Die Preußen-Trainer der letzten 30 Jahre – Alle Zahlen, Namen und Amtszeiten

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Stand: 23.02.2026

Update-Box: Dieser Beitrag wurde am 23.02.2026 vollständig aktualisiert (Trainerliste, Amtszeiten, Spiele, Punkte pro Spiel). Aktueller Cheftrainer ist Alexander Ende (Amtsantritt: 01.07.2025). Die Werte stammen aus der Transfermarkt-Mitarbeiterhistorie „Trainer“.
Quelle/Datenbasis: Transfermarkt – Mitarbeiterhistorie (Trainer)

Wer saß bei Preußen Münster in den letzten 30 Jahren auf der Bank – und wie lange? In diesem Update findest du die komplette Trainerhistorie (ab 1995) mit Amtszeiten, Pflichtspielen und PPS. Dazu: Rekorde, „Kurzzeit“-Phasen, Porträts der prägendsten Trainer – und eine Einordnung, warum das Thema rund um den SCP gerade wieder besonders präsent ist.

Kurz-Zusammenfassung

  • Aktueller Cheftrainer: Alexander Ende (seit 01.07.2025; 19 Spiele; 1,05 PPS).
  • Übergang 2025: Christian Pander (Teamchef, 28.04.–30.06.2025; 3 Spiele; 2,33 PPS) & Kieran Schulze-Marmeling (Interim, 28.04.–18.05.2025; im Datensatz mit 0 Spielen geführt).
  • Längste Amtszeit im Zeitraum: Sascha Hildmann (01.01.2020–27.04.2025; 1943 Tage; 219 Spiele; 1,85 PPS).
  • Beste PPS unter den „Langzeit“-Trainern: Roger Schmidt (01.07.2007–19.03.2010; 1,88 PPS bei 107 Spielen).
  • Extrem kurz: Carsten Gockel (Interim 2013: 9 Tage; 1 Spiel).
  • Mehrfach im Amt: Hans-Werner Moors (mehrere Perioden) und Stefan Grädler (2 Perioden).

Datenbasis: Transfermarkt – Mitarbeiterhistorie (Trainer)

Trainerbank von Preußen Münster – Trainerhistorie seit 1995 (Update 2026)

1. Ein Rückblick auf drei turbulente Jahrzehnte

Preußen Münster ist ein Klub, bei dem Trainerphasen häufig wie „Kapitel“ wirken: Es gibt lange, prägende Abschnitte – und dazwischen kurze Übergänge, wenn sportlich oder strukturell etwas kippt. Genau diese Dynamik sieht man in der Liste besonders deutlich seit 2019/2020: erst die lange Ära Sascha Hildmann (219 Spiele), dann das Übergangspaket im Frühjahr/Sommer 2025 und schließlich der Neustart unter Alexander Ende.

Ein Blick auf die Zahlen macht den Unterschied zwischen „gefühlter Unruhe“ und tatsächlichen Wechselmustern greifbar: Seit 1995 listet der Datensatz 31 Trainer-Stationen (inklusive Interim/Teamchef) – und damit nicht nur klassische Cheftrainer, sondern auch die Phasen, in denen der Verein kurzfristig stabilisieren musste.

1.1 Der Einschnitt 2025: Übergang & Neustart

Der „Bruch“ 2025 ist in der Trainerhistorie klar sichtbar: Hildmanns Amtszeit endet am 27.04.2025. Direkt danach läuft eine Doppelspur: Kieran Schulze-Marmeling wird als Interimstrainer geführt (28.04.–18.05.2025), parallel übernimmt Christian Pander als Teamchef bis zum 30.06.2025. Ab dem 01.07.2025 übernimmt Alexander Ende.

Solche Übergänge sind oft der Auslöser für die nächste Debatte: Nicht jeder Wechsel markiert sofort eine neue Ära – manchmal geht es zunächst um Stabilisierung, bevor die langfristige Lösung kommt. Genau deshalb lohnt der Blick in den Datensatz: Er macht die Zwischenphasen sichtbar – inklusive Spiele und PPS.

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2. Die Übersicht – Alle Trainer & Übergangslösungen seit 1995

Die folgende Tabelle bildet alle Trainer-Stationen ab, die in der Datenbasis ab 1995 (inklusive der Übergangsphase bis 14.08.1995) geführt sind – mit Amtszeit, Pflichtspielen und PPS.

