideal. Der Spanier hat wegen einer Handgelenksverletzung seit April kein reguläres Turnier bestritten und sagte ebenfalls für Cincinnati ab. Seine Klasse und seine US-Open-Titel von 2022 und 2025 bleiben starke Argumente – wie schnell er über mehrere lange Matches wieder seinen besten Rhythmus findet, ist aber offen.

Zverev hat in diesem Punkt aktuell einen anderen Vorteil: Matchpraxis. Beim laufenden Masters in Cincinnati besiegte er zunächst Cameron Norrie in drei Sätzen und anschließend Terence Atmane mit 7:6, 7:6. Damit steht er im Achtelfinale und sammelt unmittelbar vor New York Wettkampfminuten auf nordamerikanischem Hartplatz.

Das ist allerdings kein automatischer Vorteil bis zum Ende der US Open. Ein langer Lauf in Cincinnati bedeutet zusätzliche Belastung. Zwischen optimaler Matchpraxis und zu vielen intensiven Partien vor einem Grand Slam liegt nur ein schmaler Grat.

Analyse: Warum die Auslosung besonders wichtig wird

Die Weltranglistenposition bestimmt zwar die Setzung, nicht aber den kompletten Weg zum Titel. Entscheidend ist beispielsweise, welche gefährlichen ungesetzten Spieler früh in einem Abschnitt des Draws landen und welche Topspieler sich in Viertel- oder Halbfinals begegnen könnten.

Vor Veröffentlichung des Draws wäre es deshalb unseriös, einen vermeintlich „leichten“ Weg für Zverev, Sinner, Alcaraz oder Sabalenka zu konstruieren. Die Prognose bewertet zunächst nur die grundsätzlichen Chancen.

Ein weiterer Faktor ist die Belastung innerhalb des Turniers. Das Arthur Ashe Stadium bietet regelmäßig Day und Evening Sessions; Night Matches gehören ausdrücklich zur US-Open-Tradition. In früheren Jahren hat die USTA zudem Regeln eingeführt, mit denen extrem späte Matchstarts und extreme Hitze besser abgefedert werden sollen.

Für die Profis bleibt der Rhythmus dennoch anspruchsvoll. Wer mehrfach spät am Abend spielt und anschließend wieder tagsüber antreten muss, kann weniger Regenerationszeit haben. Bei einem zweiwöchigen Grand Slam werden deshalb nicht nur spielerische Qualität, sondern auch Schlaf, Erholung und möglichst kurze Matches in den ersten Runden relevant.

6.3 Wie realistisch ist ein deutscher US-Open-Sieg?

Ein deutscher Sieg im Herren-Einzel ist 2026 realistisch, aber nicht das wahrscheinlichste Einzelszenario. Der Grund dafür heißt Alexander Zverev. Er steht aktuell auf Platz 3 der Weltrangliste und gehört damit objektiv zur absoluten Weltspitze.

Vor allem hat sich seine Grand-Slam-Bilanz verändert. Zverev gewann am 7. Juni das Finale von Roland Garros gegen Flavio Cobolli in fünf Sätzen und holte damit seinen ersten Major-Titel. Er ist nach Boris Becker und Michael Stich erst der dritte deutsche Mann der Open Era mit einem Grand-Slam-Einzeltitel.

Dieser Erfolg ist für die US-Open-Prognose relevant, obwohl Paris auf Sand gespielt wird. Zverev hat nun bewiesen, dass er sieben Grand-Slam-Runden erfolgreich bewältigen und auch ein enges Major-Finale gewinnen kann. Das beseitigt zumindest eine psychologische Frage, die ihn über Jahre begleitet hatte.

New York selbst ist für Zverev ebenfalls kein unbekanntes Terrain. 2020 stand er im Finale und führte gegen Dominic Thiem bereits mit zwei Sätzen und einem Break, ehe er noch in fünf Sätzen verlor. Die Kombination aus dieser Erfahrung und seinem inzwischen gewonnenen Grand-Slam-Titel macht seine Ausgangslage 2026 deutlich interessanter.

Argument Spricht für Zverev Risiko / Gegenargument
Weltrangliste Aktuell Nr. 3 der Welt Sinner und Alcaraz stehen weiterhin vor ihm
Grand-Slam-Erfahrung Roland-Garros-Sieger 2026 Der Titel in Paris kam auf Sand, New York wird auf Hartplatz gespielt
US-Open-Bilanz Finalist 2020 Noch kein Titel in Flushing Meadows
Aufschlag Kann viele kurze und freie Punkte produzieren Schwankungen beim Service können enge Matches kippen
Vorbereitung Aktuell erfolgreiche Matches in Cincinnati Ein langer Cincinnati-Lauf erhöht zugleich die Belastung
Mentale Situation Der Druck des ersten Grand-Slam-Titels ist verschwunden New York bringt eigene Erwartungen und Erinnerungen an 2020 mit

Wie groß sind Zverevs Chancen? Er gehört aus unserer Sicht in den engen Herausfordererkreis. Ein Titel wäre keine Sensation. Ihn vor der Auslosung klar über einen fitten Sinner oder einen wieder vollständig belastbaren Alcaraz zu stellen, wäre angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse aber zu weitgehend.

Bei den deutschen Damen ist ein Turniersieg deutlich schwerer zu erwarten. Laura Siegemund, Eva Lys, Tatjana Maria und Tamara Korpatsch besitzen Qualitäten, um einzelne Runden zu gewinnen, gehören vor Turnierbeginn aber nicht zum engsten Kreis der Titelkandidatinnen. Ein tiefer deutscher Lauf wäre dort eher als Überraschung zu bewerten.

6.4 Prognose für Damen- und Herrenturnier

Bei den Herren spricht vor der Auslosung weiterhin am meisten für Sinner, sofern sein rechtes Knie vollständig belastbar ist. Er ist Weltranglistenerster, gewann 2024 bereits die US Open und holte 2026 den Wimbledon-Titel. Seine Cincinnati-Absage verhindert allerdings, dass er als völlig risikofreier Favorit bezeichnet werden kann.

Alcaraz besitzt vielleicht das höchste Potenzial, die Prognose schnell zu verändern. Wenn er nach seiner Handgelenkspause körperlich ohne Einschränkungen antreten und rasch Matchrhythmus finden kann, gehört der Titelverteidiger sofort wieder in die erste Reihe. Bleiben Fitness oder Matchpraxis ein Problem, steigen die Chancen von Zverev und weiteren Verfolgern.

Für Zverev ergibt sich dadurch eine echte Gelegenheit. Er hat aktuell Wettkampfpraxis, ist Grand-Slam-Champion und kennt ein US-Open-Finale aus eigener Erfahrung. Seine Chancen hängen dennoch stark davon ab, wie viel Energie Cincinnati kostet und wo er anschließend im New Yorker Draw landet.

Bei den Damen ist die Ausgangslage klarer. Aryna Sabalenka hat die US Open 2024 und 2025 gewonnen und reist als Nummer 1 der Welt nach New York. Sie ist damit unsere logische erste Wahl, ohne dass daraus eine sichere Titelprognose wird.

Elena Rybakina besitzt genügend Aufschlagstärke, um Sabalenka auf Hartplatz unter Druck zu setzen. Jessica Pegula, Coco Gauff und Iga Swiatek erweitern den Kreis der Spielerinnen, denen ein Finaleinzug oder Titel zuzutrauen ist. Gerade im Damenfeld wäre deshalb eine Prognose ausschließlich auf Sabalenka gegen Rybakina zu eng.

Sportblog-Prognose vor der US-Open-Auslosung
  • Herren – erste Wahl bei voller Fitness: Jannik Sinner
  • Größtes Fragezeichen: Fitness von Sinner und Matchpraxis von Alcaraz
  • Deutsche Titelchance: Alexander Zverev gehört zum engen Herausfordererkreis
  • Erfahrener Faktor: Novak Djokovic bleibt bei einem Grand Slam gefährlich
  • Damen – erste Wahl: Aryna Sabalenka
  • Stärkste Verfolgerinnen: Elena Rybakina, Jessica Pegula, Coco Gauff und Iga Swiatek
  • Größter noch unbekannter Faktor: die US-Open-Auslosung
Unsere Prognose

Herren: Sinner bleibt bei vollständiger Fitness knapp unser stärkster Kandidat. Wegen seiner Knieprobleme ist der Abstand zu Alcaraz und Zverev aber kleiner, als die reine Weltrangliste vermuten lässt. Zverev besitzt 2026 eine ernsthafte Chance auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel.

Damen: Sabalenka ist aufgrund ihrer zwei US-Open-Titel in Folge die nachvollziehbarste Favoritin. Rybakina sehen wir als besonders gefährliche Herausforderin, dahinter bleibt die Gruppe um Pegula, Gauff und Swiatek stark genug für einen offenen Turnierverlauf.

Was diese Prognose noch verändern kann

Die Auslosung, die letzten Ergebnisse in Cincinnati sowie neue Informationen zur Fitness von Sinner und Alcaraz können die Bewertung vor dem 30. August verändern. Der Artikel bildet deshalb bewusst den bestätigten Informationsstand vom 19. August 2026 ab und vermeidet eine vermeintliche Sicherheit, die es vor einem Grand Slam nicht gibt.

