
Wer geht als stärkstes Team in die Bundesliga-Saison 2026/27 – und was verrät der erste Spieltag über unsere Prognose? Unser Power Ranking kombiniert die komplette Saison 2025/26 mit aktuellen Kaderwerten zum 1. September 2026. Punkte, Tordifferenz, Tore, Torschüsse, Gegentore und Kaderstärke fließen in ein transparentes Scoring-Modell ein. Der bereits absolvierte erste Spieltag wird bewusst separat analysiert: Bayerns 5:1 gegen Stuttgart bestätigt die Favoritenrolle, während Elversbergs 3:2 gegen Leverkusen bereits für die erste Überraschung sorgte. Datenstand: 1. September 2026.
Das deutsche Sommertransferfenster schließt am 1. September 2026 um 20:00 Uhr. Die Kaderdaten dieses Artikels wurden am 1. September vor Ablauf der Frist aktualisiert. Sollte es bis 20 Uhr noch einen sportlich relevanten Transfer geben, wird die betreffende Mannschaft anschließend erneut bewertet.
- Bundesliga 2026/27: Saisonstart und erster Datencheck
- So funktioniert unser Power Ranking
- Power Ranking: Alle 18 Teams
- Realitätscheck nach Spieltag 1
- Meisterschaft und Champions League
- Transfer- und Kadercheck
- Die drei Aufsteiger
- Das weitere Auftaktprogramm
- Spielstil im Datenvergleich
- Unsere Saisonprognose
- Update-Box
- FAQ
1. Bundesliga 2026/27: Saisonstart und erster Datencheck
Die Bundesliga-Saison 2026/27 läuft. Sie begann am 28. August 2026 mit dem Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart. Der 34. und letzte Spieltag ist für den 22. Mai 2027 vorgesehen.
Neu in der Liga sind FC Schalke 04, SV Elversberg und SC Paderborn 07. Schalke gewann die 2. Bundesliga 2025/26 mit 70 Punkten. Elversberg und Paderborn kamen auf jeweils 62 Punkte; Paderborn setzte sich anschließend in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durch.
Quelle: Bundesliga/DFL – Spielplan 2026/27
1.1 Der 1. Spieltag: Alle Ergebnisse
| Partie | Ergebnis |
|---|---|
| Bayern München – VfB Stuttgart | 5:1 |
| SV Elversberg – Bayer Leverkusen | 3:2 |
| 1. FC Köln – TSG Hoffenheim | 3:2 |
| Union Berlin – Eintracht Frankfurt | 3:3 |
| Mainz 05 – SC Paderborn | 0:0 |
| RB Leipzig – Borussia Mönchengladbach | 3:0 |
| Borussia Dortmund – Hamburger SV | 2:0 |
| SC Freiburg – Werder Bremen | 4:1 |
| FC Augsburg – Schalke 04 | 3:0 |
Quelle: Bundesliga – Ergebnisse 1. Spieltag 2026/27
1.2 Kurz-Zusammenfassung: Die wichtigsten Erkenntnisse
- Bayern bleibt der klare Maßstab: Die außergewöhnlichen Daten von 2025/26 werden durch das 5:1 gegen Stuttgart zum Auftakt zunächst bestätigt.
- Dortmund startet ebenfalls erfolgreich: Der BVB besiegte den HSV mit 2:0, muss aber den Kreuzbandriss von Giannis Konstantelias verkraften.
- Elversberg liefert das erste große Ausrufezeichen: Der Aufsteiger besiegte Leverkusen mit 3:2.
- Leipzig bestätigt seine starke Ausgangslage mit einem souveränen 3:0 gegen Mönchengladbach.
- Freiburg startet deutlich besser als Bremen: Das 4:1 verstärkt zumindest kurzfristig die Warnsignale beim SV Werder.
- Der Power Score basiert weiterhin auf der vollständigen Saison 2025/26 und den aktuellen Kaderwerten – nicht auf nur einem Spiel.