2.1 Legende

  • Cheftrainer: reguläre Lösung
  • Teamchef: Übergangslösung (als eigene Personalie sichtbar)
  • Interim: sehr kurze Phase zwischen zwei Lösungen
  • PPS: Punkte pro Spiel in Pflichtspielen

Datenbasis: Transfermarkt – Mitarbeiterhistorie (Trainer)

Name Rolle Von Bis Tage Spiele PPS
Alexander EndeCheftrainer01.07.2025im Amt203191,05
Kieran Schulze-Marmeling Interim28.04.202518.05.2025200 (3 Saisonfinale-Spiele sind im Datensatz bei Teamchef Pander geführt)
Christian PanderTeamchef28.04.202530.06.20256332,33
Sascha HildmannCheftrainer01.01.202027.04.202519432191,85
Arne BarezInterim01.12.201926.12.20192531,00
Sven HübscherCheftrainer01.07.201901.12.2019153190,84
Marco AntwerpenCheftrainer12.12.201730.06.2019565601,53
Benno MöhlmannCheftrainer16.10.201610.12.2017420491,31
Cihan TasdelenInterim04.10.201615.10.20161122,00
Horst SteffenCheftrainer24.12.201504.10.2016285281,04
Ralf LooseCheftrainer15.09.201319.12.20158251031,55
Carsten GockelInterim05.09.201314.09.2013910,00
Pavel DotchevCheftrainer24.01.201205.09.2013590731,75
Marc FascherCheftrainer21.03.201023.01.2012673761,80
Roger SchmidtCheftrainer01.07.200719.03.20109921071,88
Carsten GockelInterim06.04.200730.06.20078510,00
Georg KreßCheftrainer01.07.200606.04.2007279261,85
Hans-Werner MoorsCheftrainer19.12.200530.06.2006193161,44
Stefan GrädlerInterim21.11.200519.12.20052820,00
Colin BellCheftrainer01.07.200520.11.2005142170,94
Hans-Werner MoorsCheftrainer11.11.200330.06.2005597551,45
Peter VollmannCheftrainer19.12.200210.11.2003326291,10
Dietmar WieseInterim21.11.200219.12.20022830,67
Neale MarmonCheftrainer01.01.200220.11.2002323301,17
Stefan GrädlerCheftrainer02.11.199927.12.2001786781,47
Klaus BergeInterim25.09.199901.11.19993761,00
Hans-Werner MoorsCheftrainer01.07.199824.09.1999450411,44
Peter VollmannCheftrainer01.07.199630.06.1998729701,51
Alfons WeusthofCheftrainer29.08.199530.06.1996306291,38
Bernd KippInterim15.08.199502.09.19951832,33
Fritz BischoffCheftrainer01.07.199414.08.1995409391,28

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3. Rekorde & Rankings

Die folgenden Rankings basieren auf einzelnen Perioden (so wie sie in der Trainerhistorie geführt sind) – inklusive Spiele und PPS.

3.1 Längste Amtszeiten (einzelne Perioden)

RangTrainerVon – BisTageSpielePPS
1Sascha Hildmann01.01.2020 – 27.04.202519432191,85
2Roger Schmidt01.07.2007 – 19.03.20109921071,88
3Ralf Loose15.09.2013 – 19.12.20158251031,55
4Stefan Grädler02.11.1999 – 27.12.2001786781,47
5Peter Vollmann01.07.1996 – 30.06.1998729701,51
6Marc Fascher21.03.2010 – 23.01.2012673761,80
7Hans-Werner Moors11.11.2003 – 30.06.2005597551,45
8Pavel Dotchev24.01.2012 – 05.09.2013590731,75
9Marco Antwerpen12.12.2017 – 30.06.2019565601,53
10Hans-Werner Moors01.07.1998 – 24.09.1999450411,44

3.2 Kürzeste Amtszeiten

RangNameVon – BisTageSpielePPSRolle
1Carsten Gockel05.09.2013 – 14.09.2013910,00Interim
2Cihan Tasdelen04.10.2016 – 15.10.20161122,00Interim
3Bernd Kipp15.08.1995 – 02.09.19951832,33Interim
4Kieran Schulze-Marmeling28.04.2025 – 18.05.2025200 Interim (Spiele im Datensatz bei Teamchef Pander: 3)
5Arne Barez01.12.2019 – 26.12.20192531,00Interim
6Dietmar Wiese21.11.2002 – 19.12.20022830,67Interim
7Stefan Grädler21.11.2005 – 19.12.20052820,00Interim

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4. Die „Top 5“ im Porträt

Aus Preußen-Sicht stechen diese fünf Trainer aus den letzten 30 Jahren heraus: entweder wegen langer Amtszeit und hoher Spielanzahl – oder weil ihre Phase sportlich besonders prägend war. Die Zahlen stammen aus der Datenbasis.

Sascha Hildmann (1943 Tage | 219 Spiele | 1,85 PPS)

Hildmann ist die „lange Linie“ der jüngeren Preußen-Geschichte. Die Kombination aus Amtsdauer und Spielanzahl ist im Zeitraum seit 1995 der klare Ausreißer nach oben – und setzt den Maßstab dafür, wie selten der SCP über Jahre auf derselben Trainer-Idee bleibt.

Roger Schmidt (992 Tage | 107 Spiele | 1,88 PPS)

Schmidt liefert eine der stärksten „PPS + Spiele“-Kombinationen. Für Preußen ist das wichtig, weil es zeigt: Erfolgreiche Phasen entstehen nicht nur durch lange Amtszeiten, sondern auch durch klare sportliche Handschrift über viele Pflichtspiele hinweg.