7. US Open 2026 im TV und Livestream: Übertragung in Deutschland

Die US Open 2026 werden in Deutschland live bei Sky und Sporteurope.TV übertragen. Damit stehen Tennisfans sowohl klassische Pay-TV- als auch Streaming-Angebote zur Verfügung. Die offizielle US-Open-Seite führt für Deutschland, Österreich und die Schweiz Sporteurope.TV sowie Sky Deutschland als Broadcast-Partner.

Sky kündigt die kompletten US Open an. Auf Sky Sport Tennis gibt es eine Konferenz mit deutschem Kommentar, während Begegnungen aus dem Arthur Ashe Stadium und Louis Armstrong Stadium auf einem eigenen Kanal gezeigt werden. Weitere verfügbare Matches werden als Livestream angeboten.

Kurzantwort: In Deutschland laufen die US Open 2026 bei Sky Sport sowie beim Streaminganbieter Sporteurope.TV. Sky-Inhalte können je nach gebuchtem Zugang außerdem über Sky Go beziehungsweise WOW gestreamt werden. Eine reguläre kostenlose Free-TV-Übertragung in Deutschland ist nach dem aktuell bestätigten Stand nicht angekündigt.

Anbieter Art der Übertragung Kostenlos? Wichtig zu wissen
Sky Sport Pay-TV und Streaming Nein Komplette US Open; Konferenz mit deutschem Kommentar auf Sky Sport Tennis
Sky Go Livestream für Sky-Kunden Nur im Rahmen eines passenden Sky-Abos Mobiler beziehungsweise browserbasierter Zugang für berechtigte Sky-Kunden
WOW Streaming Nein Sky-Sport-Inhalte ohne klassischen Satelliten- oder Kabelanschluss streambar
Sporteurope.TV Livestream Hauptturnier kostenpflichtig Offizieller deutscher Broadcast-Partner; ehemals Sportdeutschland.TV
Deutsches Free-TV Lineare TV-Übertragung Nach aktuellem Stand keine reguläre Live-Übertragung angekündigt
Übertragungsstand: 19. August 2026

Die grundsätzlichen Rechte und Anbieter sind bestätigt. Einzelne Senderbelegungen, Kommentatoren, Bonus-Streams und konkrete Übertragungszeiten können sich bis beziehungsweise während des Turniers noch ändern. Maßgeblich bleibt der jeweils aktuelle Sendeplan der Anbieter.

7.1 Welche Sender übertragen die US Open 2026?

Für Zuschauer in Deutschland sind zwei Anbieter zentral: Sky Deutschland und Sporteurope.TV. Beide werden auf der offiziellen US-Open-Seite als internationale Broadcast-Partner für den deutschsprachigen Raum geführt.

Die Rechteverteilung geht auf eine mehrjährige Kooperation zwischen Sky und DOSB New Media zurück. Sky erwarb dabei eine Sublizenz für die US Open und überträgt das Grand-Slam-Turnier parallel zur Streamingplattform von DOSB New Media.

Für Zuschauer bedeutet das vor allem mehr Auswahl. Wer bereits Sky Sport nutzt, kann das Turnier innerhalb des Sky-Angebots verfolgen. Wer gezielt einen Streamingzugang für die US Open sucht, findet mit Sporteurope.TV eine weitere Möglichkeit.

Entscheidend ist: ESPN ist zwar der zentrale US-amerikanische Rechteinhaber, für Zuschauer in Deutschland sind jedoch die deutschen beziehungsweise DACH-Partner maßgeblich. Ein amerikanisches TV-Programm sollte deshalb nicht mit der deutschen Übertragung verwechselt werden.

7.2 US Open bei Sky Sport

Sky bewirbt für 2026 ausdrücklich die kompletten US Open. Im Mittelpunkt steht der Sender Sky Sport Tennis. Dort sollen die besten Matches zusätzlich in einer Konferenz mit deutschem Kommentar gezeigt werden.

Nach den aktuellen Angaben von Sky erhalten die Begegnungen im Arthur Ashe Stadium und Louis Armstrong Stadium außerdem einen eigenen Kanal. Weitere verfügbare Partien können über zusätzliche Livestreams verfolgt werden. Gerade während der ersten Turnierwoche ist das wichtig, weil auf zahlreichen Courts gleichzeitig gespielt wird.

Auch das neue Mixed-Doubles-Format während der Qualifikationswoche ist Teil der angekündigten Sky-Berichterstattung. Damit beginnt die Live-Berichterstattung rund um die US Open bereits vor dem Start des Einzel-Hauptfelds am 30. August.

US Open 2026 bei Sky
  • Turnier: komplette US Open im Sky-Sport-Angebot
  • Sky Sport Tennis: ausgewählte Topmatches und Konferenz
  • Kommentar: Konferenz mit deutschem Kommentar angekündigt
  • Center Courts: Arthur Ashe Stadium und Louis Armstrong Stadium mit eigener Kanalabdeckung
  • Weitere Courts: zusätzliche verfügbare Matches per Livestream
  • Mixed Doubles: ebenfalls Teil der US-Open-Berichterstattung

Bei der Formulierung „alle Spiele“ ist eine Differenzierung sinnvoll: Sky beschreibt sein Angebot als komplette US Open und stellt für weitere verfügbare Courts zusätzliche Streams bereit. Nicht jede Begegnung muss deshalb gleichzeitig auf einem klassischen linearen TV-Sender laufen.

7.3 Livestream und WOW

Wer die US Open nicht über einen klassischen TV-Anschluss verfolgen möchte, kann auf Streamingangebote zurückgreifen. Für bestehende Sky-Kunden steht abhängig vom gebuchten Paket Sky Go zur Verfügung. Darüber lassen sich die entsprechenden Sky-Sender und Live-Inhalte auf unterstützten Geräten abrufen.

Eine weitere Möglichkeit ist WOW. Der Streamingdienst bietet Zugriff auf das Sky-Sport-Angebot, ohne dass dafür ein klassischer Satelliten- oder Kabelanschluss erforderlich ist. Für die Sportinhalte ist ein entsprechender kostenpflichtiger Zugang notwendig.

Zusätzliche Courts spielen beim Streaming eine besonders große Rolle. Sky weist bei seinem Tennisangebot darauf hin, dass weitere verfügbare Matches über die digitalen Angebote abrufbar sind. Damit können Zuschauer gerade in den frühen Runden gezielter einzelne Spieler verfolgen.

Für Zverev-Fans: Sobald Alexander Zverevs Match nach der Auslosung und dem täglichen Schedule of Play feststeht, sollte zusätzlich der aktuelle Sky-Sendeplan geprüft werden. So lässt sich erkennen, ob seine Partie im linearen Programm, in der Konferenz oder über einen zusätzlichen Stream läuft.

7.4 Sportdeutschland.TV

Der Name in vielen älteren US-Open-Artikeln kann 2026 für Verwirrung sorgen: Sportdeutschland.TV heißt inzwischen Sporteurope.TV. Die Umbenennung ändert nichts daran, dass die Plattform von DOSB New Media weiterhin eine zentrale Rolle bei den deutschen US-Open-Rechten spielt.

Die offizielle US-Open-Seite führt für Deutschland aktuell ausdrücklich Sporteurope.TV als Broadcast-Partner. Die mehrjährige Kooperation mit Sky sieht vor, dass das Turnier parallel über beide Angebote verfügbar ist.

Für das Hauptturnier nennt die aktuell veröffentlichte Übertragungsübersicht einen kostenpflichtigen All-Access-Zugang bei Sporteurope.TV. Der dort aktuell genannte Preis liegt bei 25 Euro einmalig; ein dauerhaftes Abonnement ist demnach nicht erforderlich. Da Preise und Angebotsmodelle kurzfristiger geändert werden können als Übertragungsrechte, sollte der konkrete Betrag vor dem Kauf direkt beim Anbieter kontrolliert werden.

Namensänderung beachten

Wer nach „US Open bei Sportdeutschland.TV“ sucht, landet möglicherweise bei älteren Informationen. Die Plattform wird inzwischen unter dem Namen Sporteurope.TV geführt. Deshalb verwenden wir im laufenden Text den aktuellen Namen, obwohl die freigegebene TOC-Unterüberschrift 7.4 unverändert bleibt.

7.5 Gibt es die US Open 2026 kostenlos zu sehen?

Eine reguläre kostenlose Free-TV-Übertragung der US Open 2026 in Deutschland ist zum aktuellen Stand nicht angekündigt. Die Live-Übertragung des Hauptturniers konzentriert sich auf die kostenpflichtigen Angebote von Sky und Sporteurope.TV.

Das bedeutet allerdings nicht, dass überhaupt keine kostenlosen US-Open-Inhalte verfügbar sind. Sky stellt nach eigenen Angaben Highlights und Interviews teilweise kostenlos auf seinen digitalen Plattformen bereit. Solche Zusammenfassungen sind jedoch nicht mit einer vollständigen Live-Übertragung der Matches gleichzusetzen.

Auch bei Sporteurope.TV können einzelne Wettbewerbe oder Inhalte ein anderes Zugangsmodell als das Hauptturnier erhalten. Für eine dauerhaft gültige Preview sollte deshalb nicht pauschal versprochen werden, dass bestimmte Qualifikations-, Doppel- oder Juniorenmatches kostenlos laufen, solange das konkrete 2026-Angebot nicht für jeden Wettbewerb verbindlich ausgewiesen ist.

