
Am Sonntag, 6. September 2026, steigt in Iffezheim der 156. Große Preis von Baden. Acht Pferde treten im mit 300.000 Euro dotierten Gruppe-I-Rennen über 2.400 Meter an. Mit Royal-Ascot-Sieger Giavellotto, dem formstarken Bright Light, Lordano sowie den internationalen Gästen Saddadd und Parachutiste ist das Feld hochinteressant besetzt. Wir zeigen das komplette Starterfeld mit Jockeys, Trainern und Startboxen, analysieren die aktuelle Form jedes einzelnen Starters und bewerten seine realistischen Sieg- und Platzchancen. Dazu gibt es Startzeit, Übertragung sowie die wichtigsten Daten und Fakten zum wichtigsten Rennen der Großen Woche.
Großer Preis von Baden 2026: Das Wichtigste in Kürze
Der 156. Große Preis von Baden wird am Sonntag, 6. September 2026, auf der Rennbahn Baden-Baden-Iffezheim ausgetragen. Das Gruppe-I-Rennen führt über 2.400 Meter, ist mit 300.000 Euro dotiert und beginnt um 15:25 Uhr.
Termin, Startzeit und Rennbahn
Der Große Preis von Baden ist das achte Rennen des Renntags am 6. September 2026 in Iffezheim. Der Start ist offiziell für 15:25 Uhr angesetzt. Austragungsort ist die Galopprennbahn Baden-Baden-Iffezheim, traditioneller Schauplatz der Großen Woche.
Der gesamte Renntag umfasst zehn Rennen. Direkt vor dem Großen Preis von Baden steht um 14:40 Uhr die Hauraton Trophy auf dem Programm, anschließend folgt um 16:10 Uhr der Stadt Baden-Baden Cup.
Distanz, Gruppe und Dotierung
Gelaufen wird über 2.400 Meter auf Gras. Das Rennen besitzt Gruppe-I-Status und gehört damit zur höchsten internationalen Kategorie des europäischen Galopprennsports.
| Platz | Preisgeld |
|---|---|
| 1. | 165.000 € |
| 2. | 68.000 € |
| 3. | 32.000 € |
| 4. | 15.000 € |
| 5.–7. | 10.000 € / 6.000 € / 4.000 € |
Zusätzlich erhält der Sieger eine automatische Startberechtigung für den Japan Cup 2026 und 2027. Für einen tatsächlichen Start übernimmt die Japan Racing Association unter anderem Reise- und Unterkunftskosten; außerdem ist ein zusätzlicher Bonus vorgesehen.
Quellen: Deutscher Galopp – Großer Preis von Baden · Deutscher Galopp – Livestream
Starterfeld beim Großen Preis von Baden 2026
Acht Pferde treten im 156. Großen Preis von Baden an. Das Feld verbindet internationale Gruppe-I-Erfahrung mit mehreren deutschen Kandidaten. Giavellotto besitzt mit einem GAG von 100,5 den höchsten deutschen Leistungswert im Feld, gefolgt von Saddadd mit 98,0 und Bright Light mit 97,0.
Pferde, Jockeys, Trainer und Startboxen
| Nr. | Box | Pferd | Alter | GAG | Jockey | Gewicht | Trainer |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 3 | Giavellotto (IRE) | 7 | 100,5 | Billy Loughnane | 60,0 kg | Marco Botti |
| 2 | 2 | Lordano | 7 | 96,5 | Sibylle Vogt | 60,0 kg | Marcel Weiß |
| 3 | 4 | Parachutiste (IRE) | 4 | 95,0 | Clément Lecoeuvre | 60,0 kg | Francis-Henri Graffard |
| 4 | 8 | Saddadd (IRE) | 4 | 98,0 | Jack Mitchell | 60,0 kg | Roger Varian |
| 5 | 7 | Wild Crusade (GB) | 7 | 73,0 | Alexander Pietsch | 60,0 kg | Adel Massaad |
| 6 | 5 | Bright Light (FR) | 3 | 97,0 | Benjamin Marie | 56,5 kg | Andreas Suborics |
| 7 | 6 | Nariman (IRE) | 3 | 80,5 | Marc Lerner | 56,5 kg | Waldemar Hickst |
| 8 | 1 | Spezialist | 3 | 92,5 | Bauyrzhan Murzabayev | 56,5 kg | Yasmin Almenräder |
GAG: Das Generalausgleichsgewicht ist eine zentrale deutsche Leistungskennzahl. Vereinfacht gilt: Je höher der Wert, desto stärker ist die bisher gezeigte Leistung des Pferdes einzuschätzen.