- Der erste Spieltag wird als separater Realitätscheck analysiert, um Überreaktionen auf eine Stichprobe von nur 90 Minuten zu vermeiden.
- Der Transfermarkt schließt am 1. September um 20 Uhr. Bis dahin bleibt bei einzelnen Kadern ein kleiner Rest an Unsicherheit.
2. So funktioniert unser Bundesliga Power Ranking
2.1 Datenquellen und Datenstand
Der Power Score soll die strukturelle Ausgangsstärke der 18 Bundesligisten in einer Kennzahl zusammenfassen. Dafür kombinieren wir die über 34 Spieltage gemessene sportliche Leistung der Saison 2025/26 mit einem aktuellen Indikator für die Stärke des Kaders.
| Daten | Quelle | Stand |
|---|---|---|
| Punkte, Tore, Gegentore, Tordifferenz | Bundesliga / DFB | Saison 2025/26 |
| Torschüsse | Bundesliga-Statistiken | Saison 2025/26 |
| Kaderwerte | Transfermarkt | geprüft 01.09.2026 |
| Transfers | Bundesliga / Transfermarkt / aktuelle Meldungen | 01.09.2026 |
| Spieltag 1 | Bundesliga | 28.–30.08.2026 |
Die Leistungsdaten 2025/26 sind abgeschlossen und damit stabil. Kader und Transfers bleiben bis zum Ende des heutigen Deadline Day um 20 Uhr dynamisch. Nur ein sportlich relevanter Last-Minute-Transfer würde deshalb noch ein weiteres Update erforderlich machen.
2.2 Power Score: Die vier Säulen unseres Modells
Der Score basiert auf Result Score, Attack Score, Defence Score und Squad Score. Dadurch hängt die Bewertung weder allein von der Abschlusstabelle noch allein vom Marktwert ab.
| Komponente | Gewicht | Rohdaten | Zweck |
|---|---|---|---|
| Result Score | 35 % | Punkte + Tordifferenz | Ergebnisstärke und Dominanz |
| Attack Score | 20 % | Tore + Torschüsse | Offensiver Output und Volumen |
| Defence Score | 15 % | Gegentore | Defensive Ergebnisstabilität |
| Squad Score | 30 % | aktueller Kaderwert | Marktbasierter Proxy für Kaderqualität |
Innerhalb des Result Scores werden Punkte mit 70 Prozent und Tordifferenz mit 30 Prozent gewichtet. Im Attack Score entfallen 60 Prozent auf Tore und 40 Prozent auf Torschüsse.
Die Defensive wird über die Gegentore bewertet und invertiert: Weniger Gegentore bedeuten einen höheren Defence Score. Der Squad Score verwendet den aktuellen Gesamtkaderwert als marktbasierte Näherung für die individuelle Qualität und Tiefe des Kaders.
Marktwerte sind dabei ausdrücklich keine objektive Leistungskennzahl. Alter, Vertragslaufzeit, Entwicklungspotenzial und Wiederverkaufswert beeinflussen sie ebenfalls. Deshalb macht der Squad Score nur 30 Prozent der Gesamtbewertung aus.
2.3 So werden unterschiedliche Statistiken vergleichbar
Alle Rohdaten werden zunächst relativ zur jeweiligen Vergleichsgruppe auf eine Skala von 0 bis 100 übertragen. Damit können beispielsweise Punkte und Kaderwerte kombiniert werden, obwohl ihre absoluten Größenordnungen völlig unterschiedlich sind.
Diese Rangnormalisierung verhindert zugleich, dass Bayerns Milliardenkader allein wegen seines absoluten Geldwerts den gesamten Score dominiert.
2.4 Sondermodell für Schalke, Elversberg und Paderborn
Die Leistungsdaten der Aufsteiger stammen aus der 2. Bundesliga und sind nicht direkt mit Bundesliga-Werten vergleichbar. Result, Attack und Defence werden deshalb zunächst innerhalb der 2. Bundesliga berechnet und anschließend mit einem Liga-Anpassungsfaktor von 0,60 versehen.
