
Othmane El Goumri hat den Hamburg Marathon 2026 gewonnen. Der Marokkaner siegte bei der 40. Ausgabe des traditionsreichen Frühjahrsmarathons in 2:04:24 Stunden vor dem Deutschen Samuel Fitwi und Kennedy Kimutai aus Kenia.
Auch das Frauenrennen brachte ein herausragendes Ergebnis: Brillian Kipkoech aus Kenia gewann in 2:17:05 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf.
Datum: 26. April 2026
Ausgabe: 40. Haspa Marathon Hamburg
Männersieger: Othmane El Goumri – 2:04:24
Frauensiegerin: Brillian Kipkoech – 2:17:05
Bester Deutscher: Samuel Fitwi – 2:04:45
Schnellste Deutsche: Tabea Themann – 2:30:32
Marathon-Meldungen: 20.000
Hamburg Marathon 2026: Ergebnis der Männer
| Platz | Läufer | Land | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Othmane El Goumri | Marokko | 2:04:24 |
| 2. | Samuel Fitwi | Deutschland | 2:04:45 |
| 3. | Kennedy Kimutai | Kenia | 2:04:56 |
El Goumri gewinnt mit marokkanischem Rekord
Othmane El Goumri schrieb bei der Jubiläumsausgabe gleich mehrfach Geschichte. Er wurde zum ersten marokkanischen Sieger des Hamburg Marathon und verbesserte zugleich den marokkanischen Landesrekord auf 2:04:24 Stunden.
Seine Siegerzeit gehört außerdem zu den schnellsten Zeiten, mit denen der Hamburg Marathon jemals gewonnen wurde.
Das Männerrennen begann zunächst vergleichsweise kontrolliert. Nach fünf Kilometern lag eine große Spitzengruppe noch eng zusammen. Danach wurde das Tempo deutlich erhöht.
Zur Halbmarathonmarke erreichte die Spitzengruppe eine Zwischenzeit von 62:04 Minuten. Selbst nach 30 Kilometern befanden sich noch mehr als 20 Läufer auf Kurs zu einer Zeit unter 2:05 Stunden.
Samuel Fitwi läuft auf Platz zwei
Aus deutscher Sicht lieferte Samuel Fitwi eine der stärksten Leistungen des gesamten Rennens. Der Trierer erreichte das Ziel in 2:04:45 Stunden und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit.
Fitwi war damit der erste deutsche Läufer seit Carsten Eich 1999, der im Männerrennen des Hamburg Marathon einen Podestplatz erreichte.
Seine Zeit war zum Zeitpunkt des Rennens zudem die zweitschnellste jemals gelaufene Marathonzeit eines deutschen Athleten und deutsche Jahresbestzeit.
Platz: 2
Zeit: 2:04:45
Persönliche Bestzeit
Deutsche Jahresbestzeit
Erster deutscher Männer-Podestplatz in Hamburg seit 1999
So fiel die Entscheidung im Männerrennen
In der Schlussphase versuchte zunächst der Äthiopier Hunde Lechisa, sich rund sieben Kilometer vor dem Ziel abzusetzen.
El Goumri, Fitwi und Kennedy Kimutai schlossen jedoch wieder auf. Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel setzte El Goumri die entscheidende Attacke und konnte sich von seinen beiden direkten Konkurrenten lösen.
Fitwi entschied anschließend den Kampf um Platz zwei für sich, während Kimutai in 2:04:56 Dritter wurde.
Wie hoch das Niveau des Rennens war, zeigt auch die Leistungsdichte: Insgesamt blieben zehn Läufer unter 2:06 Stunden.
Aaron Bienenfeld mit starkem Marathon-Debüt
Neben Fitwi sorgte auch Aaron Bienenfeld für ein bemerkenswertes deutsches Ergebnis. Bei seinem ersten Marathon belegte er Rang 16 und erreichte das Ziel nach 2:08:47 Stunden.
Nach Angaben des Veranstalters war zuvor kein deutscher Läufer bei seinem Marathon-Debüt schneller gewesen.
Hamburg Marathon 2026: Ergebnis der Frauen
| Platz | Läuferin | Land | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Brillian Kipkoech | Kenia | 2:17:05 |
| 2. | Rebecca Tanui | Kenia | 2:18:25 |
| 3. | Kasanesh Ayenew | Äthiopien | 2:19:39 |
Brillian Kipkoech läuft neuen Streckenrekord
Die sportlich herausragende Leistung des Tages gelang Brillian Kipkoech. Die Kenianerin gewann das Frauenrennen in 2:17:05 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord für den Hamburg Marathon auf.
Besonders bemerkenswert: Kipkoech verbesserte ihre persönliche Bestleistung dabei um fast sieben Minuten.
Rebecca Tanui folgte in 2:18:25 auf Rang zwei. Kasanesh Ayenew komplettierte das Podium in 2:19:39.
Schnellste deutsche Läuferin war Tabea Themann. Sie belegte mit 2:30:32 Stunden den achten Platz.
40. Hamburg Marathon mit Rekordzahlen
Der Hamburg Marathon feierte 2026 seine 40. Ausgabe. Die erste Austragung hatte 1986 stattgefunden.
Für das Jubiläumsrennen waren allein über die klassische Marathondistanz 20.000 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Zusammen mit Halbmarathon, Staffel und weiteren Wettbewerben registrierte der Veranstalter rund 46.000 Meldungen.
Damit erreichte die Veranstaltung zum Jubiläum auch im Breitensport Rekorddimensionen.
Beim ersten Hamburger Marathon 1986 gingen rund 8.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Vier Jahrzehnte später standen für die Marathon-Distanz 20.000 Plätze zur Verfügung.
Warum die Ausgabe 2026 sportlich besonders war
Die Jubiläumsausgabe lieferte mehrere Ergebnisse mit historischem Wert. El Goumri wurde erster marokkanischer Sieger in Hamburg und stellte einen Landesrekord auf. Samuel Fitwi sorgte für den ersten deutschen Männer-Podestplatz seit 27 Jahren.
Hinzu kamen Bienenfelds starkes Marathon-Debüt und Kipkoechs Streckenrekord bei den Frauen.
Damit war der Hamburg Marathon 2026 nicht nur wegen seines 40. Jubiläums besonders, sondern auch wegen der Leistungsdichte an der Spitze.
Fazit zum Hamburg Marathon 2026
Der 40. Hamburg Marathon endete mit einem marokkanischen Premierensieg, einem starken deutschen Podestplatz und einem neuen Frauen-Streckenrekord.
Othmane El Goumri gewann in 2:04:24 Stunden vor Samuel Fitwi und Kennedy Kimutai. Bei den Frauen setzte Brillian Kipkoech mit ihrem Streckenrekord von 2:17:05 das sportliche Ausrufezeichen des Tages.
Für den deutschen Laufsport war vor allem Fitwis zweiter Platz bedeutend: Seit 1999 hatte kein deutscher Mann mehr das Podium des Hamburg Marathon erreicht.
Quellen
- Haspa Marathon Hamburg – offizieller Rennbericht vom 26. April 2026
- Haspa Marathon Hamburg – offizielle Ergebnisse 2026
- Haspa Marathon Hamburg – Teilnehmer- und Jubiläumsinformationen zur 40. Ausgabe
Letzte inhaltliche Prüfung: 5. Oktober 2026. Dieser Beitrag dokumentiert den abgeschlossenen Haspa Marathon Hamburg vom 26. April 2026.