Ralf Loose (825 Tage | 103 Spiele | 1,55 PPS)

Loose steht für eine stabile, lange Phase mit dreistelliger Spielanzahl. Genau solche Zeitfenster sind beim SCP nicht selbstverständlich – und erklären, warum viele Fans „Ruhe auf der Bank“ sofort mit sportlicher Planbarkeit verbinden.

Marc Fascher (673 Tage | 76 Spiele | 1,80 PPS)

Fascher liegt zwar unter den ganz langen Amtszeiten, bringt aber starke Werte über viele Spiele. In der Preußen-Historie ist das ein typischer Fall: Eine Phase kann sportlich „funktionieren“, ohne zur Langzeit-Ära zu werden.

Pavel Dotchev (590 Tage | 73 Spiele | 1,75 PPS)

Dotchev ist in den Zahlen ein weiterer Beleg dafür, dass Preußen über größere Samples durchaus gute PPS-Phasen hatte – nur eben nicht dauerhaft in denselben Zeiträumen, sondern häufig in „Wellen“.

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5. Analyse: Was die Zahlen über Trainerkontinuität beim SCP zeigen

Die Trainerliste ist bei Preußen Münster mehr als eine Namenssammlung – sie zeigt ein sehr klares Muster: Der Klub bewegt sich zwischen langen Aufbauphasen (z. B. Hildmann: 219 Pflichtspiele) und kurzen „Stabilisierungsfenstern“ (Interimsabschnitte mit 1–3 Spielen). Genau diese Mischung macht die aktuelle Diskussion nachvollziehbar: Wenn es sportlich eng wird, schaut das Umfeld zuerst auf die Bank – weil es historisch oft der schnellste Hebel war.

Konkreter gesagt: Seit 1995 sind in der Liste 31 Stationen (inkl. Interim/Teamchef) erfasst – und damit auch die Momente, in denen Preußen nicht „Trainer A durch Trainer B“ ersetzt hat, sondern erst einmal eine Übergangskonstruktion brauchte. Das war 2025 genauso: Schulze-Marmeling (Interim) und Pander (Teamchef) überbrücken, Ende übernimmt zum 01.07.2025.

5.1 2026-Fokus: Druckphase, Rückendeckung, Erwartungshaltung

In Druckphasen landet der Fokus fast automatisch auf der Bank: Hält der Klub die Linie – oder kommt wieder eine Übergangslösung? Die Trainerhistorie liefert dafür den passenden Kontext. Wechsel und Übergänge sind beim SCP historisch selten „aus dem Nichts“ entstanden, sondern meist nach Ergebnisknicken oder strukturellen Einschnitten.

Analyse-Block: Was wäre „typisch Preußen“ – und was wäre ein Bruch mit der Historie?

  • Typisch Preußen: Wenn ein Kurswechsel nötig wird, steht oft zuerst eine kurze Übergangsphase (Interim/Teamchef), bevor die langfristige Lösung kommt.
  • Bruch mit der Historie: Eine längere Phase mit klarer Linie trotz Druck – vergleichbar mit dem Durchhalten in langen Ären.
  • Wichtig für 2026: Ob „Stabilität“ funktioniert, hängt nicht nur am Trainer, sondern auch daran, ob der Klub sportlich/strukturell hinter der Entscheidung bleibt (Kaderplanung, Rollen, Kommunikation).

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6. FAQ

Wer ist aktuell Trainer von Preußen Münster?

Alexander Ende ist seit 01.07.2025 Cheftrainer (19 Spiele; 1,05 PPS).

Welche Übergangslösung gab es 2025?

Kieran Schulze-Marmeling (Interim, 28.04.–18.05.2025) und Christian Pander (Teamchef, 28.04.–30.06.2025).

Wer hatte seit 1995 die längste Amtszeit?

Sascha Hildmann mit 1943 Tagen (01.01.2020–27.04.2025).

Was bedeutet PPS?

PPS steht für Punkte pro Spiel in Pflichtspielen (3-Punkte-Regel).

Warum tauchen manche Namen mehrfach auf?

Weil Preußen Münster in mehreren Phasen auf bekannte Lösungen zurückgriff – z. B. Hans-Werner Moors (mehrere Perioden) oder Stefan Grädler (Cheftrainer + kurzer Übergang).

Welche Amtszeit war besonders kurz?

Carsten Gockel (Interim, 05.09.–14.09.2013) mit 9 Tagen und 1 Spiel.

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7. Datenstand & Update-Hinweise

  • Datenstand: 23.02.2026
  • Quelle für Amtszeiten/Spiele/PPS: Transfermarkt – Mitarbeiterhistorie (Trainer)
  • Was wurde gegenüber 2025 geändert? Übergangsphase 2025 präzisiert (Schulze-Marmeling bis 18.05.2025; Pander bis 30.06.2025; Ende seit 01.07.2025) und Tabellen/Struktur mobiloptimiert.
  • FAQ: kompakt beantwortet, damit die wichtigsten Fragen schnell auffindbar sind.

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