Der Squad Score wird dagegen direkt innerhalb des aktuellen Bundesliga-Feldes berechnet.
Der Faktor 0,60 ist eine transparente Modellannahme und kein offizieller Leistungskoeffizient. Entsprechend größer ist die Unsicherheit bei den drei Aufsteigern.
2.5 Warum der erste Spieltag den Power Score noch nicht verändert
Neun aktuelle Bundesliga-Spiele enthalten neue Informationen. Sie sind aber eine extrem kleine Stichprobe gegenüber den jeweils 34 Ligaspielen der Vorsaison.
Würden wir den ersten Spieltag bereits stark gewichten, könnte ein einzelnes außergewöhnliches Ergebnis die Bewertung unverhältnismäßig verschieben. Elversberg würde beispielsweise nach nur einem 3:2 gegen Leverkusen massiv aufgewertet, während Stuttgart nach einem einzigen Auswärtsspiel bei Bayern stark verlieren würde.
Deshalb bleibt der Power Score zunächst ein strukturelles Ausgangsrating. Die Resultate der neuen Saison werden separat bewertet. Mit zunehmender Zahl an Spieltagen kann die Saison 2026/27 schrittweise stärker in das Modell einfließen.
3. Bundesliga Power Ranking 2026/27: Alle 18 Teams im Datencheck
Die aktualisierten Kaderwerte verändern die grundsätzliche Hierarchie nicht. Bayern bleibt klar vorne. Dortmund, Leipzig, Leverkusen und Stuttgart bilden die Verfolgergruppe, wobei die Unterschiede zwischen Rang drei und fünf deutlich kleiner sind als der Abstand zur Spitze.
| Rang | Verein | Power Score | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayern München | 99 | Klarer Titelfavorit |
| 2 | Borussia Dortmund | 88 | Erster Herausforderer |
| 3 | RB Leipzig | 86 | Top-4-Profil |
| 4 | Bayer Leverkusen | 84 | Top-4-Profil, Fehlstart |
| 5 | VfB Stuttgart | 82 | Champions-League-Kandidat |
| 6 | TSG Hoffenheim | 71 | Europa-Kandidat |
| 7 | SC Freiburg | 56 | Starker Saisonstart |
| 8 | Eintracht Frankfurt | 55 | Mehr Kader- als Ergebnisstärke |
| 9 | 1. FSV Mainz 05 | 48 | Interessantes Upside |
| 10 | FC Augsburg | 43 | Starker Auftakt |
| 11 | SV Elversberg | 42 | Aufsteiger mit größtem Upside |
| 12 | FC Schalke 04 | 40 | Defensivbasis muss sich bestätigen |
| 13 | Borussia Mönchengladbach | 36 | Fehlstart in Leipzig |
| 14 | SC Paderborn 07 | 36 | Erster Punkt bereits gesichert |
| 15 | 1. FC Union Berlin | 34 | Offensiver Auftakt |
| 16 | 1. FC Köln | 32 | Auftaktsieg gegen Hoffenheim |
| 17 | Werder Bremen | 30 | Warnsignale verstärkt |
| 18 | Hamburger SV | 30 | Schwieriger Auftakt |
Der Power Score ist keine vorhergesagte Punktzahl. Kleine Unterschiede von zwei oder drei Punkten kennzeichnen eher ein gemeinsames Leistungscluster als einen sicheren Qualitätsabstand.
3.1 Bayern bleibt die klare Nummer eins
89 Punkte, 122 Tore, +86 Tordifferenz und 635 Torschüsse bildeten bereits die stärkste statistische Basis der Liga. Der aktuelle Kaderwert liegt weiterhin bei rund 1,04 Milliarden Euro und damit mit großem Abstand an der Spitze.