Rein nach GAG bilden Giavellotto, Saddadd, Bright Light und Lordano die Spitze des Feldes. Der Wert allein entscheidet das Rennen allerdings nicht: aktuelle Form, Distanz, Rennverlauf, Boden und das zu tragende Gewicht können die tatsächlichen Chancen deutlich verändern.
Auch die Startboxen sind nun fest vergeben. Spezialist startet ganz innen aus Box 1, während Saddadd mit Box 8 die äußerste Position erwischt hat. Giavellotto beginnt aus Box 3 und Bright Light aus Box 5.
Quellen: Deutscher Galopp – offizielles Rennen · Turfsport – aktuelles Rennprogramm · Racing Post – internationale Racecard
Chancencheck: Wie stark sind die acht Starter?
Das Starterfeld besitzt eine klare Spitzengruppe, dahinter wird die Einschätzung deutlich schwieriger. Giavellotto bringt die stärkste internationale Referenz mit, während Bright Light zuletzt bewiesen hat, dass er auf Gruppe-I-Niveau in Deutschland unmittelbar um den Sieg laufen kann.
Saddadd und Parachutiste reisen ebenfalls mit hochwertiger internationaler Form an. Lordano bringt dagegen viel Erfahrung und starke deutsche Steherform mit. Nariman ist der interessanteste Aufsteiger, während Spezialist und Wild Crusade nach den bisher gezeigten Leistungen eine deutliche Steigerung benötigen.
Favoriten: Giavellotto, Bright Light
Ernsthafte Herausforderer: Saddadd, Parachutiste
Chancenreiche Außenseiter: Lordano, Nariman
Große Außenseiter: Spezialist, Wild Crusade
Giavellotto – der internationale Maßstab
★★★★★ Sehr gute SiegchanceGiavellotto besitzt die stärkste einzelne Formreferenz des Feldes. Der Siebenjährige gewann im Juni die Hardwicke Stakes über rund 2.400 Meter in Royal Ascot. Dabei setzte er sich knapp gegen Kalpana durch; der international hochklassige Goliath wurde Dritter.
Dazu kommt bewiesene Klasse auf Gruppe-I-Niveau. Giavellotto hat unter anderem bereits den Hong Kong Vase gewonnen und verfügt über genau die internationale Erfahrung, die in einem Rennen dieser Kategorie gefragt ist. Die 2.400 Meter passen nachweislich zu seinem Profil.
Mit 60 Kilogramm muss er den Dreijährigen zwar 3,5 Kilogramm geben. Seine Kombination aus Klasse, Distanzform und Erfahrung macht ihn trotzdem zum Pferd, das die anderen schlagen müssen.
Lordano – Erfahrung und Ausdauer
★★★☆☆ AußenseiterchanceLordano begann seine Saison mit einem Sieg im Grand Prix-Aufgalopp in Köln über genau 2.400 Meter. Anschließend gewann er in Hoppegarten sogar über 3.200 Meter auf Gruppe-II-Ebene. Ausdauer ist bei ihm deshalb kein Fragezeichen.
Die Aufgabe am Sonntag ist allerdings eine andere. Lordano trifft auf mehrere Gegner mit sehr starker aktueller internationaler Form und muss wie Giavellotto 60 Kilogramm tragen. Sein GAG von 96,5 weist ihn als gutes Grand-Prix-Pferd aus, liegt aber unter den Spitzenwerten von Giavellotto, Saddadd und Bright Light.
Für Lordano spricht seine Erfahrung und die bewiesene Form auf längeren Distanzen. Für den Sieg müsste er gegen die internationale Konkurrenz jedoch wahrscheinlich noch einmal zulegen.