Kurzantwort: Wer das komplette Einzel-Hauptturnier live verfolgen möchte, sollte aktuell mit einem kostenpflichtigen Zugang rechnen. Eine bestätigte deutsche Free-TV-Komplettübertragung gibt es zum Stand 19. August 2026 nicht.

7.6 Übertragungszeiten für deutsche Zuschauer

Die Zeitverschiebung macht die US Open für deutsche Zuschauer zu einem Turnier zwischen spätem Nachmittag und tiefer Nacht. New York liegt während des Turniers sechs Stunden hinter Deutschland.

Beginnt ein Match beispielsweise um 11:30 Uhr in New York, ist es in Deutschland 17:30 Uhr. Eine Evening Session um 19:00 Uhr Ortszeit startet hierzulande dagegen erst um 1:00 Uhr in der Nacht des folgenden Kalendertages.

Start in New York Deutsche Zeit Einordnung für Zuschauer
11:00 Uhr 17:00 Uhr Frühe Matches gut am späten Nachmittag verfolgbar
11:30 Uhr 17:30 Uhr Typischer früher Matchbeginn auf großen Courts
14:00 Uhr 20:00 Uhr Gute Primetime für deutsche Zuschauer
16:00 Uhr 22:00 Uhr Später Abend in Deutschland
19:00 Uhr 01:00 Uhr am Folgetag Beginn einer typischen Night Session
21:00 Uhr 03:00 Uhr am Folgetag Sehr späte Live-Übertragung in Deutschland

Besonders die prominenten Night Sessions im Arthur Ashe Stadium können deshalb bis in die frühen Morgenstunden deutscher Zeit reichen. Gleichzeitig bietet der Spielplan in den ersten Runden zahlreiche Partien ab dem späten Nachmittag und frühen Abend.

Welche deutschen Spieler zu zuschauerfreundlichen Zeiten antreten, lässt sich erst mit dem täglichen Schedule of Play zuverlässig sagen. Die Auslosung allein legt zwar den Turnierweg fest, aber noch nicht die konkrete Session und Startzeit eines Matches.

Welche Übertragungsoption passt zu wem?

Sky: besonders naheliegend für Zuschauer, die bereits Sky Sport nutzen und Wert auf redaktionelle Begleitung, deutsche Kommentierung ausgewählter Matches beziehungsweise der Konferenz und weitere Tennisrechte legen.

Sporteurope.TV: interessant für Fans, die vor allem einen gezielten Streamingzugang zu den US Open suchen. Vor dem Kauf sollten Preis, enthaltene Wettbewerbe und technische Verfügbarkeit direkt beim Anbieter geprüft werden.

Hinweis für die Turnierwochen

Konkrete Match- und Übertragungszeiten werden erst mit den täglichen Ansetzungen vollständig relevant. Wer ein bestimmtes Match von Alexander Zverev, Eva Lys oder einem anderen deutschen Profi sehen möchte, sollte deshalb am jeweiligen Spieltag den offiziellen Schedule of Play und anschließend den aktuellen Sendeplan des gewählten Anbieters prüfen.

8. Preisgeld bei den US Open 2026

Das Preisgeld der US Open 2026 ist zum Stand 19. August noch nicht offiziell in einer vollständigen 2026er Preisgeldtabelle veröffentlicht. Auf der offiziellen US-Open-Preisgeldseite werden derzeit weiterhin die Beträge des Turniers 2025 ausgewiesen. Deshalb wäre es irreführend, diese Summen bereits als Preisgeld für 2026 zu bezeichnen.

Als belastbarer Vergleichswert steht jedoch das Rekordjahr 2025 zur Verfügung. Damals erreichten die US Open erstmals eine Gesamtvergütung von 90 Millionen US-Dollar. Die Sieger im Damen- und Herren-Einzel erhielten jeweils 5 Millionen US-Dollar.

Kurzantwort: Die genaue Höhe des US-Open-Preisgelds 2026 ist aktuell noch nicht offiziell bestätigt. 2025 betrug die gesamte Player Compensation 90 Millionen US-Dollar. Die beiden Einzelchampions erhielten jeweils 5 Millionen US-Dollar. Diese Zahlen dienen hier ausschließlich als Vorjahresvergleich und nicht als bestätigte Beträge für 2026.

Preisgeld-Update – Stand: 19. August 2026

Die offizielle US-Open-Website trägt bereits die Turnierdaten 2026, zeigt im Bereich „Prize Money“ aber weiterhin ausdrücklich die Tabelle für 2025. Solange die USTA keine aktualisierte 2026er Aufschlüsselung veröffentlicht, nennen wir keine unbestätigte Gesamtsumme oder Rundenauszahlung für 2026.

8.1 Wie hoch ist das Preisgeld 2026?

Eine konkrete Gesamtsumme für die US Open 2026 lässt sich derzeit nicht seriös beziffern. Entscheidend ist dabei die Jahresangabe auf der offiziellen Quelle: Die aktuell abrufbare Preisgeldseite nennt ausdrücklich „2025 US Open Prize Money“.

Das ist relevant, weil die US Open ihr Preisgeld in den vergangenen Jahren deutlich erhöht haben. Von 2024 auf 2025 stieg die gesamte Player Compensation nach Angaben der USTA von 75 Millionen auf 90 Millionen US-Dollar. Das entsprach einem Zuwachs von 20 Prozent.

Eine erneute Erhöhung 2026 wäre angesichts dieser Entwicklung denkbar, ist aber ohne offizielle Bekanntgabe keine belastbare Tatsache. Deshalb verzichten wir bewusst darauf, aus dem Wachstum der vergangenen Jahre eine vermeintliche 2026er Summe hochzurechnen.

Warum wir keine 2026er Summe schätzen

Bei Preisgeldangaben entstehen schnell Fehler, wenn Vorjahreswerte oder inoffizielle Prognosen als aktuelle Zahlen übernommen werden. Gerade bei den US Open können sich sowohl die Gesamtsumme als auch die Verteilung auf einzelne Runden deutlich verändern.

Für diesen Guide gilt deshalb: 2025er Beträge werden klar als Vergleichswerte gekennzeichnet. Erst eine offizielle Mitteilung der USTA würde daraus belastbare Preisgeldangaben für 2026 machen.

8.2 Preisgeld nach Turnierrunde

Wie hoch die Auszahlung für Sieger, Finalisten und Spieler in den einzelnen Runden 2026 ausfällt, ist derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Zur Orientierung zeigt die folgende Tabelle deshalb die offizielle Verteilung im Einzel bei den US Open 2025.

Die Vorjahreswerte verdeutlichen zugleich, wie stark das Preisgeld bereits in den frühen Runden gestiegen ist. Selbst eine Niederlage in der ersten Runde des Hauptfelds wurde 2025 mit 110.000 US-Dollar vergütet.

Runde Preisgeld 2025 pro Spieler/in Status für 2026
Sieger/in 5.000.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
Finale 2.500.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
Halbfinale 1.260.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
Viertelfinale 660.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
Achtelfinale 400.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
3. Runde 237.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
2. Runde 154.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt
1. Runde 110.000 US-Dollar Noch nicht bestätigt

2025 erhielten die Finalisten damit jeweils 2,5 Millionen US-Dollar, die Halbfinalisten 1,26 Millionen und die Viertelfinalisten 660.000 US-Dollar. Ab dem Achtelfinale wurden 400.000 US-Dollar pro Spieler ausgezahlt.

Auch die Qualifikation wurde 2025 deutlich aufgewertet. Die USTA stellte insgesamt 8 Millionen US-Dollar für die Qualifikation der Damen und Herren bereit. Wer bereits in der ersten Qualifikationsrunde ausschied, erhielt 27.500 US-Dollar; für die zweite Runde waren es 41.800 und für die abschließende Qualifikationsrunde 57.200 US-Dollar.

Wichtig: Alle konkreten Dollarbeträge in diesem Abschnitt beziehen sich auf 2025. Sie zeigen die Größenordnung, dürfen aber nicht als bestätigte Auszahlung für die US Open 2026 verstanden werden.

8.3 Preisgeld für Damen und Herren

Bei den US Open erhalten Damen und Herren im Einzel das gleiche Preisgeld. Das Turnier nimmt dabei historisch eine wichtige Rolle ein: 1973 wurden die US Open zum ersten Grand-Slam-Turnier mit gleichem Preisgeld für Frauen und Männer.

Auch die 2025er Preisgeldstruktur war vollständig gleichgestellt. Der Herren-Champion erhielt ebenso 5 Millionen US-Dollar wie die Siegerin des Damen-Einzels. Dasselbe Prinzip galt für sämtliche Runden des Hauptfelds.

Wettbewerb 2025 Sieger/in bzw. Siegerteam Finalist/in bzw. Finalteam
Damen-Einzel 5.000.000 US-Dollar 2.500.000 US-Dollar
Herren-Einzel 5.000.000 US-Dollar 2.500.000 US-Dollar
Damen-Doppel 1.000.000 US-Dollar pro Team 500.000 US-Dollar pro Team
Herren-Doppel 1.000.000 US-Dollar pro Team 500.000 US-Dollar pro Team
Mixed Doubles 1.000.000 US-Dollar pro Team 400.000 US-Dollar pro Team

2025 erreichten auch die Doppelwettbewerbe neue Dimensionen. Erstmals erhielten die Siegerteams im Damen-Doppel, Herren-Doppel und Mixed Doubles jeweils eine Million US-Dollar. Im Damen- und Herren-Doppel betrug der gesamte Preispool jeweils 4,78 Millionen US-Dollar.