Das 5:1 gegen Stuttgart ist kein Bestandteil des Scores, passt aber auffällig gut zur Ausgangsprognose.
3.2 Dortmund bleibt erster Herausforderer – mit neuem Risiko
Dortmund stellte 2025/26 mit nur 34 Gegentoren die beste Defensive und besitzt weiterhin einen Kaderwert von rund 502 Millionen Euro.
Der 2:0-Auftaktsieg gegen den HSV bestätigt die sportliche Ausgangslage. Gleichzeitig ist der Kreuzbandriss von Giannis Konstantelias ein relevantes neues Risiko. Gerade deshalb bleibt der Deadline Day für den BVB besonders wichtig.
3.3 Leipzig, Leverkusen und Stuttgart bleiben eng zusammen
Leipzig verfügt aktuell über einen Kaderwert von rund 549 Millionen Euro, Leverkusen über rund 512 Millionen Euro und Stuttgart über rund 410 Millionen Euro.
Die Ergebnisse am ersten Spieltag könnten unterschiedlicher kaum sein: Leipzig schlug Gladbach 3:0, Leverkusen verlor 2:3 bei Elversberg und Stuttgart ging bei Bayern mit 1:5 unter.
Nach nur einem Spiel wäre es jedoch methodisch falsch, daraus bereits eine komplett neue langfristige Hierarchie abzuleiten.
4. Realitätscheck nach Spieltag 1: Was hat sich verändert?
Beide Topteams starten mit klaren Siegen.
3:2 gegen Leverkusen bestätigt das offensive Upside.
0:0 in Mainz ist ein brauchbarer erster Bundesliga-Test.
Deutliche Auftaktniederlagen erhöhen den frühen Druck.
4.1 Elversberg liefert den spannendsten neuen Datenpunkt
Das 3:2 gegen Leverkusen ist das bemerkenswerteste Ergebnis des ersten Spieltags. Schon die Zweitligadaten hatten Elversberg wegen 64 Toren und 517 Torschüssen als offensiv stärksten Aufsteiger ausgewiesen.
Ein Spiel beweist noch keine Bundesligatauglichkeit über 34 Spieltage. Es liefert aber einen ersten Hinweis darauf, dass die offensive Stärke auch gegen einen qualitativ deutlich höher eingeschätzten Gegner Wirkung entfalten kann.
4.2 Bremen und Schalke stehen früh unter Beobachtung
Werder verlor in Freiburg mit 1:4. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Bremen bereits aufgrund der schwachen Torproduktion der Vorsaison zu den Risikoteams unseres Modells gehörte.
Schalkes 0:3 in Augsburg trifft einen anderen neuralgischen Punkt: Die starke Defensive der Zweitliga-Saison war das wichtigste Argument für den Aufsteiger. Gerade diese Stabilität muss nun auf Bundesliganiveau bestätigt werden.
5. Meisterschaft und Champions League: Was die Daten jetzt sagen
Bayern München bleibt der klare Meisterfavorit. Weder die aktualisierten Kaderdaten noch der erste Spieltag liefern einen Grund, diese Einschätzung abzuschwächen.
Dortmund bleibt der erste Herausforderer. Dahinter ist der Kampf zwischen Leipzig, Leverkusen und Stuttgart wesentlich offener als der Kampf um Rang eins.
Bayern München bleibt unser klarer Meistertipp. Das 5:1 zum Auftakt verstärkt den Eindruck, ist aber nicht der Grund für die Prognose: Entscheidend ist Bayerns außergewöhnliche Stärke über mehrere voneinander unabhängige Datenkategorien.