Parachutiste – gefährlicher Gast aus Frankreich
★★★★☆ Gute ChanceParachutiste reist mit einer sehr konstanten Form nach Iffezheim. Seine jüngste Formreihe enthält einen Sieg sowie mehrere zweite und dritte Plätze. Besonders relevant ist sein Auftritt im Prix Maurice de Nieuil in Longchamp im Juli.
Dort wurde der Vierjährige im Gruppe-II-Rennen über 2.800 Meter nur mit einem Kopf von Sons And Lovers geschlagen. Damit hat Parachutiste sowohl seine Ausdauer als auch seine Konkurrenzfähigkeit in hochklassigen europäischen Rennen unter Beweis gestellt.
Das Fragezeichen ist weniger die Klasse als die konkrete Aufgabe über 2.400 Meter gegen schnellere internationale Konkurrenz. Trainer Francis-Henri Graffard weiß allerdings genau, wie man Pferde für große internationale Rennen vorbereitet.
Saddadd – Gruppe-I-Form aus England
★★★★☆ Gute ChanceSaddadd gehört zu den spannendsten internationalen Startern. Im Frühjahr gewann er die Gordon Richards Stakes auf Gruppe-III-Ebene. Danach wurde er im Tattersalls Gold Cup Dritter und bewies damit bereits bei seinem ersten Versuch auf Gruppe-I-Niveau, dass er in dieser Klasse bestehen kann.
Anfang Juli folgte Platz vier in den Coral-Eclipse Stakes in Sandown. Diese Resultate sind hochwertig, zumal Saddadd erst vier Jahre alt ist und noch vergleichsweise wenig Rennen absolviert hat.
Die offene Frage ist die Distanz. Seine stärksten aktuellen Leistungen kamen auf kürzeren Strecken als den 2.400 Metern von Iffezheim. Hält er die zusätzliche Distanz voll durch, besitzt er genügend Klasse, um um den Sieg mitzulaufen.
Wild Crusade – vor einem gewaltigen Klassensprung
★☆☆☆☆ Große AußenseiterchanceBei Wild Crusade fällt die Einschätzung vergleichsweise eindeutig aus. Sein GAG von 73 Kilogramm ist der mit Abstand niedrigste Wert im Starterfeld. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Blick auf seine jüngste Aufgabe.
Im Juli wurde Wild Crusade in Bad Harzburg Dritter in einem mit 5.000 Euro dotierten Rennen. Er lag dabei hinter Borna und Prairie Mouse. Nun wartet ein Gruppe-I-Rennen mit 300.000 Euro Preisgeld und internationaler Konkurrenz.
Das bedeutet einen enormen Sprung in der Rennklasse. Für einen Platz weit vorne müsste Wild Crusade seine bisher gezeigten Leistungen sehr deutlich übertreffen.
Bright Light – Deutschlands große Hoffnung
★★★★★ Sehr gute SiegchanceBright Light bringt die stärkste aktuelle deutsche Form mit. Im Großen Preis von Berlin über 2.400 Meter fehlte dem Dreijährigen gegen die englische Stute Tiffany nur ein Hals zum Gruppe-I-Sieg.
Besonders bemerkenswert war, dass Bright Light im Finale weiter Boden gutmachte und unmittelbar an die Siegerin herankam. Hinter ihm blieben unter anderem internationale Gäste sowie die deutschen Derbysieger Hochkönig und Dardanos.
Für Iffezheim kommt ein weiterer Faktor hinzu: Als Dreijähriger trägt Bright Light nur 56,5 Kilogramm und bekommt damit 3,5 Kilogramm von Giavellotto, Saddadd und den übrigen älteren Startern. Sein GAG von 97,0 unterstreicht zusätzlich, wie hoch seine bisherige Leistung eingeschätzt wird.
Nariman – der formstarke Aufsteiger
★★★☆☆ Interessanter AußenseiterNariman ist das schwerste Pferd im Feld einzuschätzen. Nach einem schwachen Auftritt im Mai in Frankreich wurde der Gleneagles-Sohn kastriert – und anschließend zeigte seine Formkurve steil nach oben.
Bei seinen beiden Starts als Wallach blieb er ungeschlagen. Zunächst gewann er Anfang August in Köln, nur 15 Tage später folgte ein leichter Start-Ziel-Sieg im mit 52.000 Euro dotierten BBAG-Auktionsrennen in Hannover. Dort schlug er den favorisierten Voitton um zwei Längen.