Für 2026 gilt auch hier derselbe Vorbehalt wie im Einzel: Solange die USTA keine neue Aufschlüsselung veröffentlicht, sollten die Vorjahresbeträge nicht einfach fortgeschrieben werden.

8.4 Vergleich mit dem Preisgeld 2025

Das Preisgeld 2025 setzte einen außergewöhnlich hohen Maßstab. Die 90 Millionen US-Dollar Gesamtvergütung bedeuteten gegenüber den 75 Millionen US-Dollar des Jahres 2024 eine Steigerung um 20 Prozent.

Besonders stark wuchs die Auszahlung an der Spitze. Die Einzelchampions erhielten 2024 jeweils 3,6 Millionen US-Dollar. 2025 stieg der Siegercheck auf 5 Millionen US-Dollar – ein Plus von rund 39 Prozent.

Kategorie US Open 2024 US Open 2025 Veränderung
Gesamte Player Compensation 75 Mio. US-Dollar 90 Mio. US-Dollar +20 %
Einzel-Sieger/in 3,6 Mio. US-Dollar 5 Mio. US-Dollar ca. +39 %
Einzel-Finalist/in 1,8 Mio. US-Dollar 2,5 Mio. US-Dollar ca. +39 %
Einzel-Halbfinale 1 Mio. US-Dollar 1,26 Mio. US-Dollar +26 %
Einzel-Viertelfinale 530.000 US-Dollar 660.000 US-Dollar ca. +25 %
Einzel – 1. Runde 100.000 US-Dollar 110.000 US-Dollar +10 %

Die USTA erhöhte dabei nicht nur die Spitzenprämien. Nach eigenen Angaben gab es in allen Runden und Wettbewerben zweistellige prozentuale Steigerungen gegenüber 2024. Gleichzeitig wurden zusätzliche Leistungen für Spieler ausgebaut.

Zur gesamten Player Compensation von 90 Millionen US-Dollar gehörten 2025 deshalb nicht ausschließlich klassische Preisgelder. Die USTA stellte unter anderem Reiseunterstützung, Unterbringung beziehungsweise alternative Unterkunftszuschüsse und kostenloses Besaiten von Schlägern bereit. Allein diese zusätzlichen Unterstützungsleistungen wurden mit insgesamt rund 5 Millionen US-Dollar beziffert.

Einordnung: Warum „90 Millionen Dollar Preisgeld“ verkürzt ist

Die USTA spricht für 2025 präziser von 90 Millionen US-Dollar „Total Player Compensation“. Darin sind neben den Preisgeldern verschiedener Wettbewerbe auch zusätzliche Leistungen für die Spieler enthalten.

Für Vergleiche sollte deshalb darauf geachtet werden, ob ein Turnier von reinem Preisgeld, einem Prize Pool oder einer umfassenderen Player Compensation spricht. Andernfalls können scheinbar exakte Zahlen unterschiedliche Leistungen umfassen.

8.5 Einordnung im Vergleich zu den anderen Grand Slams

Ein direkter Vergleich der vier Grand Slams ist 2026 nur eingeschränkt sinnvoll, weil die Turniere ihre Preisgelder in unterschiedlichen Währungen veröffentlichen und teilweise unterschiedliche Definitionen für Gesamtsummen verwenden. Außerdem fehlt für die US Open 2026 derzeit noch die entsprechende offizielle Zahl.

Für die drei bereits ausgetragenen Grand Slams liegen dagegen bestätigte 2026er Angaben vor. Die Australian Open meldeten einen Rekord-Preispool von 111,5 Millionen australischen Dollar. Bei Roland Garros belief sich das gesamte Preisgeld auf 61,723 Millionen Euro. Wimbledon stellte 2026 insgesamt 64,2 Millionen britische Pfund bereit.

Grand Slam Offizielle Gesamtsumme 2026 Einzel-Sieger/in 2026
Australian Open 111,5 Mio. AUD 4,15 Mio. AUD
Roland Garros 61,723 Mio. EUR 2026 offiziell ausgeschüttet; Vergleich in Euro
Wimbledon 64,2 Mio. GBP 3,6 Mio. GBP
US Open Noch nicht offiziell bestätigt Noch nicht offiziell bestätigt

Die Zahlen sollten nicht allein anhand ihrer nominalen Höhe miteinander verglichen werden: 111,5 Millionen australische Dollar sind nicht mit 64,2 Millionen britischen Pfund oder 61,723 Millionen Euro gleichzusetzen. Eine Umrechnung in eine gemeinsame Währung wäre wiederum vom jeweiligen Wechselkurs abhängig und würde diesen langfristig angelegten Guide unnötig schnell veralten lassen.

Für die US Open ist der Vorjahreswert dennoch bemerkenswert. Die USTA bezeichnete die 90 Millionen US-Dollar Gesamtvergütung 2025 als die damals höchste Player Compensation in der Geschichte des professionellen Tennis. Ob New York 2026 erneut einen Rekord aufstellt, lässt sich erst nach der offiziellen Bekanntgabe beantworten.

Entscheidend ist: Für 2026 sollte aktuell nicht mit einer konkreten US-Open-Preisgeldsumme geworben werden. Belastbar ist lediglich, dass 2025 insgesamt 90 Millionen US-Dollar Player Compensation bereitgestellt wurden und die Einzelchampions jeweils 5 Millionen US-Dollar erhielten. Sobald die USTA die 2026er Beträge offiziell veröffentlicht, müssen diese Vorjahreswerte durch die neuen Zahlen ersetzt beziehungsweise als Vergleich aktualisiert werden.

Hinweis für die Veröffentlichung

Dieses Kapitel ist bewusst so formuliert, dass eine noch nicht veröffentlichte 2026er Summe nicht vorweggenommen wird. Sollte die USTA zwischen Veröffentlichung dieses Artikels und Turnierbeginn das Preisgeld 2026 bekannt geben, ist Kapitel 8 einer der zeitkritischen Bereiche, die aktualisiert werden sollten.

9. Austragungsort: Flushing Meadows und das Arthur Ashe Stadium

Die US Open 2026 finden im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows im New Yorker Stadtbezirk Queens statt. Die Anlage gehört zu den bekanntesten Tennisstätten der Welt und wird während der US Open für drei Wochen zum Zentrum des internationalen Tennissports.

Herzstück des Geländes ist das Arthur Ashe Stadium. Daneben spielen vor allem das Louis Armstrong Stadium, der Grandstand und die zahlreichen Außencourts eine wichtige Rolle. Gerade in den ersten Turnierrunden laufen dort viele Matches gleichzeitig.

Kurzantwort: Austragungsort der US Open 2026 ist das USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows, Queens. Der wichtigste Court ist das Arthur Ashe Stadium mit mehr als 23.000 Plätzen. Das Louis Armstrong Stadium bietet 14.000 Plätze. Beide großen Stadien verfügen über ein schließbares Dach.

Flushing Meadows auf einen Blick
  • Anlage: USTA Billie Jean King National Tennis Center
  • Stadt: New York City
  • Stadtbezirk: Queens
  • Hauptstadion: Arthur Ashe Stadium
  • Kapazität Arthur Ashe Stadium: mehr als 23.000 Zuschauer
  • Zweitgrößtes Stadion: Louis Armstrong Stadium mit 14.000 Plätzen
  • Weiterer wichtiger Court: Grandstand
  • Belag: Hartplatz

9.1 USTA Billie Jean King National Tennis Center

Das USTA Billie Jean King National Tennis Center liegt im Flushing Meadows Corona Park in Queens. Die Anlage ist seit 1978 die Heimat der US Open. Zuvor wurde das Turnier im West Side Tennis Club in Forest Hills ausgetragen.

Benannt ist das Tenniszentrum nach Billie Jean King, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Tennisgeschichte. Die Anlage trägt ihren Namen seit 2006 und umfasst neben den großen Showcourts zahlreiche weitere Match- und Trainingsplätze.

Für Besucher unterscheidet sich das Erlebnis deutlich von einem Turnier, das sich fast ausschließlich auf einen Center Court konzentriert. Gerade in der ersten Woche können Fans zwischen zahlreichen Courts wechseln und auf den kleineren Plätzen Profis aus unmittelbarer Nähe erleben.

Das Gelände liegt zudem direkt in einer der markantesten Sportzonen von Queens. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Citi Field, die Heimat der New York Mets. Viele Besucher erreichen die US Open über die Station Mets-Willets Point.

Warum die Anlage für Zuschauer interessant ist

In den ersten Turnierrunden liegt ein großer Teil des Reizes nicht ausschließlich im Arthur Ashe Stadium. Auf Louis Armstrong, Grandstand und den Außencourts finden gleichzeitig zahlreiche Einzel- und Doppelmatches statt.

Wer möglichst viele Spieler sehen möchte, kann deshalb insbesondere in der ersten Woche von einem flexiblen Besuch des gesamten Geländes profitieren. Welche Courts mit einem bestimmten Ticket zugänglich sind, behandeln wir separat im Ticket-Kapitel.