6. Transfer- und Kadercheck am Deadline Day
Die Kaderwerte wurden für diese Aktualisierung erneut geprüft. Transfermarkt führt Bayern weiterhin mit großem Abstand an. Dahinter folgen Leipzig, Leverkusen, Dortmund und Stuttgart.
| Team | aktueller Kaderwert* |
|---|---|
| Bayern München | ca. 1,04 Mrd. € |
| RB Leipzig | ca. 548,8 Mio. € |
| Bayer Leverkusen | ca. 512,5 Mio. € |
| Borussia Dortmund | ca. 501,7 Mio. € |
| VfB Stuttgart | ca. 409,9 Mio. € |
| Eintracht Frankfurt | ca. 336,0 Mio. € |
| SC Freiburg | ca. 285,6 Mio. € |
* Transfermarkt-Schätzwerte, geprüft am 1. September 2026. Marktwerte sind keine objektiven Leistungswerte.
Quelle: Transfermarkt – Bundesliga 2026/27
6.1 Dortmund ist am Deadline Day besonders interessant
Beim BVB hat sich die Situation durch die schwere Verletzung von Giannis Konstantelias kurzfristig verändert. Der offensive Neuzugang erlitt am ersten Spieltag einen Kreuzbandriss.
Damit gehört Dortmund zu den Teams, bei denen ein Last-Minute-Transfer die Bewertung noch am ehesten beeinflussen könnte.
6.2 Warum wir heute Abend nicht automatisch alles neu berechnen
Nicht jeder Transfer verändert den Power Score. Ein Ergänzungsspieler mit geringem Einfluss auf den gesamten Kaderwert rechtfertigt keine neue Rangliste.
Ein hochkarätiger Zugang, der die Kaderstruktur und den Squad Score sichtbar verändert, wäre dagegen ein Grund für ein Update. Genau diese Fälle werden bis zum Ende des Transferfensters beobachtet.
In Deutschland können Bundesligisten am 1. September bis 20:00 Uhr neue Spieler registrieren. Vereinslose Spieler können unter bestimmten Voraussetzungen auch danach verpflichtet werden; Abgänge in Ligen mit später schließenden Transferfenstern bleiben ebenfalls möglich.
7. Elversberg, Schalke und Paderborn: Die Aufsteiger nach dem ersten Bundesliga-Test
| Team | Power Score | Spieltag 1 | Erster Eindruck |
|---|---|---|---|
| SV Elversberg | 42 | 3:2 Leverkusen | Offensives Upside bestätigt |
| Schalke 04 | 40 | 0:3 Augsburg | Defensive direkt gefordert |
| SC Paderborn | 36 | 0:0 Mainz | Solider erster Punkt |
7.1 Elversberg: Das Modell bekommt früh Unterstützung
Elversberg war bereits vor dem ersten Spiel der offensiv interessanteste Aufsteiger. 64 Tore und 517 Torschüsse in der Vorsaison waren außergewöhnlich starke Zweitligawerte.
Der Sieg gegen Leverkusen beweist noch nichts über eine komplette Bundesligasaison. Er erhöht aber die Plausibilität der These, dass Elversbergs Offensive auch eine Liga höher Probleme verursachen kann.
7.2 Schalke: Der erste Rückschlag trifft die vermeintliche Stärke
Schalke hatte 2025/26 nur 31 Gegentore kassiert. Genau diese defensive Stabilität war das stärkste Argument für die Königsblauen.
Das 0:3 in Augsburg ist deshalb ein relevantes Warnsignal – allerdings noch kein Grund, die gesamte Saisonprognose nach 90 Minuten zu verwerfen.
7.3 Paderborn: Ein Punkt und eine weiße Weste
Paderborn startete mit einem 0:0 in Mainz. Für den im Modell schwächsten der drei Aufsteiger ist ein Auswärtspunkt inklusive Zu-null-Spiel ein ordentlicher erster Datenpunkt.
Gerade defensiv ist das interessant: Mit 45 Gegentoren hatte Paderborn unter den drei Aufsteigern die schwächste Defensivbilanz der Vorsaison.