Der Sprung von einem Auktionsrennen direkt auf Gruppe-I-Niveau ist dennoch riesig. Sein aktueller GAG von 80,5 liegt deutlich unter der Spitzengruppe. Dafür bringt er Momentum mit und trägt als Dreijähriger lediglich 56,5 Kilogramm.
Spezialist – Derby-Erfahrung, aber schwierige Aufgabe
★★☆☆☆ AußenseiterSpezialist besitzt gegenüber Nariman bereits Erfahrung in einem der größten deutschen Rennen. Der Dreijährige trat im Deutschen Derby 2026 an, konnte dort aber nicht entscheidend in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.
Sein GAG von 92,5 ist deutlich höher als das von Nariman und Wild Crusade, liegt aber weiterhin unter den Werten der favorisierten Pferde. Positiv ist der Gewichtsvorteil: Auch Spezialist trägt nur 56,5 Kilogramm.
Mit Bauyrzhan Murzabayev sitzt zudem ein sehr erfahrener Jockey im Sattel. Startbox 1 kann helfen, früh eine günstige Position zu finden. Für einen Sieg gegen die internationale Spitze wäre dennoch eine neue persönliche Bestleistung erforderlich.
| Pferd | Form-Argument | Unsere Chance |
|---|---|---|
| Giavellotto | Hardwicke-Sieger | ★★★★★ |
| Bright Light | Gruppe-I-Zweiter in Berlin | ★★★★★ |
| Saddadd | Gruppe-I-Dritter, Eclipse-Vierter | ★★★★☆ |
| Parachutiste | Gruppe-II-Zweiter in Longchamp | ★★★★☆ |
| Lordano | Siege auf Listen- und Gruppe-II-Ebene | ★★★☆☆ |
| Nariman | Zwei Siege in Folge | ★★★☆☆ |
| Spezialist | Derby-Erfahrung | ★★☆☆☆ |
| Wild Crusade | Zuletzt Dritter in deutlich niedrigerer Klasse | ★☆☆☆☆ |
Quellen für Form und Leistungsbewertung: Racing Post – Hardwicke Stakes · Hoppegarten – Großer Preis von Berlin · Racing Post – Saddadd · Racing Post – Parachutiste · Deutscher Galopp – Lordano · Deutscher Galopp – Nariman · Deutscher Galopp – Wild Crusade
Favoriten und Prognose zum Großen Preis von Baden
Für unsere Prognose kristallisiert sich eine klare Spitzengruppe heraus. Giavellotto ist aufgrund seiner internationalen Klasse und des Hardwicke-Sieges das Pferd, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Bright Light erhält dahinter einen besonderen Stellenwert, weil er zuletzt auf Gruppe-I-Niveau nur knapp geschlagen wurde und als Dreijähriger deutlich weniger Gewicht trägt.
1. Giavellotto – stärkste internationale Form
2. Bright Light – Gewichtsvorteil und starke Berliner Leistung
3. Saddadd – hohe Klasse, Distanz bleibt das Fragezeichen
4. Parachutiste – konstant und für die Plätze sehr interessant
Unser Favorit: Giavellotto
Giavellotto ist unser Favorit auf den Sieg. Sein Erfolg in den Hardwicke Stakes wiegt in diesem Feld besonders schwer: Dort schlug er mit Kalpana und Goliath zwei Pferde, die auf internationalem Topniveau etabliert sind.
Hinzu kommt, dass Giavellotto die 2.400 Meter nachweislich beherrscht und bereits Gruppe-I-Qualität gezeigt hat. Seine aktuelle Form ist stark genug, um auch mit 60 Kilogramm den Maßstab zu setzen.
Gefährlichster Herausforderer: Bright Light
Bright Light ist für uns der gefährlichste Gegner des Favoriten. Der Dreijährige wurde im Großen Preis von Berlin auf Gruppe-I-Ebene nur knapp geschlagen und bewies damit bereits über 2.400 Meter, dass er in dieser Klasse bestehen kann.