9.2 Arthur Ashe Stadium

Das Arthur Ashe Stadium ist die Hauptbühne der US Open und laut Veranstalter mit einer Kapazität von mehr als 23.000 Zuschauern das größte Tennisstadion der Welt. Hier werden die prominentesten Matches sowie die entscheidenden Begegnungen des Turniers ausgetragen.

Das Stadion trägt den Namen von Arthur Ashe, der 1968 die erste Ausgabe der US Open in der Open Era gewann. Das heutige Stadion wurde 1997 eröffnet und prägt seitdem die Silhouette des National Tennis Centers.

Eine der wichtigsten technischen Eigenschaften ist das schließbare Dach. Die Dachkonstruktion umfasst nach Angaben des Veranstalters rund 270.400 Quadratfuß und besitzt eine etwa 63.500 Quadratfuß große Öffnung. Dadurch können zentrale Matches auch bei Regen fortgesetzt werden.

Stadion Kapazität Dach Bedeutung bei den US Open
Arthur Ashe Stadium Mehr als 23.000 Schließbar Center Court, Topmatches, Halbfinals und Einzelfinals
Louis Armstrong Stadium 14.000 Schließbar Zweitgrößter Showcourt mit zahlreichen Topmatches
Grandstand Mehr als 8.000 Kein vergleichbares schließbares Stadiondach Großer zusätzlicher Matchcourt, besonders wichtig in den frühen Runden

2026 befindet sich das Arthur Ashe Stadium mitten in einer umfangreichen Modernisierung. Die USTA bezeichnet das Projekt als die größte Einzelinvestition in der Geschichte der US Open. Die Arbeiten betreffen unter anderem Sitzbereiche, Hospitality, Zuschauereinrichtungen und langfristig auch die Infrastruktur für die Spieler.

In der laufenden Bauphase werden die bisherigen Courtside- und Suite-Ebenen umgestaltet. Der Courtside-Bereich soll im Zuge des Gesamtprojekts von rund 3.000 auf 5.000 Plätze wachsen. Weitere geplante Verbesserungen umfassen größere Promenadenbereiche, modernisierte Gastronomie- und Verkaufsflächen sowie zusätzliche Toiletten, Rolltreppen und Aufzüge.

Umbau 2026: Was Besucher wissen sollten

Die Modernisierung des Arthur Ashe Stadium ist während der US Open 2026 noch nicht vollständig abgeschlossen. Die USTA plant das Gesamtprojekt in mehreren Phasen bis zum Turnier 2027. Nach Angaben des Veranstalters sollen Spielplan und Fan-Zugang während der US Open 2026 trotz der laufenden Arbeiten erhalten bleiben.

Ein Teil der Neuerungen ist 2026 bereits sichtbar. Der Veranstalter hat für das diesjährige Turnier unter anderem aktualisierte Hospitality-Bereiche angekündigt. Die große neue Eingangssituation und weitere umfassende Modernisierungen gehören dagegen zu späteren Projektphasen.

9.3 Louis Armstrong Stadium und weitere Courts

Das Louis Armstrong Stadium ist mit 14.000 Plätzen das zweitgrößte Stadion der US Open. Die heutige Arena wurde 2018 eröffnet und besitzt ebenfalls ein schließbares Dach. Damit können bei schlechtem Wetter gleichzeitig Matches in Arthur Ashe und Louis Armstrong wettergeschützt stattfinden.

Für viele Tennisfans bietet Armstrong einen besonderen Kompromiss: Der Court ist groß genug für hochkarätige Begegnungen, wirkt mit 14.000 Plätzen aber deutlich kompakter als das Arthur Ashe Stadium. Die USTA hebt insbesondere die Nähe zum Spielgeschehen und die guten Sichtlinien hervor.

Ein weiterer wichtiger Court ist der Grandstand. Das aktuelle Stadion wurde 2016 eröffnet und bietet mehr als 8.000 Zuschauern Platz. Gerade während der ersten Turnierwoche werden dort regelmäßig hochklassige Einzelpartien angesetzt.

Dazu kommen zahlreiche Außencourts. Sie sind für einen Besuch in den frühen Runden besonders interessant, weil dort viele Begegnungen parallel stattfinden. Auf kleineren Courts sitzen beziehungsweise stehen Zuschauer oft erheblich näher am Geschehen als in den obersten Rängen der großen Stadien.

Gut zu wissen: Ein Ticket für das Arthur Ashe Stadium ermöglicht nach den aktuellen Ticketregeln zusätzlich den Zugang zu den allgemein zugänglichen Bereichen von Louis Armstrong Stadium, Grandstand und den Außencourts, jeweils nach Verfügbarkeit. Umgekehrt berechtigt ein Louis-Armstrong-Ticket nicht zum Eintritt ins Arthur Ashe Stadium.

9.4 Hartplatz und Bedingungen in New York

Die US Open werden auf Hartplatz ausgetragen. Als Court-Surface-System kommt in Flushing Meadows Laykold zum Einsatz. Die USTA hatte Laykold 2020 als neuen Court-Belag für die US Open und das National Tennis Center ausgewählt.

Sportlich sorgt der Hartplatz dafür, dass unterschiedliche Spielstile konkurrenzfähig sein können. Ein starker Aufschlag und offensive Grundschläge werden belohnt, gleichzeitig benötigen die Spieler genügend Bewegung und defensive Stabilität für längere Ballwechsel.

Eine Besonderheit von New York sind die wechselnden äußeren Bedingungen. Ende August und Anfang September können Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit die körperliche Belastung erhöhen. Gleichzeitig sind die Abendbedingungen bei den berühmten Night Sessions deutlich anders als während heißer Day Sessions.

Auch das Publikum spielt eine Rolle. Die US Open gelten als eines der lautesten und atmosphärisch intensivsten Grand-Slam-Turniere. Im Arthur Ashe Stadium können mehr als 23.000 Zuschauer eine Geräuschkulisse erzeugen, die sich deutlich von kleineren Tourturnieren unterscheidet.

Analyse: Was die Bedingungen für die Favoriten bedeuten

Der New Yorker Hartplatz verlangt eine Mischung aus Offensive und Stabilität. Spieler wie Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Alexander Zverev können mit Aufschlag und Grundschlägen Druck aufbauen, müssen diese Qualität aber über sieben Runden und möglicherweise mehrere lange Matches halten.

Bei den Damen passt Aryna Sabalenkas druckvolles Spiel nachweislich zu Flushing Meadows: Ihre Titel 2024 und 2025 sind dafür der deutlichste Beleg. Trotzdem können Wetter, Tageszeit und konkrete Court-Bedingungen den Charakter einzelner Matches verändern.

Wetterhinweis für die US Open 2026

Eine konkrete Wetterprognose für die entscheidenden Turniertage wäre zum Stand 19. August noch nicht belastbar. Deshalb werden hier keine langfristigen Temperatur- oder Regenprognosen als Fakten dargestellt. Für einzelne Matches sind kurzfristige Wetterdaten unmittelbar vor dem jeweiligen Spieltag aussagekräftiger.

10. Tickets und Besuch der US Open 2026

Wer die US Open 2026 live in New York erleben möchte, hat mehrere Ticketoptionen. Neben reservierten Plätzen im Arthur Ashe Stadium, Louis Armstrong Stadium und Grandstand gibt es in der ersten Turnierphase auch Grounds Admission. Individualtickets für 2026 sind nach Angaben der USTA bereits im Verkauf.

Welche Ticketart sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, ob ein bestimmtes Topmatch im Mittelpunkt steht oder möglichst viele Begegnungen auf verschiedenen Courts gesehen werden sollen. Gerade während der ersten Turnierwoche kann ein flexibler Zugang zu den kleineren Plätzen besonders attraktiv sein.

Kurzantwort: Wer einen garantierten Sitzplatz im wichtigsten Stadion möchte, benötigt ein Ticket für das Arthur Ashe Stadium. Wer dagegen möglichst viele Matches auf verschiedenen Courts erleben möchte, kann in den frühen Runden mit einem Grounds Admission Ticket flexibler sein. Dieses gewährt allerdings keinen Zugang zum Arthur Ashe Stadium.

Ticket-Stand: 19. August 2026

Individualtickets für die US Open 2026 sind im Verkauf. Verfügbarkeit und Preise verändern sich dynamisch und hängen unter anderem von Datum, Session, Stadion und Sitzplatz ab. Deshalb nennen wir bewusst keine vermeintlich dauerhaft gültigen Einstiegspreise. Die USTA empfiehlt den Kauf über die offiziellen Ticketkanäle und warnt vor nicht autorisierten Drittanbietern.

10.1 Tickets und Sessions

Das Ticketsystem der US Open unterscheidet zwischen mehreren Stadien und Session-Typen. Ein Arthur-Ashe-Ticket beinhaltet einen reservierten Sitzplatz im Hauptstadion und zusätzlich – jeweils nach Verfügbarkeit – Zugang zu den allgemein zugänglichen Bereichen im Louis Armstrong Stadium, Grandstand und auf den Außencourts.