8. Das weitere Auftaktprogramm: Wer steht jetzt vor den nächsten Tests?
8.1 Stuttgart braucht nach München eine Reaktion
Nach dem 1:5 bei Bayern empfängt Stuttgart am zweiten Spieltag den 1. FC Köln. Danach folgt Hoffenheim, bevor am vierten Spieltag Borussia Dortmund nach Stuttgart kommt.
Gerade das Köln-Spiel wird interessant: Der VfB ist nach dem Power Score klar stärker einzuschätzen, während Köln mit einem 3:2 gegen Hoffenheim bereits Selbstvertrauen gesammelt hat.
8.2 Schalke bekommt direkt den nächsten Extremtest
Auf das 0:3 in Augsburg folgt für Schalke ein Heimspiel gegen Bayern München. Damit trifft der Aufsteiger unmittelbar auf das mit Abstand stärkste Team unseres Rankings.
Ein schwieriger Saisonstart wäre deshalb nicht automatisch gleichbedeutend mit einer gescheiterten Saison. Für Schalke wird entscheidend sein, gegen Gegner aus dem eigenen Leistungscluster Punkte zu sammeln.
8.3 Elversberg muss den Überraschungssieg bestätigen
Nach dem spektakulären Auftaktsieg gegen Leverkusen verschiebt sich die Erwartungshaltung bereits ein Stück. Genau darin liegt eine neue Herausforderung: Der Aufsteiger wird nun nicht mehr ausschließlich als Außenseiter wahrgenommen.
9. Spielstil im Datenvergleich: Was die Vorsaison zusätzlich verrät
Bayern führte 2025/26 nicht nur bei Toren und Torschüssen. Mit 62 Prozent Ballbesitz und einer Passquote von 90,3 Prozent aus dem offenen Spiel verband der Meister Ballkontrolle mit außergewöhnlichem Abschlussvolumen.
Leverkusen und Stuttgart kamen jeweils auf 56 Prozent Ballbesitz. Diese Daten fließen nicht in den Power Score ein, helfen aber bei der taktischen Interpretation.
Auch physische Werte sind nicht automatisch Qualitätsindikatoren. Hoffenheim gehörte bei der Laufleistung zur Ligaspitze, Leipzig bei den Sprints. Solche Zahlen hängen stark vom Spielmodell ab und werden deshalb nicht pauschal als positiv oder negativ bewertet.
Quelle: Bundesliga – Teamstatistiken 2025/26
10. Bundesliga-Prognose 2026/27: Unsere wichtigsten Picks
10.1 Meister: Bayern bleibt der klare Pick
Die Kombination aus Vorsaisonleistung, Kaderstärke und erstem Saisonauftritt macht Bayern zum eindeutigen Favoriten. Das 5:1 gegen Stuttgart erhöht nicht den Power Score, passt aber zum bestehenden Datenbild.
10.2 Champions League: Hinter Dortmund bleibt es eng
Leipzig, Leverkusen und Stuttgart bilden weiterhin das interessanteste Leistungscluster im oberen Tabellenbereich. Leipzig hat nach dem 3:0 den besten Start erwischt, während Leverkusen und Stuttgart sofort unter Druck geraten.
Ein einzelner Spieltag reicht aber nicht aus, um die langfristige Prognose fundamental umzuschreiben.
10.3 Aufsteiger-Pick: Elversberg wird noch interessanter
Elversberg war aufgrund seiner Zweitligadaten bereits unser interessantester Aufsteiger. Der Sieg gegen Leverkusen stärkt diese Einschätzung.
Die größere Frage lautet jetzt nicht mehr, ob Elversberg einzelne Bundesligisten überraschen kann. Entscheidend wird sein, ob die Mannschaft ihr offensives Niveau über mehrere Monate halten kann.
10.4 Abstiegskampf: Bremen bleibt unser größtes Warnsignal
Werder gehörte bereits aufgrund der Vorsaisondaten zur Risikogruppe. Das 1:4 in Freiburg verschärft diese Einschätzung zumindest kurzfristig.