Besonders attraktiv ist sein Gewicht. Bright Light trägt lediglich 56,5 Kilogramm und bekommt damit 3,5 Kilogramm von den älteren Spitzenpferden. In einem engen Finish kann genau dieser Unterschied relevant werden.
Außenseiter mit Überraschungspotenzial
Saddadd ist für uns das Pferd mit dem größten Überraschungspotenzial. Seine Platzierung im Tattersalls Gold Cup und Rang vier im Eclipse zeigen, dass er auf höchster Ebene mithalten kann. Die entscheidende Frage ist, ob er die 2.400 Meter ebenso stark bewältigt wie seine bisherigen kürzeren Aufgaben.
Parachutiste ist ebenfalls interessant. Seine aktuelle Form ist konstant, und der zweite Platz im Prix Maurice de Nieuil bestätigt seine Qualität. Für einen Sieg muss er gegenüber Giavellotto vermutlich noch einmal zulegen, für einen Platz unter den ersten drei ist er aber ein sehr plausibler Kandidat.
Wer einen größeren Außenseiter sucht, findet mit Nariman das interessanteste Entwicklungspferd im Feld. Zwei Siege in Folge zeigen klar nach oben. Der Sprung in Gruppe I ist allerdings so groß, dass wir ihn nicht auf dieselbe Stufe wie Saddadd oder Parachutiste stellen würden.
Unser Siegtipp
Hauptgegner: Bright Light
Dark Horse: Saddadd
Platzkandidat: Parachutiste
Unsere Prognose lautet deshalb Sieg Giavellotto. Bright Light ist wegen seines Gewichtsvorteils und seiner aktuellen Form aber nahe genug dran, um einen Fehler des Favoriten auszunutzen.
Saddadd besitzt möglicherweise die Klasse für eine noch größere Rolle, muss die 2.400 Meter aber erst bestätigen. Parachutiste erscheint uns dagegen als sehr solider Kandidat für die ersten drei.
| Rang | Pferd | Begründung |
|---|---|---|
| 1. | Giavellotto | Stärkste internationale Form und passende Distanz |
| 2. | Bright Light | Gruppe-I-Form plus 3,5 kg Gewichtsvorteil |
| 3. | Saddadd | Hohe internationale Klasse, Distanzfrage bleibt |
| 4. | Parachutiste | Konstante Gruppe-II-Form und starke Platzchance |
Hinweis: Die Prognose ist eine redaktionelle Einschätzung auf Basis der bisherigen Form, Rennklasse, Distanzleistungen und Gewichtsverteilung. Sie ist keine Garantie für den Rennverlauf oder das Ergebnis.
Quellen: Racing and Sports – aktuelle Rennvorschau · Deutscher Galopp – offizielles Starterfeld · Turfsport – Racecard
Daten und Fakten zum Großen Preis von Baden
Der Große Preis von Baden gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten internationalen Galopprennen in Deutschland. Das Rennen wird seit 1858 ausgetragen, führt über 2.400 Meter und besitzt Gruppe-I-Status – die höchste Kategorie im europäischen Galopprennsport.
Preisgeld und Japan-Cup-Ticket
Insgesamt werden 2026 300.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet. Allein der Besitzer des Siegers erhält 165.000 Euro. Das macht den Erfolg in Iffezheim bereits finanziell attraktiv – noch wichtiger ist aber eine zusätzliche internationale Perspektive.
Der Sieger erhält automatisch eine Startberechtigung für den Japan Cup 2026 und 2027. Der Japan Cup 2026 findet am 29. November in Tokio statt und führt ebenfalls über 2.400 Meter auf Gras.
Der Japan Cup selbst ist eines der höchstdotierten Galopprennen der Welt. Für die Ausgabe 2026 nennt die Ausschreibung eine Gesamtdotierung von 1,09 Milliarden Yen. Das entspricht nach den dort angegebenen Umrechnungen rund 6,9 Millionen Euro.
Bedeutung des Gruppe-I-Rennens
Der Gruppe-I-Status ist entscheidend für die internationale Bedeutung des Rennens. Gruppe I steht für die höchste Qualitätsstufe im Galopprennsport. Entsprechend treffen in Iffezheim regelmäßig deutsche Spitzenpferde auf starke Gäste aus dem Ausland.