Ein Ticket für das Louis Armstrong Stadium garantiert dagegen einen Sitzplatz in Armstrong und ermöglicht bei entsprechenden Ticketarten zusätzlich den Zugang zu Grandstand und Außencourts. Es berechtigt jedoch nicht zum Eintritt in das Arthur Ashe Stadium.

Die günstigere und flexible Alternative kann Grounds Admission sein. Diese Tickets werden 2026 für Day Sessions vom 30. August bis 8. September angeboten. Sie ermöglichen nach dem First-come-first-served-Prinzip den Zugang zu allgemein zugänglichen Sitzbereichen im Louis Armstrong Stadium, Grandstand und auf den Field Courts – nicht aber zum Arthur Ashe Stadium.

Ticketart Garantierter Sitzplatz Weitere Courts Arthur Ashe Stadium
Arthur Ashe Stadium Ja, im Arthur Ashe Stadium Louis Armstrong, Grandstand und Außencourts nach Verfügbarkeit Ja
Louis Armstrong Stadium Ja, im Louis Armstrong Stadium Je nach Session Zugang zu Grandstand und Außencourts Nein
Grandstand Ja, im Grandstand Allgemeiner Zugang zu Louis Armstrong und Außencourts nach Verfügbarkeit Nein
Grounds Admission Nein Louis Armstrong, Grandstand und Außencourts nach Verfügbarkeit Nein

Für die Auswahl eines Tickets ist außerdem wichtig, dass die konkrete Matchansetzung eines Spielers erst mit dem täglichen Schedule of Play feststeht. Wer beispielsweise gezielt Alexander Zverev im Arthur Ashe Stadium sehen möchte, kann beim frühzeitigen Ticketkauf nicht sicher davon ausgehen, dass er in der gewählten Session dort spielt.

Ticket-Tipp: Wer lange vor Veröffentlichung der Matchansetzungen bucht, sollte das Ticket eher nach gewünschtem Turniertag und Stadion auswählen als nach einem bestimmten Spieler. Erst der tägliche Spielplan legt verbindlich fest, wer in welcher Session und auf welchem Court antritt.

Die USTA weist zudem ausdrücklich darauf hin, beim Kauf über Drittanbieter vorsichtig zu sein. Für weiterverkaufte Tickets empfiehlt der Veranstalter den offiziellen, von Ticketmaster betriebenen Ticket Marketplace, auf dem entsprechende Tickets authentifiziert und verifiziert werden.

10.2 Day Session oder Night Session?

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Ticketkauf ist die Wahl zwischen Day Session und Night Session. Beide bieten ein deutlich unterschiedliches US-Open-Erlebnis.

Die Day Sessions beginnen in der Regel am Vormittag beziehungsweise um die Mittagszeit in New York und ermöglichen vor allem in den ersten Runden viele Stunden Tennis. Da auf zahlreichen Courts parallel gespielt wird, eignen sie sich besonders für Besucher, die möglichst viel vom gesamten Turniergelände sehen möchten.

Die Night Sessions sind dagegen eng mit der besonderen Atmosphäre der US Open verbunden. Im Arthur Ashe Stadium beginnen die Abend-Sessions während großer Teile des Hauptturniers um 19:00 Uhr Ortszeit. Topspieler werden regelmäßig für diese prominent inszenierten Matches angesetzt.

Kriterium Day Session Night Session
Atmosphäre Lebhaft, viele parallele Matches Besonders intensive New-York-Atmosphäre
Matchauswahl In frühen Runden besonders groß Stärker auf ausgewählte Topmatches konzentriert
Dauer des Besuchs Potentiell viele Stunden Tennis Kompakterer Abendbesuch möglich
Wetter Hitze und Sonne können stärker ins Gewicht fallen In der Regel angenehmere Temperaturen
Charakter Ideal zum Erkunden des gesamten Geländes Ideal für das klassische US-Open-Night-Session-Erlebnis

Eine Night Session garantiert allerdings nicht automatisch einen bestimmten Superstar. Auch hier entscheidet der Schedule of Play. Wer nur eine Session besucht und unbedingt einen bestimmten Spieler sehen möchte, sollte daher möglichst spät nach Veröffentlichung der Ansetzungen buchen – sofern dann noch passende Tickets verfügbar sind.

Welche Session lohnt sich für Erstbesucher?

Day Session: besonders interessant, wenn der Schwerpunkt auf möglichst viel Tennis liegt. In der ersten Woche können Besucher zwischen verschiedenen Courts wechseln und zahlreiche Spieler erleben.

Night Session: die bessere Wahl für Fans, denen die typische New-York-Atmosphäre im Arthur Ashe Stadium wichtiger ist. Flutlicht, großes Publikum und prominente Ansetzungen machen die Abendsessions zu einem besonderen Teil der US Open.

10.3 Fan Week und Qualifikation

Eine besonders interessante Möglichkeit für Besucher mit begrenztem Budget ist die US Open Fan Week vom 23. bis 29. August 2026. Der Zugang zum Gelände ist grundsätzlich kostenlos und umfasst unter anderem die Qualifikation, öffentliche Trainings und verschiedene Fan-Aktivitäten.

2026 gibt es allerdings eine wichtige Neuerung: Erwachsene benötigen für den kostenlosen Zutritt einen Fan Access Pass. Dieser kann kostenlos registriert werden. Minderjährige können nach den aktuell veröffentlichten Regeln gemeinsam mit einem Erwachsenen mit Fan Access Pass teilnehmen.

Die Qualifikation der Damen und Herren beginnt am 24. August. Für Tennisfans bietet sie die Gelegenheit, etablierte Profis, Nachwuchsspieler und mögliche spätere Überraschungskandidaten aus unmittelbarer Nähe zu sehen, bevor das Hauptfeld beginnt.

Nicht jede Veranstaltung während der Fan Week ist automatisch kostenlos. Für ausgewählte Sonderveranstaltungen werden separate Tickets benötigt. Dazu gehören 2026 beispielsweise bestimmte Shows und Exhibition-Events. Kostenloser Geländezugang und kostenpflichtige Sonderveranstaltungen sollten deshalb voneinander unterschieden werden.

Fan Week 2026: Das Wichtigste
  • Zeitraum: 23. bis 29. August 2026
  • Geländezugang: grundsätzlich kostenlos
  • Neu 2026: Erwachsene benötigen einen kostenlosen Fan Access Pass
  • Qualifikation: Damen und Herren ab 24. August
  • Trainings: öffentliche Player Practices gehören zum Fan-Week-Angebot
  • Arthur Ashe Kids‘ Day: 23. August 2026
  • Sonderveranstaltungen: teilweise separat kostenpflichtig

Preis-Leistungs-Tipp: Wer vor allem die Atmosphäre in Flushing Meadows erleben und Profis aus der Nähe sehen möchte, findet mit der kostenlosen Fan Week eine besonders interessante Option. Für Erwachsene ist 2026 allerdings die vorherige Registrierung des kostenlosen Fan Access Pass erforderlich.

10.4 Hinweise für Besucher in Flushing Meadows

Für die Anreise empfiehlt die USTA ausdrücklich öffentliche Verkehrsmittel. Besonders einfach ist die Fahrt mit der Subway-Linie 7 oder der Long Island Rail Road bis Mets-Willets Point. Von dort liegt das USTA Billie Jean King National Tennis Center nur wenige Gehminuten entfernt.

Die Linie 7 verbindet unter anderem Grand Central Terminal mit Mets-Willets Point. Die LIRR bietet über die Port Washington Branch Verbindungen unter anderem von Penn Station, Grand Central Madison und Woodside. Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten empfiehlt der Veranstalter die Anreise per Bahn ausdrücklich gegenüber dem Auto.

Besuchsthema Aktuelle Regel / Empfehlung 2026
Anreise Subway Linie 7 oder LIRR bis Mets-Willets Point empfohlen
Tickets Mobil über US-Open-App beziehungsweise Apple Wallet oder Google Wallet bereithalten
Screenshot des Tickets Wird für den Einlass nicht akzeptiert
Taschen Maximal eine Tasche pro Person; höchstens 12 × 12 × 16 Zoll
Rucksäcke Grundsätzlich verboten; bestimmte Ausnahmen gelten unter anderem für zulässige Drawstring Bags und medizinische Zwecke
Wasserflasche Wiederverwendbare Metall- oder Plastikflasche bis maximal 24 oz erlaubt
Einlass Sicherheitskontrollen einplanen und frühzeitig anreisen

Besonders wichtig ist das Mobile Ticketing. Für den Scan am Eingang muss das Ticket nach den aktuellen US-Open-Regeln in Apple Wallet oder Google Wallet hinterlegt oder über die offizielle US-Open-App aufgerufen werden. Screenshots und reine E-Mail-Bestätigungen werden nicht als Zugangsticket akzeptiert.

Auch die Taschenregeln sollten vor der Anreise geprüft werden. Pro Gast ist aktuell maximal eine Tasche erlaubt, die nicht größer als 12 × 12 × 16 Zoll sein darf. Klassische Rucksäcke sind grundsätzlich verboten; eine Ausnahme besteht unter anderem für bestimmte einteilige Drawstring Bags sowie erforderliche medizinische beziehungsweise ADA-Ausrüstung.

Wer mit größerem Gepäck direkt vom Flughafen kommt, sollte besonders aufpassen: Innerhalb der Anlage gibt es keine Gepäckaufbewahrung. Kostenpflichtige Aufbewahrungsmöglichkeiten befinden sich außerhalb der Eingänge Main Entry und Champions‘ Gate.