Auch HSV, Schalke, Köln, Union, Gladbach und Paderborn bewegen sich in einem Bereich, in dem wenige Punkte und einzelne Transfers große Auswirkungen haben können. Köln hat mit dem 3:2 gegen Hoffenheim allerdings direkt einen wichtigen positiven Datenpunkt geliefert.
Die Daten sprechen weiterhin für eine Bundesliga mit Bayern als klarem Favoriten, Dortmund als erstem Herausforderer und einem offenen Rennen zwischen Leipzig, Leverkusen und Stuttgart dahinter. Der erste Spieltag liefert gleichzeitig zwei besonders interessante Signale: Elversberg könnte stärker sein als ein typischer Aufsteiger – und bei Bremen könnten die bereits vorhandenen strukturellen Risiken größer sein als erhofft.
11. Update-Box: Stand 1. September 2026
Alle Ergebnisse des ersten Bundesliga-Spieltags sind in die redaktionelle Analyse eingeflossen. Der Power Score selbst bleibt zunächst auf der wesentlich größeren Leistungsbasis der Saison 2025/26 plus aktueller Kaderstärke aufgebaut.
Die Kaderwerte wurden am 1. September 2026 erneut geprüft.
Das Sommertransferfenster schließt heute um 20:00 Uhr. Sollte bis dahin ein Transfer erfolgen, der die sportliche Bewertung eines Teams wesentlich verändert, wird dieser Artikel punktuell aktualisiert.
12. FAQ zur Bundesliga-Saison 2026/27
Wann hat die Bundesliga 2026/27 begonnen?
Die Bundesliga-Saison 2026/27 begann am 28. August 2026 mit dem Spiel Bayern München gegen den VfB Stuttgart. Bayern gewann 5:1.
Wer ist Meisterfavorit in der Bundesliga 2026/27?
Bayern München ist in unserem Datenmodell der klare Meisterfavorit. Der Rekordmeister erreicht einen Power Score von 99 und besitzt sowohl die stärkste Leistungsbasis als auch den wertvollsten Kader.
Wer sind die Bundesliga-Aufsteiger 2026/27?
Aufgestiegen sind FC Schalke 04, SV Elversberg und SC Paderborn 07. Elversberg startete mit einem 3:2 gegen Leverkusen, Paderborn mit einem 0:0 in Mainz und Schalke mit einem 0:3 in Augsburg.
Wie wird der Bundesliga Power Score berechnet?
Der Power Score besteht zu 35 Prozent aus Result Score, 20 Prozent Attack Score, 15 Prozent Defence Score und 30 Prozent Squad Score. Verwendet werden Punkte, Tordifferenz, Tore, Torschüsse, Gegentore und aktuelle Kaderwerte.
Warum zählt der erste Spieltag noch nicht zum Power Score?
Ein einzelnes Spiel ist gegenüber 34 Partien der Vorsaison eine zu kleine Stichprobe. Deshalb wird Spieltag 1 separat analysiert. Mit zunehmender Saisonlänge können die aktuellen Ergebnisse schrittweise stärker gewichtet werden.
Wann endet die Transferperiode der Bundesliga 2026?
Das Sommertransferfenster in Deutschland schließt am 1. September 2026 um 20:00 Uhr. Deshalb können sich einzelne Kader am Veröffentlichungstag noch verändern.
Welcher Aufsteiger hat laut Daten die besten Chancen?
Unser Modell sieht Elversberg und Schalke relativ eng beieinander, wobei Elversberg aufgrund seiner außergewöhnlichen Offensivdaten knapp vorne liegt. Das 3:2 gegen Leverkusen liefert dafür einen ersten positiven Bundesliga-Datenpunkt.
Datenstand: 1. September 2026. Kaderwerte sind Schätzwerte von Transfermarkt und können sich durch Transfers oder Neubewertungen verändern. Der Power Score ist ein redaktionelles Prognosemodell und keine offizielle Bundesliga-Kennzahl.