Hinzu kommt die Position im europäischen Rennkalender. Der Große Preis von Baden gilt traditionell als wichtiger Test für den Prix de l’Arc de Triomphe in ParisLongchamp. Dass diese Verbindung sportlich relevant ist, zeigen zwei besonders prominente Beispiele: Danedream 2011 und Torquator Tasso 2021 gewannen sowohl in Baden als auch anschließend den Arc.
| Pferd | Erfolg in Baden | Späterer Erfolg |
|---|---|---|
| Danedream | Sieg 2011 | Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe 2011 |
| Torquator Tasso | Sieg 2021 | Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe 2021 |
Auch die jüngere Vergangenheit unterstreicht den Stellenwert. Der Große Preis von Baden 2025 wurde von Goliath gewonnen. Nach Angaben von Deutscher Galopp gehörte die Austragung 2025 zu den international besonders hoch bewerteten deutschen Rennen.
Für 2026 passt das Starterfeld erneut zu diesem Anspruch: Mit Giavellotto, Saddadd und Parachutiste kommen mehrere international erprobte Pferde nach Iffezheim, während Bright Light und Lordano die deutsche Spitze vertreten.
Quellen: Deutscher Galopp – offizielle Ausschreibung 2026 · Deutscher Galopp – Großer Preis von Baden 2026 · Deutscher Galopp – Historie und Arc-Bedeutung
FAQ zum Großen Preis von Baden 2026
Die wichtigsten Fragen zum Großen Preis von Baden 2026 beantworten wir zum Abschluss kompakt – von Startzeit und Starterfeld bis zur Favoritenfrage.
Wann findet der Große Preis von Baden 2026 statt?
Der 156. Große Preis von Baden findet am Sonntag, 6. September 2026, auf der Galopprennbahn Baden-Baden-Iffezheim statt. Er ist der sportliche Höhepunkt zum Abschluss der Großen Woche.
Um wie viel Uhr startet der Große Preis von Baden?
Der Start des Großen Preises von Baden 2026 ist für 15:25 Uhr vorgesehen. Das Gruppe-I-Rennen ist das achte Rennen des Renntags.
Welche Pferde starten beim Großen Preis von Baden 2026?
Insgesamt starten acht Pferde: Giavellotto, Lordano, Parachutiste, Saddadd, Wild Crusade, Bright Light, Nariman und Spezialist. Das Feld umfasst damit sowohl deutsche Kandidaten als auch international erfahrene Gäste.
Wer ist Favorit beim Großen Preis von Baden 2026?
Giavellotto ist unser Favorit. Der internationale Gruppe-I-Sieger kommt mit der stärksten Formreferenz ins Rennen. Als gefährlichsten Herausforderer sehen wir Bright Light, der als Dreijähriger nur 56,5 Kilogramm trägt und zuletzt im Großen Preis von Berlin nur knapp geschlagen wurde.
Wie lang ist der Große Preis von Baden?
Der Große Preis von Baden führt über 2.400 Meter auf Gras. Das Rennen besitzt Gruppe-I-Status und gehört damit zur höchsten internationalen Kategorie des Galopprennsports.
Wie hoch ist das Preisgeld beim Großen Preis von Baden 2026?
Das Rennen ist mit insgesamt 300.000 Euro dotiert. Auf den Sieger entfallen 165.000 Euro. Zusätzlich erhält der Gewinner eine Startberechtigung für den Japan Cup 2026 und 2027.
Wo kann man den Großen Preis von Baden 2026 live sehen?
Der Renntag kann online über den Livestream von Deutscher Galopp verfolgt werden. Der Große Preis von Baden selbst startet planmäßig um 15:25 Uhr.
Der internationale Gast besitzt die stärkste Referenz im achtköpfigen Feld. Bright Light ist nach seinem starken Auftritt im Großen Preis von Berlin und dank des Gewichtsvorteils der gefährlichste Herausforderer. Saddadd und Parachutiste komplettieren für uns die engere Spitzengruppe.
Quellen: Deutscher Galopp – offizielles Rennen und Starterfeld · Deutscher Galopp – Livestream · Turfsport – Racecard