Auch bei Getränken gelten Einschränkungen. Glasflaschen und Dosen sind verboten. Wiederverwendbare Wasserflaschen aus Metall oder Plastik dürfen nach den aktuellen Regeln bis zu einer Größe von 24 oz mitgebracht werden.

Wichtig vor dem Stadionbesuch

Ticket-, Sicherheits-, Taschen- und Verkehrsregeln können vom Veranstalter angepasst werden. Wer die US Open 2026 besucht, sollte deshalb insbesondere am Vorabend noch einmal die aktuelle Bag Policy, die mobile Eintrittskarte und mögliche Hinweise zur Anreise kontrollieren.

Unsere Empfehlung für einen ersten US-Open-Besuch

Wer zum ersten Mal in Flushing Meadows ist und einen ganzen Tag Zeit hat, bekommt in den frühen Hauptrunden besonders viel Tennis geboten. Die hohe Zahl paralleler Matches macht es möglich, neben einem großen Stadion auch Grandstand und Außencourts zu erleben.

Wer dagegen vor allem das ikonische US-Open-Erlebnis sucht, sollte eine Arthur-Ashe-Night-Session in Betracht ziehen. Für preisbewusste Besucher ist die Fan Week mit Qualifikation und öffentlichen Trainings eine besonders attraktive Alternative.

11. US Open 2026: Titelverteidiger, Rekorde und deutsche Erfolge

Die US Open gehören zu den traditionsreichsten Turnieren im Welttennis. Ihre Geschichte reicht weit vor die 1968 begonnene Open Era zurück. Deshalb ist bei Rekorden wichtig zu unterscheiden, ob die gesamte Turniergeschichte oder ausschließlich die moderne Profi-Ära betrachtet wird.

Aus deutscher Sicht nimmt New York ebenfalls einen besonderen Platz ein. Steffi Graf gewann das Damen-Einzel fünfmal, Boris Becker triumphierte 1989 bei den Herren und Angelique Kerber holte 2016 den Titel. Alexander Zverev fehlt dagegen trotz mehrerer starker Turniere noch der Sieg in Flushing Meadows.

Kurzantwort: Die Titelverteidiger 2026 heißen Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka. Erfolgreichste deutsche US-Open-Spielerin im Einzel ist Steffi Graf mit fünf Titeln. Alexander Zverev erreichte 2020 das Finale, wartet aber noch auf seinen ersten Titel in New York.

11.1 Titelverteidiger 2026

Im Herren-Einzel geht Carlos Alcaraz als Titelverteidiger an den Start. Der Spanier bezwang Jannik Sinner im Finale 2025 mit 6:2, 3:6, 6:1 und 6:4 und gewann damit nach 2022 seinen zweiten US-Open-Titel.

Bei den Damen verteidigt Aryna Sabalenka ihren Titel. Sie gewann 2025 das Finale gegen Amanda Anisimova und hatte bereits 2024 in Flushing Meadows triumphiert.

Sabalenka steht 2026 damit vor einer historischen Chance. Sollte sie erneut gewinnen, wäre sie die erste Spielerin seit Serena Williams von 2012 bis 2014, die das Damen-Einzel der US Open dreimal in Folge gewinnt.

Wettbewerb Titelverteidiger/in 2026 Finale 2025 US-Open-Titel bisher
Herren-Einzel Carlos Alcaraz Sieg gegen Jannik Sinner 2 – 2022 und 2025
Damen-Einzel Aryna Sabalenka Sieg gegen Amanda Anisimova 2 – 2024 und 2025
Historische Dimension

Sabalenkas mögliche Titelverteidigung besitzt 2026 besondere Bedeutung. Zwei Siege in Folge sind bereits selten; ein dritter Triumph würde sie in eine Reihe mit Serena Williams stellen, die zuletzt von 2012 bis 2014 drei US-Open-Titel hintereinander gewann.

11.2 Rekordsieger der US Open

Bei den historischen Rekorden ist die Trennung zwischen der gesamten Turniergeschichte und der Open Era seit 1968 entscheidend. Das Turnier wurde bei den Männern erstmals 1881 ausgetragen, sodass einige Rekordwerte aus einer völlig anderen Epoche des Tennissports stammen.

Den Rekord im Damen-Einzel hält Molla Bjurstedt Mallory mit acht Titeln zwischen 1915 und 1926. Dahinter folgt Helen Wills mit sieben Erfolgen.

Bei den Männern teilen sich Richard Sears, William Larned und Bill Tilden mit jeweils sieben Titeln den historischen Bestwert. Sears gewann die ersten sieben Austragungen von 1881 bis 1887.

Kategorie Spieler/in Titel Zeitraum / Titeljahre
Damen – gesamte Geschichte Molla Bjurstedt Mallory 8 1915–1918, 1920–1922, 1926
Herren – gesamte Geschichte Richard Sears 7 1881–1887
Herren – gesamte Geschichte William Larned 7 1901–1902, 1907–1911
Herren – gesamte Geschichte Bill Tilden 7 1920–1925, 1929

Für Vergleiche mit heutigen Spielern ist die Open Era aussagekräftiger. Bei den Herren führen hier Jimmy Connors, Pete Sampras und Roger Federer mit jeweils fünf US-Open-Titeln.

Bei den Damen teilen sich Chris Evert und Serena Williams mit jeweils sechs Titeln den Open-Era-Rekord. Direkt dahinter folgt Steffi Graf mit fünf Siegen.

Open-Era-Rekord Spieler/in US-Open-Titel
Herren Jimmy Connors 5
Herren Pete Sampras 5
Herren Roger Federer 5
Damen Chris Evert 6
Damen Serena Williams 6
Damen Steffi Graf 5

Entscheidend ist: Aussagen wie „Rekordsieger der US Open“ benötigen immer Kontext. In der gesamten Turniergeschichte liegen die Bestwerte höher als in der Open Era. Für heutige Spieler sind die Open-Era-Rekorde der sinnvollere Vergleich.

11.3 Deutsche US-Open-Sieger

Im Einzel haben drei deutsche Profis die US Open in der Open Era gewonnen: Steffi Graf, Boris Becker und Angelique Kerber. Graf ist mit Abstand die erfolgreichste Deutsche in der Geschichte des Turniers.

Graf gewann insgesamt fünfmal in New York: 1988, 1989, 1993, 1995 und 1996. Ihr erster Titel 1988 war zugleich Teil ihres historischen Golden Slam: In diesem Jahr gewann sie alle vier Grand-Slam-Turniere sowie olympisches Gold.

1989 kam es sogar zu einem deutschen Doppelerfolg. Graf verteidigte ihren Titel bei den Frauen, während Boris Becker im Herrenfinale Ivan Lendl besiegte. Becker wurde damit zum ersten deutschen Mann, der das Herren-Einzel der US Open gewann.

Angelique Kerber sorgte 2016 für den bislang letzten deutschen Einzeltriumph in Flushing Meadows. Im Finale setzte sie sich gegen Karolina Pliskova mit 6:3, 4:6 und 6:4 durch und übernahm im selben Turnier die Spitze der Weltrangliste.

Deutsche/r Sieger/in Titel Jahr/e
Steffi Graf 5 1988, 1989, 1993, 1995, 1996
Boris Becker 1 1989
Angelique Kerber 1 2016

Neben den Turniersiegen gab es weitere deutsche Finalteilnahmen. Michael Stich erreichte 1994 das Herrenfinale und unterlag dort Andre Agassi. Alexander Zverev folgte 2020, als er gegen Dominic Thiem nach einer Zwei-Satz-Führung noch in fünf Sätzen verlor.

Deutsche US-Open-Erfolge im Einzel
  • Steffi Graf: fünf Titel und damit erfolgreichste Deutsche
  • Boris Becker: Herren-Champion 1989
  • Angelique Kerber: Damen-Champion 2016
  • Michael Stich: Herren-Finalist 1994
  • Alexander Zverev: Herren-Finalist 2020
  • Besonderheit 1989: Graf und Becker gewannen beide Einzelwettbewerbe

11.4 Zverevs bisherige Bilanz in New York

Alexander Zverev hat bei den US Open bereits mehrfach bewiesen, dass er in New York weit kommen kann. Sein mit Abstand größter Erfolg bleibt das Finale 2020.

Damals besiegte Zverev im Halbfinale Pablo Carreno Busta nach einem 0:2-Satzrückstand und erreichte sein erstes Grand-Slam-Finale. Gegen Dominic Thiem gewann er anschließend die ersten beiden Sätze und führte auch im dritten Satz mit Break, ehe Thiem die Partie noch drehte und den entscheidenden Satz im Tiebreak gewann.

2021 bestätigte Zverev seine starke Bilanz mit dem Einzug ins Halbfinale. Dort unterlag er Novak Djokovic in fünf Sätzen. 2022 fehlte Zverev nach seiner schweren Knöchelverletzung von Roland Garros.

Nach seiner Rückkehr erreichte er sowohl 2023 als auch 2024 das Viertelfinale. 2023 setzte er sich zuvor in einem spektakulären Fünfsatzmatch gegen Jannik Sinner durch. 2025 endete sein Turnier dagegen bereits in Runde drei gegen Felix Auger-Aliassime.

Jahr Zverevs Ergebnis Letzter Gegner
2020 Finale Dominic Thiem
2021 Halbfinale Novak Djokovic
2022 Nicht teilgenommen
2023 Viertelfinale Carlos Alcaraz
2024 Viertelfinale Taylor Fritz
2025 3. Runde Felix Auger-Aliassime

Über seine bislang zehn Hauptfeldteilnahmen kommt Zverev vor den US Open 2026 auf eine Bilanz von 28 Siegen und 10 Niederlagen. Besonders auffällig ist seine Konstanz seit 2019: Abgesehen von seiner verletzungsbedingten Abwesenheit 2022 und dem Drittrunden-Aus 2025 erreichte er in diesem Zeitraum bei jeder Teilnahme mindestens das Viertelfinale.

Was Zverevs US-Open-Bilanz für 2026 bedeutet

New York gehört statistisch zu den Grand-Slam-Orten, an denen Zverev bereits mehrfach um die entscheidenden Runden gespielt hat. Finale, Halbfinale und zwei weitere Viertelfinals zeigen, dass ein tiefer Turnierlauf keineswegs außergewöhnlich wäre.

Gleichzeitig ist die Vergangenheit keine Titelgarantie. Das frühe Aus 2025 zeigt, wie schnell ein Grand Slam gegen einen starken Gegner kippen kann. Für 2026 bleiben deshalb aktuelle Form, Fitness und Auslosung entscheidender als historische Resultate allein.

Kurz eingeordnet: Zverev ist noch kein US-Open-Champion, besitzt aber deutlich mehr New-York-Erfahrung in der Schlussphase als die meisten Spieler im Feld. Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei Roland Garros 2026 wäre ein US-Open-Sieg nun kein historischer Durchbruch mehr, sondern sein zweiter Major-Titel.

12. FAQ zu den US Open 2026

Zum Abschluss beantworten wir die wichtigsten Fragen zu den US Open 2026 kompakt. Die Angaben basieren auf dem bestätigten Stand vom 19. August 2026. Bei Informationen, die sich bis oder während des Turniers noch ändern können, ist dies ausdrücklich gekennzeichnet.

Das Wichtigste vorab: Die US Open 2026 laufen insgesamt vom 23. August bis 13. September. Das Einzel-Hauptfeld beginnt am 30. August. Austragungsort ist das USTA Billie Jean King National Tennis Center in New York. In Deutschland übertragen Sky Deutschland und Sporteurope.TV.

12.1 Wann finden die US Open 2026 statt?

Die US Open 2026 finden vom 23. August bis 13. September 2026 statt. Der Gesamtzeitraum umfasst die Fan Week, die Qualifikation, das Mixed Doubles Championship und anschließend das Hauptturnier.

Das Einzel-Hauptfeld der Damen und Herren beginnt am Sonntag, 30. August 2026. Das Turnier endet am Sonntag, 13. September, mit dem Finale im Herren-Einzel. Das Damenfinale ist für Samstag, 12. September angesetzt.

US Open 2026: Termine kompakt
  • Fan Week: 23. bis 29. August 2026
  • Qualifikation: ab 24. August 2026
  • Mixed Doubles: 24. bis 26. August 2026
  • Start Einzel-Hauptfeld: 30. August 2026
  • Damenfinale: 12. September 2026
  • Herrenfinale: 13. September 2026

12.2 Wo werden die US Open 2026 ausgetragen?

Austragungsort ist das USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows im New Yorker Stadtbezirk Queens. Die US Open werden dort seit 1978 ausgetragen.

Der wichtigste Court ist das Arthur Ashe Stadium mit mehr als 23.000 Zuschauerplätzen. Weitere zentrale Spielstätten sind das Louis Armstrong Stadium, der Grandstand und die Außencourts der Anlage.

12.3 Welche deutschen Spieler sind bei den US Open 2026 dabei?

In der ursprünglich veröffentlichten Entry List erhielten bei den Herren Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann einen direkten Hauptfeldplatz. Bei den Damen waren Laura Siegemund, Eva Lys, Tatjana Maria und Tamara Korpatsch direkt im Einzel-Hauptfeld vorgesehen.

Die endgültige Zahl der deutschen Teilnehmer kann sich noch verändern. Rückzüge und Nachrücker sind bis zum Turnierstart möglich, außerdem können weitere Deutsche über die Qualifikation ins Hauptfeld einziehen.

Teilnehmer-Stand: 19. August 2026

Die Teilnehmerfelder können sich kurzfristig ändern. Für die endgültige deutsche Besetzung sind insbesondere mögliche Rückzüge, Nachrücker und die Ergebnisse der Qualifikation relevant.

12.4 Wer sind die Favoriten auf den US-Open-Titel 2026?

Bei den Herren gehören Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Alexander Zverev vor der Auslosung zu den wichtigsten Titelkandidaten. Novak Djokovic bleibt aufgrund seiner außergewöhnlichen Grand-Slam-Erfahrung ebenfalls ein relevanter Faktor.

Bei den Damen geht Aryna Sabalenka als Weltranglistenerste und Siegerin der US Open 2024 und 2025 mit einer besonders starken Ausgangsposition ins Turnier. Elena Rybakina, Jessica Pegula, Coco Gauff und Iga Swiatek gehören zu ihren wichtigsten Konkurrentinnen.

Die Favoriteneinschätzung kann sich allerdings noch verändern. Besonders die Auslosung sowie aktuelle Informationen zur Form und Fitness der Topspieler sind für eine endgültige Prognose entscheidend.

12.5 Wo werden die US Open 2026 im TV und Livestream übertragen?

Für Deutschland führt die offizielle US-Open-Seite Sky Deutschland und Sporteurope.TV als Broadcast-Partner. Sporteurope.TV ist der heutige Name der früher als Sportdeutschland.TV bekannten Plattform.

Sky überträgt die US Open über sein Sportangebot. Je nach gebuchtem Zugang stehen die entsprechenden Inhalte außerdem über die Streamingangebote von Sky zur Verfügung. Sporteurope.TV bietet eine weitere Streamingmöglichkeit für Zuschauer in Deutschland.

Eine reguläre kostenlose Komplettübertragung des Hauptturniers im deutschen Free-TV ist nach dem aktuell bestätigten Stand nicht angekündigt. Konkrete Senderbelegungen und Streams einzelner Matches sollten am jeweiligen Spieltag geprüft werden.

Für deutsche Zuschauer wichtig: Durch die Zeitverschiebung beginnen frühe Matches am späten Nachmittag deutscher Zeit. Eine Night Session um 19:00 Uhr in New York startet in Deutschland um 01:00 Uhr in der Nacht des folgenden Tages.

12.6 Wie hoch ist das Preisgeld bei den US Open 2026?

Das Preisgeld der US Open 2026 ist zum Stand 19. August noch nicht mit einer vollständigen offiziellen 2026er Tabelle veröffentlicht. Die derzeit abrufbare Preisgeldseite der US Open weist weiterhin ausdrücklich die Beträge von 2025 aus.

2025 lag die gesamte Player Compensation bei 90 Millionen US-Dollar. Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhielten jeweils 5 Millionen US-Dollar. Diese Summen sind ausschließlich Vorjahreswerte und dürfen nicht als bestätigtes Preisgeld für 2026 verstanden werden.

Preisgeld-Hinweis

Sobald die USTA eine offizielle Preisgeldtabelle für 2026 veröffentlicht, sind die dort genannten Beträge maßgeblich. Bis dahin verzichten wir bewusst auf Hochrechnungen oder inoffizielle Schätzungen.

12.7 Kann man die US Open 2026 kostenlos besuchen?

Teilweise ja. Die Fan Week vom 23. bis 29. August 2026 ermöglicht grundsätzlich kostenlosen Zugang zum Gelände und bietet unter anderem Qualifikationsmatches, öffentliche Trainings und Fan-Aktivitäten.

Neu ist 2026 allerdings der Fan Access Pass. Erwachsene benötigen diesen kostenlosen Pass für den Zugang zur Fan Week. Für einzelne Sonderveranstaltungen können trotz Fan Access Pass separate kostenpflichtige Tickets erforderlich sein.

Das reguläre Hauptturnier ab dem 30. August ist dagegen ticketpflichtig. Angeboten werden unter anderem Tickets für das Arthur Ashe Stadium, Louis Armstrong Stadium und Grandstand sowie während bestimmter Turniertage Grounds Admission.

US Open 2026 in einem Satz

Vom 23. August bis 13. September trifft die Tennis-Weltelite in Flushing Meadows aufeinander – mit Sinner, Alcaraz, Zverev und Djokovic bei den Herren, Sabalenka und ihren Herausforderinnen bei den Damen sowie umfangreicher deutscher Beteiligung im Hauptfeld.

Letzter Aktualitätscheck: 19. August 2026

Termine und grundsätzlicher Turnierplan sind offiziell bestätigt. Teilnehmerfelder, konkrete Matchansetzungen, Auslosung, Verletzungsstatus, Übertragungsdetails und das Preisgeld können sich beziehungsweise werden sich teilweise noch verändern. Entsprechende Angaben in diesem Artikel sind deshalb mit ihrem jeweiligen Informationsstand gekennzeichnet.


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